LzL: Links zur Lage – Kritik gebahnt und gebannt auf der Polarisierungsebene | Der Sloterdijk-Disput

Diese Wortmeldungen erscheinen mir derzeit als Lageanalyse beachtenswert und lesenswert respektive hörenswert:

Dieser Tage sind seltsame Verquerungen in der öffentlichen Debatte zu bemerken… Kritik dringt nur noch auf der Polarisierungsebene durch, statt vernünftig diskutiert zu werden, sich erst dadurch in einen Diskurs verwandeln zu können.

Kritik an kritikwürdigen Zuständen in der repräsentativen Demokratie, ihren Verfassungsorganen, der staatlich-geteilten Gewalten, den Medieninstitutionen, deren Repräsentanten und Wirkkräften und den gesellschaftlichen Vorgängen wird in niedergeschriebenen Texten niedergeschrieen als „reaktionär“ und „rechts“, also als unzulässig und verboten, als nichtig, im Bannkreis stehend, fixiert.

 

Bestes Beispiel dafür, heute, Tomasz Konicz, über „nationalen Sozialismus“ der Partei Die Linke, bei Telepolis in der Herausgeberschaft von Florian Rötzer:

http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/47/47707/1.html

Dass auf der anderen Seite der Polarisierungsebene nun ausgerechnet Franz Alt ‚Jubelpoeme‘ auf die Frau Bundeskanzlerin ebendort veröffentlicht, bleibt ebenfalls befremdlich:

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47617/1.html

Immerhin eine Gegenrede dazu dort von Arno Kleinebeckel:

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47638/1.html

 

Dass Hochkultur der nuancierten, kritischen Argumentation eben anders sich konstituiert, hat Peter Sloterdijk in seiner Replik zu „Beißwut, Polemik und Abweichungshass“ in der „ZEIT“ vom 09. März 2016 bewiesen:

http://www.zeit.de/2016/11/fluechtlingsdebatte-willkommenskultur-peter-slotedijk/komplettansicht

Zum Anlass des Sloterdijk-Disputs siehe hier:
https://duskofdigital.wordpress.com/2016/01/28/lzl-links-zur-lage-die-machtigen-auf-der-flucht-vor-den-tatsachen-und-getrieben-von-fak-ten/

Damit verzwergt er argumentativ und rhetorisch gekonnt die Gemeinten als die wirklichen und eigentlichen Antihumanen. Die Elche sind selber welche:

http://www.zeit.de/2016/07/grenzsicherung-fluechtlinge-peter-sloterdijk-ruediger-safranski-erwiderung

http://www.zeit.de/kultur/2016-03/peter-sloterdijk-replik-armin-nassehi/komplettansicht

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article151943057/Die-Ressentiments-der-alten-Maenner.html

http://www.tagesspiegel.de/kultur/botho-strauss-ruediger-safranski-peter-sloterdijk-deutsche-denker-gegen-angela-merkel/12907680.html

http://www.broeckers.com/2016/03/13/philosophendammernung/

 

Zur „Quadratzoll-Kapazität von Sozietäten“ à lá Fischer & Bröckers i.Ü. hier mehr:

https://duskofdigital.wordpress.com/2016/02/05/lzl-links-zu-lage-menschenanzahl-pro-quadratzoll-bewohnbarer-landflache/

 

Um es deutlich zu sagen: „Wer Angela Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert, gehört nicht automatisch in die braune Schublade“Der Text diesen Titels von Jens Berger bei den „Nachdenkseiten“ mit einer Faktenliste:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=32190

Seine Faktenliste:

Fakt #1: Angela Merkel tut nichts gegen die Fluchtursachen
Fakt #2: Angela Merkel verfolgt auch bei der Flüchtlingspolitik vor allem egoistische Interessen
Fakt #3: Angela Merkel begräbt Europa und den europäischen Gedanken
Fakt #4: Angela Merkel hat keine positive Vision für Deutschland
Fakt #5: Angela Merkel hat es versäumt, im eigenen Land eine Basis für ihre Flüchtlingspolitik zu schaffen

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