falsche Heimat

Es mag sein, dass das Zeitfenster der Pulitzer Preisverlautbarung eine gute Gelegenheit und zudem einen Schutzschirm der internationalen Aufmerksamkeit darstellt, als kritischer Bürger wieder in sein Heimatland nochmals rückkehren zu können. Wirklich angenehm stelle ich mir eine solche „Heimreise“ allerdings nicht vor und es fallen mir – immer der Gefahr ausgesetzt, schiefe Vergleiche zu produzieren – im geschichtlichen Wissen lediglich die Heimkehrerberichte von NS-Verfolgten ein, die mehr oder weniger incognito Ende der 1930er-Jahre aus Prag, Zürich oder Paris nochmals für ein paar Tage nach Deutschland zurückkehrten.

Meine derzeitige k.o.-Frage im Bezug zu heutigen Reisen in die USA ist immer noch die:
Wäre ich 1936 als US-Amerikaner, Jude und Sportbegeisterter noch zur Olympiade nach Berlin gereist?

http://www.huffingtonpost.com/2014/04/10/glenn-greenwald-return-laura-poitras-snowden_n_5125574.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-Enthuellungsjournalist-Greenwald-Die-Presse-muss-die-Maechtigen-zaehmen-2168143.html

http://www.broeckers.com/2014/04/10/false-flag-auf-dem-maidan-3/

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