Digitalisierung ist das größte Risiko für unsere Zivilisation (weil an deren teleologischem Ende KI/AI stehen muss)

Martin Holland bei Heise-News über einen aktuellen Vortrag von Elon Musk, der wiederholt vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz warnt.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-groesste-Risiko-fuer-unsere-Zivilisation-Elon-Musk-warnt-erneut-vor-KI-3773358.html?view=print

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Unsere illiberalen Zeiten: Kognitive Dissonanz und Bayerischer Repressionsstaat als Containment gegen das Protestpotential der Jugend

Die gegenwärtige Machtstruktur als Struktur der Mächtigen muss mit allen verfügbaren Mitteln der Macht in Geist und Tat in dieser Form erhalten werden, koste es was es wolle – und sei es den liberalen, bürgerlichen Rechtsstaat. Wir gehen unruhigen Zeiten entgegen. Siehe dazu auch die Links zu Emmanuel Todd, weiter unten, vom 5. Juni 2017.

Mathias Bröckers am 24. Juli 2017 mit einem Beitrag in seinem Blog und bei rubikon.news zum Thema:

„Der tiefe Staat und die kognitive Dissonanz der Linken“:

http://www.broeckers.com/2017/07/24/der-tiefe-staat-und-die-kognitive-dissonanz-der-linken/

https://www.rubikon.news/artikel/der-tiefe-staat-und-die-kognitive-dissonanz-der-linken

Abrecht Müller, besorgt, am 24. Juli 2017 in den Nachdenkseiten über

„Das bayerische Gefährder-Gesetz. Wegsperren – diese Möglichkeit zielt auch auf aufmüpfige Menschen, auf den fortschrittlichen Teil unserer Gesellschaft insgesamt“:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=39325

Wenn man den Erdogan im eigenen Hause hat, fragt sich, ob das Erdogan-Bashing nach Draußen nicht auch ein Ablenkungsmanöver ist, so wie man Sportevents verwendet, um allerproblematischste Gesetzesverschärfungen durchzuwinken. Jedenfalls sind die illiberalen Zeiten ein globales Phänomen, das Kontraparallel von Saturn und Pluto schlägt erbarmungslos zu, wie beim Faschismus der 1930er-Jahre.

Ich darf hinzufügen, dass man als sudetendeutsches Flüchtlingskind emotional stets, sein ganzes Leben lang, auf „gepackten Koffern“ sitzt, weil das Vertreibungstrauma generationell tiefer sitzt, als dass nicht Alles wieder von Vorne losgehen könnte.

https://duskofdigital.wordpress.com/2014/04/23/ddd-diskurs-digitale-dammerung-joachim-polzer-im-gesprach-mit-werner-held-lassen-sie-uns-uber-die-sudetendeutschen-sprechen/

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Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

Wie die Akademie der Künste in Berlin heute mitteilt, findet im Herbst 2017 eine große, zweimonatige Kulturveranstaltungsreihe mit „Ausstellung – Filmretrospektive – Rencontres“ zum Lebenswerk von „Danièle Huillet und Jean-Marie Straub“ statt. Veranstaltungsorte von „Sagen Sie’s den Steinen“ werden im Zeitraum 4. September bis 19. November 2017 die Akademie der Künste am Hanseatenweg sowie die Berliner Kinos Brotfabrik, Zeughaus und fsk sein.

Der Link zur Projekt-Website mit kommenden Details lautet:

http://www.huilletstraub-berlin.net/

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PROJECTION ARGENTIQUE

Auf der im Jahre 2016 durch Tarantinos „Hateful 8“ neu installierten beziehungsweise technisch generalüberholten Basis an Kinoanlagen mit Filmstreifenprojektoren im 70-mm-Breitfilm-Format startet nach „Interstellar“ im Jahr 2014 mit 50 weltweiten 70-mm-Filmkopien nunmehr, anno 2017, „Dunkirk“ von Christopher Nolan mit der größten Anzahl an 70-mm-Kopien seit 25 Jahren, nämlich 125 weltweit, inklusive den IMAX-70-mm-Spezialkopien. Bei „Hateful 8“ waren es rund 100 70-mm- Kopien.

http://variety.com/2017/film/news/christopher-nolan-dunkirk-70mm-1202487443

http://www.in70mm.com/news/2017/dunkirk/index.htm

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Die Beendigung der monopolartigen Vorherrschaft des Closed-Circle-Systems der Filmarchive

Im laufenden „Filmerbe in Gefahr“-Diskurs haben sich im Frühjahr 2017 zwei relevante Wortmeldungen mit stringenten und evidenten Argumentationslinien gezeigt.

Einmal der Text „Wie das Filmerbe sichern? – Das Kino passt auf keine Festplatte“ von Alexander Horwath, veröffentlicht am 27. März 2017 in der FAZ Online und auch derzeit ohne DRM, digitalen Gatekeeper und vorab für Alles zu bezahlenden Digitalpass nachzulesen.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/diskussion-um-rettung-des-filmerbes-in-deutschland-14943602.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Dass die von Horwath dargestellte Einstellung zum Erhalt einer Kulturtechnik in Deutschland nicht Mainstream ist, zeigt einerseits die Ahnungslosigkeit und Laienhaftigkeit der Professoren, Direktoren und Doktoren im Sachgebiet, andererseits macht es auf die Abwesenheit von 1000 Jahren Kultur der Römer gerade in den ostelbischen Gebieten erneut aufmerksam.

Die zweite Wortmeldung war die von Helmut Herbst anlässlich des Symposiums „Das NRW-Filmerbe – Archivierung, Digitalisierung und Veröffentlichung“, das am 26. und 27. April 2017 in Köln stattfand. Herbst fordert darin die Beendigung der monopolartigen Vorherrschaft des Closed-Circle-Systems der Filmarchive und eine Hinwendung zur Rettung des Filmerbes mittels der Schaffung eines breiten Zugangs zu erhaltenswertem Material, ein Plädoyer also für OPEN ACCESS zu mit öffentlichen Mitteln produziertem Wissen, auf der Basis der inzwischen bezahlbar gewordenen Digitalisierungstechnik.

http://kinematheken.info/na-dann-priorisiert-mal-schoen/

Auf diese Idee des Paradigmenwechsels in der operativen Archivarbeit sind wir hier im Blog im Übrigen bereits am 9. April 2014 gekommen, als BLACKMAGIC DESIGN den BMD Cintel Filmscanner für 25.000 statt 250.000 EURO erstmals vorstellte:

https://duskofdigital.wordpress.com/2014/04/09/filmerbe-digitalisierung-ist-nicht-das-problem-das-ubernimmt-die-maschine/

Ob OPEN ACCESS dabei allerdings meint, Amateur-Filme mit historischer Relevanz als Materialfund bei ebay aufzukaufen, zu digitalisieren und diese aufgekauften Bewegtbildfunde dann (ohne Abgeltung von urheberrechlich relevanten Nutzungsrechten an die Materialgeber bzw. Erben der Urheber) dann meistbietend pro Sendesekunde mit eigener Profitabsicht an History-Sendungen und -Kanäle zu vermarkten, wage ich zu bezweifeln. Insofern sehe ich in dem Interview, das Dirk Alt mit Karl Höffkes führte – ebenfalls bei kinematheken.info im Frühjahr 2017 veröffentlicht – erneut einen Beleg darin, am Wesentlichen mit Absicht oder Ignoranz vorbei zu argumentieren. Mir fällt dabei schwer, die Laienhaftigkeit des Diskurses von möglicherweise absichtlich platzierten Fake News zu unterscheiden. Natürlich würde niemand Guido Knopp – ich habe inzwischen lange gebraucht, mich hier an den Namen zu erinnern – Nazitum oder Nazipropaganda unterstellen, nur weil er viele Sendungen und Sendereihen zur NS-Geschichte zu verantworten hatte. Ich halte es eher für eine niedere Moral und für unlauter, den Leuten auf Marktplattformen ihre Umkehroriginal-Filmrollen (Quelle und gleichzeitig physisches Beweismittel) aus den Familienbeständen abzuluchsen und das dann auch noch als vorbildlich kulturelle Geschichtsbewahrung und als intelligente Materialakquise mit altruistischem, geschichtsbewahrenden Hintergrund hinzustellen.

http://kinematheken.info/weltgeschichte-in-bewegten-bildern-ein-filmerbe-gespraech-mit-karl-hoeffkes/

 

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Unsere illiberalen Zeiten: Die Staatsferne der Algorithmen

Wie bereits treffend von fefe bemerkt wurde

http://blog.fefe.de/?ts=a7a8d47d

hat sich unsere Staatsregierung wieder des Strategiemittels des Diskursschattens bemächtigt, um Zensur- und Überwachungsgesetze durchzuwinken.

https://netzpolitik.org/2017/netzdg-fake-law-gegen-hate-speech/

http://www.tagesschau.de/inland/gesetz-gegen-hasskommentare-beschlossen-101.html

Man beachte den semantischen Unterscheid zwischen einem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, NetzDG wie Dachgeschoss im Netz, und einem Netzwerkbemächtungsgesetz, einem Netzwerkermächtigungsgesetz.

Nun soll das erstmal alles nur für Plattformen mit über zwei Millionen Nutzern gelten, also für GAFA (Google, Apple, Facebook, Amazon), aber der entscheidende Erststich gegen das weltweite Netz ist aus Deutschland und in Deutschland erstmal gemacht.
Jetzt kann man mehr und weitere Mauern der Freiheit und Demokratie einreißen.

Die Kronjuwelen unserer Digitalen Dämmerungszeit aber bestehen in der Bemächtigung der Algorithmen – also in der Dreifach-Bedeutung von, erstens unserer Bemächtigung durch die Algorithmen, zweitens der Bemächtigung von uns durch die Algorithmen sowie, drittens, in der Bemächtigung von uns an den Algorithmen.

Und so sehr es als problematisch und gefährlich anzusehen ist, wenn lediglich vier oder fünf Silicon-Valley-Giganten hier die weltweite Kontrolle nicht nur erarbeiten, sondern auch behalten wollen, um so gefährlicher wäre es für den Weiterbestand und die Weiterentwicklung der freiheitlich-liberal-demokratischen Grundordnung, wenn statt einer gesellschaftlichen Kontrolle durch neu geschaffene Organe öffentlich-
rechtlicher Körperschaften – analog dem ÖR-Rundfunkmodell der Nachkriegszeit – jetzt der Staat sich der Algorithmenkontrolle bemächtigen will.

http://blog.fefe.de/?ts=a7a4ee17

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/heiko-maas-will-regulierung-von-internet-konzernen-mit-algorithmen-a-1155570.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Algorithmen-und-Scoring-Maas-fordert-digitales-Anti-Diskriminierungsgesetz-3761722.html

Mit den psychodynamischen Wurzeln der Persönlichkeit unseres Staatsjustizministers Heiko Maas, seinem mutmaßlichen karmischen Auftrag, hat sich jüngst ausführlich Werner Held in seiner Sendereihe „Kosmos und Psyche“ befasst. Seine Sendung vom 13. Juni 2017 trägt den Titel „Illiberale Zeiten? – Eine Aufzählung und zusammenfassende Einschätzung vieler sich bereits in unserer Zeit entfaltender und zukünftiger freiheitsfeindlicher Wirkhoroskope„.

Link http://www.werner-held.de/audio/kp-illiberal.mp3

http://www.werner-held.de/?page_id=29

Das Handout zu dieser Sendung ist hier als pdf erhältlich:

http://www.werner-held.de/pdf/illiberal.pdf

 

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Autostereoskopie im Kino

Angeblich soll der zweite Teil von Avatar im Jahr 2020 mit Autostereoskopie-Technik in die Kinos kommen.

Statt Linsenraster also Parallaxbarrieren wie anno 1930.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Keine-3D-Brille-erforderlich-Avatar-2-koennte-mit-Autostereoskopie-Technik-in-die-Kinos-kommen-3760881.html?view=print

Ein Whitepaper zu „CINEMA 3D“ hier:

http://www.wisdom.weizmann.ac.il/~netefrat/cinema3D/files/paperMain_low.pdf

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