Wasser, ohne Balken, aber mit Becquerel

Wie gut, dass plötzlich wieder ein Leck im Wassertank aufgetreten ist. Denn das Leck kann man stopfen und so hat man einerseits wieder Kapazität zum Befüllen; andererseits ist die Dauerkatastrophe einer Verstrahlung der Weltmeere auf diese Weise nur ab und zu eine Kurzmeldung im Medienrauschen wert. — Wie praktisch!

Bevor man sich überlegt, wen man alles nach Kiew entsendet (was für Tag, heute!), sollte man sich wohl besser fragen, wie man der Peinlichkeitsneurose der Japaner als kultureller Eigenart dirket begegnet, die als Höchsttechnologie-Gesellschaft kollektiv einen nicht-infantilen Umgang mit Gefährdungstechnologien der Kategorie 1 lernen muß, damit der derzeit planetare Notfall des Unsichbaren – von Poseidon beherrscht – sich heilsam wenden kann, hoffentlich noch abgewendet werden kann.

Egal wo: Wir haben auf diesem Planeten ein Problem mit Fukushima Daiichi, das von selbst nicht wieder aufhört ein Problem zu sein.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/20/alarm-in-fukushima-100-000-liter-hochradioaktives-wasser-ausgetreten/

http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima

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