Verstehen ist Trump(f)

DILBERT am 6. September 2015 (!) über die zehn Kriterien, an denen man einen „Wizard“ erkennen kann:

http://blog.dilbert.com/post/128474925371/how-to-spot-a-wizard

„For example, I see the early history of America as a handful of wizards manipulating world events. And I believe they were aware of their powers. And I see Trump as a modern wizard who is baffling the media because he is playing three-dimensional chess on their two-dimensional chess board. Trump is talking directly to people’s subconscious. Everything else he says is just a carrier signal.“

fefe bemerkt am 10. November 2016 in seinem Blog etwas, das mir seit der Jahrtausendwende immer bewusster wurde, wenn ich den Online-Nachrichtenticker des Heise Verlags (und die darin nachrichtlich verbreitete Aneignung der Digitaltechnik durch die herrschenden Machtapparate) verfolgte:

Die digitale Kommunikationstechnik medialisiert ihrem Begriff nach nicht die Kommunikation zwischen Menschen, sondern medialisiert die Machtstruktur als Imprint, Abdruck zum Ausdruck (der Darstellung, zur Ausagierung) von Machtverhältnissen. Darin schaffen die Demokraten die AUTOBAHN als technische Infrastruktur für Handlungserzwingungen für künftige Machtapparate, die sich nicht notwendigerweise mehr als Demokraten einer offenen Gesellschaft, sondern vielmehr als Handlungserzwinger im höheren, besseren Auftrag verstehen können/werden:

http://blog.fefe.de/?ts=a6da31ef

Aus diesem Grund geht die Grundannahme, zeitlich nach der Snowdon-Gewissheit, in die Irre, wir bräuchten eine neue machtfreie, machtbefreite Technik (ohne Eingravur in die Hardware, bereits auf Chip-Architektur-Ebene). Was wir benötigen ist eine herrschaftsfreie, herrschaftsbefreite Gesellschaft und das dann überall. Um diesen Schwierigkeitsgrad überhaupt zipfelweise zu begreifen, wäre es dafür zunächst notwendig, wirklich zu wissen, in welcher Zeit man überhaupt lebt, mit welchen Zeitqualitäten in der Tiefenstruktur umzugehen ist. In dieser Tiefe hängen dann ANALOGON und DIGITAL miteinander zusammen.

Am gleichen Tag dann von fefe ein Blogeintrag zur allgemeinen Schwierigkeit hierzulande, im 21. Jahrhundert anzukommen und sich den es definierenden Problemen zu stellen, von der Schwierigkeit also, seine Zeit zu erkennen:

http://blog.fefe.de/?ts=a6da27f8

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