NDA anders buchstabiert: „Neue Deutsche Außenpolitik“

„Alles, was Russland heute von den USA benötigt, betrifft Fragen der nuklearen Sicherheit, also die Regulierung nuklearer Waffen. Alles andere, was Russland braucht, kann es von Berlin und Peking bekommen. Je nach dem wie die Ukraine-Krise verläuft – und zurzeit bin ich da sehr pessimistisch – könnten wir wieder an einen Punkt gelangen, wo Russland sich verstärkt auf seine Beziehungen zu Deutschland und China konzentriert. Ich denke, das wäre eine gute Sache für die Sicherheit in der Welt. Es ist Zeit für Europa, dass es endlich eine Außenpolitik entwickelt, die unabhängig von aber nicht gegen die USA ist. Und es könnte diese Krise sein, die Europa von den USA trennt.“

Der US-Russist Stephen F. Cohen, Professor an der Princeton University und an der NYU, im Interview mit DWN:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/27/kluger-ratschlag-aus-princeton-europa-muss-sich-von-den-usa-emanzipieren/

Angesichts der laufenden Entwicklungen, dass das politische Europa-Konstrukt von Kohl und Mitterand bereits zerbröselt ist und dessen ökonomische Grundlagen durch Merkel-Europa mit einer lediglich notdürftig und temporär geflickten Währungsdauerkrise plus gefluteter Zuwanderung in die Sozialsysteme plus Selbstzerstörung der deutschen Industrie in Zockermentalität zerstört wurden, dürfte auf Russlands Außenpolitik die entscheidenden Schlüsselhandlungen zufallen, welche Weichen wie für eine Zukunft in Europa gestellt werden. Impulsion und Repulsion kehren sich um. Darauf sollte man sich mental vorbereiten.

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