Taxi zum Klo

Die Betulichkeit in der kuratorischen Arbeit der historischen Berlinale-Sektion, „Retrospektive“ genannt, sich auf die „Weltgeltungsphase“ des deutschen Films als Hauptrepräsentationsfläche der deutschen Filmgeschichte insgesamt mehr oder weniger im Permanenz zu beschränken, halte ich für den Hauptgrund des Schreckens, der von dort ausgeht, auch dann, wenn mal zur Abwechslung nicht gerade CALIGARI oder METROPOLIS gezeigt wird:

http://www.berlinale.de/en/suche/Suche.php?query=Caligari

http://www.berlinale.de/en/suche/Suche.php?query=Metropolis+1927

Wie wäre es denn mit insgesamt etwas weniger verblichenem und vergilbtem Bildungsbürgertum-Charme und mit etwas mehr Mut zum Underground?

http://de.wikipedia.org/wiki/Taxi_zum_Klo

Nein? Dann halt im nächsten Jahr die Retrospektive zur „Farbigkeit des Farbfilms“, so als kuratorisches Spezifikum – wie in der kulinarischen Küche das „Was muss denn weg?“ – und als konsequente Fortführung von „Licht und Schatten des Schwarzweißfilms“?

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