Bürger beobachten das Fernsehen

Es ist wohl eine ältere Weisheit, die mir Prof. Robert Kudielka während meines studium generale vermittelte: Sobald das Selbstverständliche erklärt werden muss oder kann, ist es nicht mehr selbstverständlich. Insofern ist es eine bemerkenswerte Verschiebung in der Tektonik der veröffentlichen Meinung durch Nachrichten (!), dass Bürger jetzt nicht mehr das Fernsehen „schauen“, sondern es beobachten. Der Kampf um die Deutungshoheit als Treibjagd auf die Berufs-Journalisten in ihren Posten auf ihrem Posten.

Malte Daniljuk heute in einem Telepolis-Beitrag zum Stand der Bürgerrevolte gegen das (Ö-R)-Fernsehen, das sich „kriegerischer Berichterstattung“ verschrieben hat und dies noch nicht wahrhaben will:

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42923/

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