zur drohenden Kriegsgefahr in Zentraleuropa

Nichts wird mehr sein, so wie es zuvor noch war. Ob es nun zu einem Krieg in Zentraleuropa kommt oder nicht: Verlierer werden in jedem Fall die USA als kriegslüsterner Welthegemon imperialer Politik sein. Schon vom Ende her betrachtet, macht die Fortführung der NATO im tradierten Erfolgsmodell also keinen Sinn mehr, auch wenn dies schonungslos offen legen würde, wie schlecht wir uns in den letzten 25 Jahren haben regieren lassen. Der letzte Titipp des Eisbergs, an dem die großen Staatsschiffe sich derzeit aufschlitzen.

Statt Infrastrukturaufbau im Osten wäre der Aufbau einer Europäischen Sicherheitsstruktur vorrangig gewesen; etwas, das man nur zu gern den USA mit ihrer unsichtbaren Tiefen-Dauerpräsenz in Europa gegen Bezahlung überlassen hat — und das in der Tat gegen alle Chancen eines kulturheterogenen Europa-Staates den Nukleus einer trans-nationalkulturellen, einer trans-ethnischen Anbindung, Integration in Europa hätte bringen können.

Auch diese Chance wurde also politisch verspielt.

So aber steht bei der Abwendung von den USA als Garant der militärischen Stärke in Verhandlungen nur die Option des Angebots eines kontinentaleuropäischen Wurmfortsatzes für die „Achse Paris-Berlin-Moskau-Peking“ bereit, alles andere also als eine gleichberechtigte Verhandlungsposition für den Friedensfall, so wir ihn noch erleben werden.

Es dämmert, dass das imperiale Spiel der Mächte nur Verlierer kennen wird und dass eine Lösung, eine Heilung, lediglich in der Vielheit der kleinen wirtschaftlichen, staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen besteht und die große Struktur von dort her erst wieder aufbauen kann. Dafür müsste allerdings das Ringen der Imperien um Vormacht beendet werden. Wer soll das aber schaffen im Sinne von Schöpfen ?

Dies scheint mir die einzige Chance Europas, in Europa und für Europa, noch zu sein.
Alle anderen Optionen sind bereits durch grobe Dummheit und Tolldreistigkeiten verspielt.

Zeiger des Uhrwerks der Vorgänge wird sein, wie schnell die KapitänInnen von den großen Staatsschiffen von Bord gehen werden und sich – wie bei den letzten großen, tatsächlichen, unmetaphorischen Schiffsuntergängen – in Ausflüchte von Rettungsbooten flüchten werden.

Ansonsten bleiben die Bilder von Albträumen brechender Säulen bedeutender Staats-Gebäude. Sollten Regierungen und ihre medialen Handlanger diametral gegen die Volksstimmung und Volksmeinung operieren – gerade in Fragen von Krieg und Frieden – sind revolutionäre Aufstände möglicherweise keine Wochen mehr entfernt. Das wäre auch nicht gerade schöpferisch und heilend, auf jeden Fall nicht-strukturbewahrend: siehe erster Satz.

http://www.taz.de/Russland-Forscher-ueber-die-Ukrainekrise/!137733/

http://www.broeckers.com/2014/05/02/fuck-eu-fuck-usa/

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/aggressor-fuer-weiteres-vorgehen-verzweifelt-gesucht/

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/beitrag-willi-wimmer/

http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/sind-die-usa-ueberhaupt-noch-friedensfaehig-angela-merkels-besuch-bei-einem-fremd-gewordenen-freund/


Quelle:  http://youtube.com/w/?v=qOzd8ZgVdNE

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