„J. Edgar Hoover auf Speed“

Stefan Krempl berichtet für den Heise Verlag von der Veranstaltung Circumventing the Panopticon: Whistle-blowing, Cypherpunk and Journalism in the Networked 5th Estate auf der diesjährigen „Transmediale“ und über die Einschätzungen der Teilnehmer dieser Veranstaltung: Diani Barreto, Annie Machon, William Binney und Alexa O’Brien

http://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-Whistleblower-fordert-Verfassungsaenderung-und-Sonderermittler-gegen-das-korrupte-Regierungssystem-2104138.html

http://www.transmediale.de/content/circumventing-the-panopticon-whistle-blowing-cypherpunk-and-journalism-in-the-networked-5th-

Interessant bleibt, dass es für den Englischen Begriff „whistle-blower“ keine nicht-abwertende, non-derogative Direktübersetzung gibt: Sowohl der „Ausplauderer“ als auch der „Denunziant“ treffen die kulturell gemeinte Moralhöhe wohl nicht. Dass man also weitschweifig erklären muss: „interner Informant, der Informationen (über Missstände) nach außen gibt“, lässt sprachlich tief in unsere obrigkeitsstaatliche Vergangenheit und ihre habituell weiterwirkenden Besonderheiten blicken.

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