Der digitale Epochenbruch am Beispiel der Fotografie: ein verlorenes Medium

Es ist sehr schön, einen alten Gedanken in neuen Artikeln wieder zu finden.

https://duskofdigital.wordpress.com/2014/02/16/pragende-momente-14/

Am 19. August 2007 formulierte es der Dokumentarfilmer und Production Designer David Brisbin aus Vancouver in etwa so: „Es gibt keine Photographie mehr im traditionellen Sinne: Die vielen, immer weiter vernetzten, Digitalkameras um uns herum scannen nurmehr unsere Welt.“

Eine Durchführung dieses Themas als geschichtliches Ende der Fotografie im Sinne eines verloren gegangenen Mediums kann man dieser Tage bei Telepolis in einer Artikelreihe mit mehreren Fortsetzungs-Beiträgen von Rudolf Stumberger nachlesen, knapp zehn Jahre danach die Resultate des prophetischen Urteils überprüfen.

https://www.heise.de/tp/features/Die-Fotografie-ein-verlorenes-Medium-3570141.html

https://www.heise.de/tp/features/Der-Luxus-der-Nichtfotografie-3570157.html

https://www.heise.de/tp/features/Das-Super-Selfie-und-die-Schnaeppchenjagd-3574133.html

https://www.heise.de/tp/features/Das-letzte-Aufbaeumen-der-Fotografie-als-Kunst-3582515.html

https://www.heise.de/tp/features/Die-tausend-Augen-der-Dr-Merkel-3582524.html

Bei Telepolis auch ein Beitrag von Mario Donick über „Das Bild im virtuellen Raum“, wie also „Virtual Reality“ keine Bilder in der geschichtlichen Traditionslinie mehr produziert, die auch nur irgend etwas künstlerisch bedeuten können. Zum Bildnis gehört der Abstand zur Realität, der hier wie dort (in der vernetzten, digitalen Bilderscannerei) aufgehoben und aufgelöst wurde.

https://www.heise.de/tp/features/In-der-Virtuellen-Realitaet-werden-Bilder-widerstaendig-3582594.html


Update 06.01.2017, mit Link zu Teil 4
Update 08.01.2017, mit Link zu Teil 5

 

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