der schweizer Film-Bulletin

Das gedruckte, schweizer Filmmagazin „Film-Bulletin“ hat sich mit seiner Ausgabe 5.2015 relauncht. Herausgekommen ist ein Etwas, das man gleich wieder aus der Hand legen und entsorgen möchte: verkleinertes Papierformat, typographisch stark aufgeblasene und lese-unfreundliche Textcorpi als Bleiwüsten, entsetzlich viele „Mätzchen“ im graphischen Gestaltungsversuch, Typographie in Headlines und Comments, die sich gegen sich selbst bürstet; Film Stills ganzseitig auf der Seite liegend, mal so, mal so; eine redaktionelle Textkoordination, von der man nicht weiß, ob gerade Filmbücher, Kinofilme, DVDs, Kolumnen oder eigene Ideen besprochen werden; ein Inhaltsverzeichnis, das keinen Überblick verschafft, usw. usf. …

Natürlich sind Relaunches immer kritisch, weil sie sich stets gegen die Gewohnheit stellen und sie damit auf den Kopf stellen. Das kann Interesse bewirken: Dumm nur, wenn man nichts Besseres liefern kann, als zuvor.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Zeitsignal abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.