Betrifft: Deutschlandfunk Nachrichtenredaktion

Über die gestrige, mehrfach an vorderer Stelle der Radionachrichten verbreitete Falschmeldung – bezüglich der Quintessenz des OPCW-Berichts – durch die Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks habe ich mich sehr geärgert. Wie gut, dass es den Nachdenkseiten auch aufgefallen ist. Und noch besser, dass inzwischen – nach dem spinnenden, Spin-erzeugenden Impakt der Falschmeldung – fast alle Spuren im Archiv schon beseitigt wurden. Ein Lapsus? Bei der Mannstärke dort?

In Krisenzeiten ist eine solche – wenn man es abgeschwächt ausdrücken will – Fahrlässigkeit nicht nur für die Sache, sondern auch für die Autoren der Botschaft gefährlich.

Wenn Nachrichten als in sich verkürzte Darstellung von Wirklichkeit nun diese Wirklichkeitsdarstellung auch noch auf politische Manipulationsabsichten reduzieren, dann ist die Frage nach der Legitimation des Ganzen eigentlich schon gestellt.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43474

https://www.nachdenkseiten.de/?p=43460

DLF-Abendkommentar von Thomas Spickhofen, vom 12. April 2018, 19:07 h,
auf die OPCW-Falschmeldung des Tages reflektierend:
Link http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/04/12/opcw_bericht_staerkt_regierung_in_london_dlf_20180412_1907_d0df57f4.mp3
[online bis 21. Juni 2018, danach Depublizierung]

Frage: Was und wem soll man da noch glauben?

Antwort: Dem politischen Kabarett (wie z.B. „Der Anstalt“ und ihrem didaktisch-aufklärerischem Impuls) oder der mundanastrologischen Sichtung und Deutung sich verändernder Zeitqualitäten. Achtung: Zeichenwechsel!

Zum Beispiel bei Werner Held, am 10. April 2018, Radiosendung „Kosmos & Psyche“, beim Berliner R0ckradio, zum Thema Neue, unsichere Realitäten, hier:

Reader http://www.werner-held.de/pdf/real.pdf
Sendung http://werner-held.de/audio/kp-real.mp3
Synopsis http://www.werner-held.de/?page_id=29

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