Piketty

Das große Problem mit Piketty ist, dass jede Zeit sich ihre Ideologen sucht, die unter der Perspektive „exakter, wissenschaftlicher Erkenntnisse“ genau die Wahrheiten liefert, die man gerade braucht.

Wenn man Vermögen neutralisiert, dann kann man das Erstens nur einmal tun und Zweitens macht es die Skalierungsgröße der Transferempfänger- Agenten größer.

Da unser Problem die Steigerung der absoluten Skalierungsgrößen und Verfestigung ihrer monolithischen Strukturen ist, hilft die Ideologie von Piketty lediglich das Problem zu verschärfen, statt es zu verringern oder zu lösen — und dabei auch noch ein gutes, sozialdemokratisches Gefühl entwickeln zu können, was geschichtlich stets in der Katastrophe endete.

Denn je größer die Skalierungsgröße, desto mehr Grundrauschen an Energie=Geld=Arbeit=Kapital wird für den Betrieb, Erhalt und die Sicherung der großen, monolithischen Strukturen an sich verbrannt, ohne in Produktivkräfte noch umgesetzt werden zu können. Die große Skalierungsgröße erschöpft sich in sich selbst und ist auf diese Weise defizient geworden.

Daher:

How wrong can one be.

http://blogs.faz.net/fazit/2014/05/25/oekonomen-im-gespraech-4-thomas-piketty-ueber-vorzuege-des-kapitalismus-nachteile-hoher-ungleichheit-und-die-kosten-von-100-jahren-austeritaet-3988/

http://blogs.faz.net/fazit/2014/01/13/buecherkiste-7die-rueckkehr-der-erben-3283/

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