Letztes Kaffeehaus vor dem Urwald

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so gesehen in Chiang Mai, Thailand: Eine deutliche Mischung von dem, was man in Deutschland unter einem „Waldheim“ einst verstanden hatte, mit dem, was man heute im internationalen Verkehr als „Event-Gastronomie“ bezeichnet. Das „Neo Cafe“ im Chang-Khian-Viertel ist zur Zeit der große Hit unter den jungen chinesischen Touristen, die einerseits in der Familie das Geld inzwischen zum Fern-Reisen haben, andererseits das hippe Stadt-Abenteuer suchen und sich Sammeltaxi-weise zum Neo transportieren und wieder abholen lassen. Es gibt diese neue Schicht von „sophisticated Chinese tourists“, die wirklichen mit exzellentem Harvard-Englisch und denen, die eben so einen hübschen Kaffeehaus-Zirkus für ein erfülltes Leben brauchen. Ein Etablissement für „Kinder in allen Altersstufen“ (‚for children of all ages‘), wie mein Vermieter meinte. Gutes Essen und Trinken gibt es anderswo wohl besser, authentischer und preisgünstiger. Lustig ist so eine optische Erscheinung am Rande des Urwalds freilich doch. Fotos © Joachim Polzer.

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