Stromausfall ins Schwarze: Blackout erzeugt Dunkelheit

Thomas Grüter hat in Kapitel 8 seiner Buchveröffentlichung „Offline!“ darauf (in These 13) aufmerksam gemacht, dass die zunehmende Kreuzabhängigkeit der Strom-, Gas- und Waaserversorgung mit der integrierten und darin monolithischen Netzinformationsstruktur „das Gesamtsystem ausgesprochen anfällig macht“: Kreuzabhängigkeit ist also kreuzgefährlich.

Bei „Telepolis“ heute ein Beitrag von Herbert Saurugg über Blackout – Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Auch hier wird der Komplexitätsanstieg durch „intelligente Netze“ als problematisch eingeschätzt, obwohl der Ausfall der Kommunikationstechnik hier eher als, wenn auch gravierende, Folge eines Strom-Blackouts angesehen wird – und eben nicht auch als bedingende Ursache für sein Entstehen und Fortwirken sowie alsbald als einen Zustand, bei dem Folge und Ursache nicht mehr zu trennen ist.

Auch hier gilt Leopold Kohrs Einschätzung, dass alle Probleme, vor denen die Menschheit steht und in denen sie steckt, eine Folge von Skalierungsgrößen sind. Es kann nicht schaden, sich eine vom großen Netz getrennte Hausenergieanlage, eine Kleinanlage also, zu installieren, die den über mehrere Tage, Wochen oder Monate andauernden Gesamt-Blackout von Strom-, Gas-, Wasser- und Informationsversorgung in weiten Teilen Europas aus einer lokalen Skalierung heraus abzudämpfen in der Lage ist.

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40939/1.html

http://www.ploetzlichblackout.at/

http://www.thomasgrueter.de/thesenpapier.pdf

http://www.leopold-kohr-akademie.at/lka/pdf/1984/kohr%20D-1.pdf

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