akiwiwa #14 | Dystopie-Kino | Gattaca (Andrew Niccol, USA 1997) | Die genoistische Gesellschaft

akiwiwa – als Kino wichtig war…
when cinema mattered…

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Episode 14

Juni 2022

Spieldauer: 58 Minuten


Thema dieser Episode:

Dystopie-Kino:
Die genoistische Gesellschaft
„Gattaca“ (USA 1997)
Regie: Andrew Niccol
Studio: Columbia Pictures / Sony Pictures Releasing
Darsteller: Ethan Hawke, Uma Thurman, Jude Law,
Gore Vidal, Ernest Borgnine, Alan Arkin, Loren Dean,
Xander Berkeley, Blair Underwood, Elias Koteas,
Jayne Brook, u.a.m.
Cinematographie: Sławomir Idziak
(CinemaScope 2 : 2,35, Farbe, aufgenommen in Super35)
Musikkomposition: Michael Nyman
Produzenten: Danny DeVito, Michael Shamberg, Stacey Sher, Gail Lyon


Kilian Mutschke und Joachim Polzer besprechen in dieser Podcast-Episode
das Kino-Debüt von Andrew Niccol aus dem Jahre 1997.
Gattaca“ zeigt – in einer nicht mehr sehr entfernten Zukunft – eine totalitäre Herrschaftsform, in der die Hauptmachtmittel Genmanipulation, Menschendesign und die anschließende, zugangsbeschränkende Personenidentifkation mittels permanenter Gen-Analysen durch Rachenabstrich, Urin- und Blutprobe sind. Nicht nur die Elektromotoren der Automobile klingen indes wie heute die Gegenwart.

Alle Podcast-Episoden von akiwiwa zum Themenbereich „Dystopie-Kino“ hier.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (53 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F14_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 27 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F14_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 107 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F14_256.m4a

Download als .flac-Datei (275 MB, 658 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F14_658.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 14 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F14_32.m4a

Download als .opus-Datei (10 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F14_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

akiwiwa auch bei telegram und gettr.

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa auch bei Spotify und Deezer gelistet.

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 06. Juni 2022.

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa #14 | Dystopie-Kino | Gattaca (Andrew Niccol, USA 1997) | Die genoistische Gesellschaft

Die Straßen von San Francisco

Eine Rezension der TV-Serie „The Streets of San Francisco“ (1972-1977)
von Kilian Mutschke

Die TV-Serie ist seit Juni 2022 auf ARD One als Retrospektive erlebbar mit Duoton-Ausstrahlung im englischen Originalton und in der deutschen Synchronfassung, werktags in der Regel zwischen 17.50 h und 18.40 h oder morgens zwischen 06.05 h und 06.55 h. Im Gegensatz zur DVD-Ausgabe liegt hier offenbar eine HD-Neuabtastung des Kameranegativs mit Restaurierung vor. [JP]

Man merkt gleich zu Anfang, dass die Chemie zwischen Malden (Detective Lieutenant Mike Stone) und Douglas (Inspector Steve Keller) einfach stimmt. Den beiden zuzusehen, wenn sie über Geld streiten oder das verdutzte Gesicht von Malden, wenn Douglas ihn mit Faktenwissen überrascht. Klar, Malden hat die Erfahrung, aber Douglas ist unglaublich belesen und so bilden die beiden Schauspieler ein unwiderstehliches Duo. Anfänglich nennt Malden seinen jungen Partner fast in jeder Szene „Buddy Boy“. Im späteren Verlauf der Serie, als die beiden Partner schon wahnsinnig viel durchgemacht haben, verzichtet Malden komplett auf die Bezeichnung.

Die Stadt San Francisco ist auch ein Star für sich in der Serie. Wahrzeichen kommen zwar vor, aber die Macher haben sich auch nicht gescheut, wenn es eben erforderlich war, die Stadt von ihrer hässlichen Seite zu zeigen. Aber natürlich hat man auch den Transformationsprozess beobachten können: Hochhäuser entstehen im Hintergrund, Infrastrukturprojekte befinden sich im Bau, alte Häuser werden abgerissen und durch neue ersetzt.

Die Gastschaupieler sind ein wichtiges Element in der Serie. Ich habe selten so viele bekannte Gesichter in einer Serie vereint gesehen. Veteranen (Ida Lupino, Joseph Cotten, Edmond O’Brien, um nur ein paar zu nennen) und hungrige Jungschauspieler (Tom Selleck, Nick Nolte, Don Johnson u. a.) geben sich die Klinke in die Hand.
Was ich aber herausragend an der Serie finde, ist der omnipräsente Humanismus. Malden wettert sofort gegen zynische Kommentare seiner Kollegen, selbst Schwerverbrecher werden mit Respekt behandelt und in der Serie werden immer wieder deeskalierende Methoden angewendet. Wenn geschossen werden muss, dann meistens in den Arm oder ins Bein, für Selbstjustiz gibt es keinen Platz.

Generell gefällt mir das an früheren Fernsehserien, dass immer noch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Menschheit bestand, das wir als Zivilisation besser sein können und es auch sein müssen. „The Twilight Zone“ (1959-1964) ist ein gutes Beispiel für diese Haltung oder auch „Star Trek“ (1966-1969). Manche Leute würden bestimmt die Serien heute als altbackene Familienunterhaltung bezeichnen, ich empfinde sie jedoch als erfrischend, gerade wenn ich an unsere Gegenwart denke, die kalt und misanthropisch ist.
Ich möchte noch kurz auf drei Folgen eingehen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

The House on Hyde Street (S01/E21): Drei Jungen brechen in ein großes Haus ein, was einem alten Exzentriker gehört. In dem Haus vermutet die Gruppe einen großen Schatz. Sie werden jedoch gestört und flüchten. Zwei Jungen schaffen es herauszukommen, einer bleibt aber zurück … Die Folge ist untypisch, da sie fast ausschließlich nur in einer Lokalität spielt. Dieses Haus ist jedoch fantasievoll gestaltet, Zeitungsstapel bilden ein Labyrinth, in der oberen Etage steht ein ganzer Oldtimer in einem Spielzimmer. Zudem versteht es die Folge auch Spannung aufzubauen, ich habe mich öfters an Hitchcock erinnert gefühlt, besonders an „Psycho“ (1960), da es um eine mysteriöse Figur in einem gruseligen Haus geht. Ich wollte die Folge nur erwähnen, weil sie kurios ist.

The Most Deadly Species (S03/E02): Eine rätselhafte Mordserie an Gangstern, die sich im Krieg miteinander befinden, erschüttert die Unterwelt der Stadt. Die Hinweise verdichten sich und Malden vermutet, dass es sich bei dem Täter um eine Killerin handelt. Douglas hingegen verfällt seiner neuen Nachbarin, die just zu Beginn der Morde bei ihm im Wohnhaus eingezogen ist… Die Folge ist schockierend, denn sie zeigt, dass Douglas, der sonst so analytisch denkt, bei der neuen Bekanntschaft liebesblind ist und so fast am Ende stirbt. Die Killerin wird aber im letzten Moment noch von Malden gestoppt. Die Folge lässt Douglas und den Zuschauer nachdenklich zurück. Für alle seine Qualitäten, die der junge Cop zweifellos hat, fehlt ihm letztlich doch die ganze Erfahrung seines älteren Kollegen und die damit einhergehende Menschenkenntnis.

The Glass Dart Board (S04/E02): Ein Scharfschütze richtet seine Waffe auf ein Hochhaus und fordert von der dort ansässigen Firma eine Million US-Dollar. Gleichzeitig wird ein Weggefährte von Malden, den er schon lange kennt, zum Captain ernannt. Dieser krempelt sofort den Polizeiapparat um, setzt auf den Einsatz von Computern und Modellen. Die Cops, die eher klassische Ermittlungsmethoden anwenden, sind schnell frustriert, gleichzeitig wird jedoch durch die Neuerungen ein potenzieller Verdächtiger gefasst… Die Folge ist bahnbrechend, da sie schon im Jahr 1975 den umfassenden Einsatz von Computern bei der Jagd nach Verbrechern vorausgesehen hat. Was ich auch super fand, dass der Captain nicht als Bösewicht oder Trottel dargestellt wird, sondern als Visionär, der sich in seinen Datenbanken und Modellen verliert. Er darf am Ende der Folge seine neuen Ansätze weiterverfolgen, aber in der Forschungs- und Planungsabteilung. Es ist ein versöhnlicher, ja geradezu hoffnungsvoller Abschluss, da die Serie eine Zukunft für technische Neuerungen in der Verbrechensbekämpfung sah, es jedoch noch Zeit für Verbesserungen brauchte.

Über vier Staffeln, die alle stark waren, hat mich die Serie enorm unterhalten, die Geschichten waren abwechslungsreich, doch dann kam der Bruch zu Beginn der fünften Staffel, Michael Douglas wollte seine Filmkarriere forcieren und so blieb von dem Duo nur Malden übrig. Richard Hatch (Inspector Dan Robbins), der als Nachfolger kam, musste einfach scheitern. Er stand einfach vor einer unlösbaren Aufgabe, zudem war er schauspielerisch nicht einmal halb so begabt wie Douglas und hatte auch nicht die richtige Arbeitseinstellung, jedenfalls hat davon Malden in seiner Autobiografie berichtet (Link habe ich unten eingefügt). So muss ich gestehen, dass ich das Ende der Serie schon herbei gesehnt habe, wobei die letzte Staffel immer noch hochprofessionell in Szene gesetzt wurde.

Back to the Streets of San Francisco (1992): Uninspirierter TV-Film, der nicht ansatzweise die Klasse der Originalserie erreicht, auch weil er die Stadt nicht als integralen Bestandteil der Handlung begreift. Diesmal steht eine ehrgeizige Polizistin im Fokus, die einen schwarzen Kollegen hat, beide wirken aber blass. Der Film ist einzig wegen Malden sehenswert, der als neuer Captain immer noch schauspielerisch überzeugt, jedoch seltsamerweise als Sexist gezeigt wird. Finde es enttäuschend, dass dieser einfühlsame Mann und Vater, der immer das Beste in allen Dingen gesehen hat, hier als starrsinnig gezeigt wird. Wahrscheinlich sollte seine Art für Konflikte mit dem neuen Duo sorgen, das ihn dann immer vom Gegenteil überzeugt. Schließlich war der Film als Pilot für eine potenzielle Neuauflage der Serie geplant. Ich rate dringend von der Sichtung ab.

Link-Empfehlung
(Auszug aus Maldens Autobiografie, erfrischend ehrlich und informativ):

https://karlmalden.jimdofree.com/die-strassen-von-san-francisco/karl-malden-%C3%BCber-dsvsf/

+++

Veröffentlicht unter Gastbeiträge, Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Die Straßen von San Francisco

akiwiwa #13 | Dystopie-Kino | „1984“ heute | vier Verfilmungen: 1953, 1954, 1956, 1984 | Orwellianische Zustände

akiwiwa – als Kino wichtig war…
when cinema mattered…

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Episode 13

Mai 2022

Spieldauer: 125 Minuten


Thema dieser Episode:

Dystopie-Kino
Orwellianische Zustände – „1984“ heute

Die vier Verfilmungen des Romans „Nineteen Fourty-Eight“
von George Orwell:

1. USA 1953 (CBS-TV, Westinghouse Studio One, Regie: Paul Nickell)
2. UK 1954 (BBC-TV, Regie: Rudolph Cartier)
3. USA 1956 (Columbia, Regie: Michael Anderson) – 1. Kinoverfilmung
4. UK 1984 (Virgin, Regie: Michael Radford) – 2. Kinoverfilmung

Kilian Mutschke und Joachim Polzer fragen in dieser Podcast-Episode nach der Relevanz, Brisanz und Aktualität der vier überlieferten Verfilmungen  des 1949 erst-veröffentlichten Romans „1984“ von George Orwell. Dabei kann die Berücksichtigung der Romanvorlage und die Beachtung des Gesamt-Topos von „1984“ in der kulturellen Reflexion im Zeitlauf von mehr als sieben Dekaden nicht außen vor bleiben.

Dem Regisseur Michael Anderson der ersten Kinoverfilmung (1956) begegneten wir bereits bei der Besprechung von „Logan’s Run“ (1976, akiwiwa #10). Die beiden Darsteller Edmond O’Brien und Donald Pleasence dieser ersten Kinoverfilmung spielten erneut zusammen bei  „Fantastic Voyage“ (1966, akiwiwa #12).
Donald Pleasence wirkte als Darsteller zusätzlich bereits in der BBC-Verfilmung von 1954 mit, an der Seite des späteren Horrorfilm-Stars Peter Cushing.

In der Erstverfilmung von 1953 wurde die Rolle des General O’Brien mit Lorne Greene besetzt, der später mit der Figur des Ben Cartwright in „Bonanza“ weltweite Berühmtheit erlangen sollte; Martin Landau wirkte 1953 in einer Szene als Statist mit.

Die vierte Verfilmung des Romans (1984) wurde in der Handlungszeit des Romans, von April bis Juli 1984, gedreht; Hauptdarsteller waren John Hurt, Richard Burton, Cyril Cusack und Suzanna Hamilton. John Hurt begegneten wir als Darsteller bereits bei „Midnight Express“ (1978) bei unserer Würdigung des Lebenswerks von Alan Parker („Alan Parker revisited“, akiwiwa #6).

Dem Regisseur Michael Radford gelang nach seinem Spielfilm-Debüt „Another Time, Another Place“ (1983) mit „1984“ (1984) sein endgültiger Durchbruch als Spielfilmregisseur; ein noch sensationellerer Erfolg war 1994 dann seine Verfilmung von „Der Postmann“ (il postino).

Für Chefkameramann der Radford-Verfilmung von „1984“, Roger Deakins, bedeutete  diese Produktion ebenfalls seinen Durchbruch als Director of Photography bei ikonischen Spielfilm-Produktionen; Deakins legte seit 1984 ein umfangreiches Œuvre bedeutender Cinematographie-Leistungen vor, gewürdigt durch – bis jetzt – 13 Oscar-Nominierungen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences sowie zwei gewonnene AA-Oscars, zuletzt für „1917“ (Regie: Sam Mendes, 2019).

Die Radford-Verfilmung von „1984“ war Richard Burtons letztes Film-Engagement in der Rolle des General O’Brien; er verstarb am 05. August 1984, kurz nach Beendigung der Dreharbeiten, noch vor der Premiere am 10. Oktober 1984; westdeutscher Kinostart war am 09. November 1984.

Zum Hintergrundverständnis der Aufzeichnung von Live-Fernsehen auf Filmmaterial durch Kinescope, zeitlich vor der Einführung der AMPEX-Maschine (MAZ, Quadruplex, Videorecorder) in den technischen TV-Betrieb im Jahr 1956,
siehe diese Wikipedia-Texte:
https://en.wikipedia.org/wiki/Kinescope
https://de.wikipedia.org/wiki/Kinescope

Zum Ausklang dieser Podcast-Episode gibt es aktualita diesmal am Ende:
Kurzbesprechungen zu „The Heiress“ (Regie: William Wyler, 1949),
„The Aviator“ (Regie: Martin Scorsese, 2004), „The Untold History of the United States“ (Regie: Oliver Stone, 2012) sowie zu „Into the Inferno“ (Netflix, 2016) und „Fireball: Visitors from Darker Worlds“ (Apple TV+, 2020),
beide in der Regie von Werner Herzog.

Alle Podcast-Episoden von akiwiwa zum Themenbereich „Dystopie-Kino“ hier.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (120 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F13_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 60 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F13_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 240 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F13_256.m4a

Download als .flac-Datei (640 MB, 682 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F13_682.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 30 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F13_32.m4a

Download als .opus-Datei (23 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F13_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

akiwiwa auch bei telegram und gettr.

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa auch bei Spotify und Deezer gelistet.

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 08. Mai 2022.

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa #13 | Dystopie-Kino | „1984“ heute | vier Verfilmungen: 1953, 1954, 1956, 1984 | Orwellianische Zustände

akiwiwa #12 | Dystopie-Kino | Fantastic Voyage (USA 1966) | U-Boot-Bots im Blutkreislauf

akiwiwa – als Kino wichtig war…
when cinema mattered…

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Episode 12

April 2022

Spieldauer: 107 Minuten


Thema dieser Episode:

Dystopie-Kino:
U-Boot-Bots im Blutkreislauf
„Fantastic Voyage“ (USA 1966)
[„Die Phantastische Reise“]
Regie: Richard Fleischer
Studio: 20th Century Fox
Darsteller: Stephen Boyd, Raquel Welch, Edmond O’Brian,
Donald Pleasence, Arthur O’Connell, William Redfield, Arthur Kennedy
Cinematographie: Ernest Laszlo (CinemaScope, Farbe)
Musikkomposition: Leonard Rosenman


Kilian Mutschke und Joachim Polzer besprechen in dieser Podcast-Episode nach „Soylent Green“ (1973, akiwiwa #9) mit „Fantastic Voyage“ (1966) eine zweite Regiearbeit von Richard Fleischer im Themenbereich „Dystopie-Kino“; dem Film-Produzenten Saul David begegneten wir bereits bei der Besprechung von „Logan’s Run“ (1976, akiwiwa #10).

In der zweiten Hälfte dieser Podcast-Episode werden insbesondere die Leistungen des Chefkameramanns Ernest Laszlo und von Leonard Rosenman  als Musikkomponist des Film Scores gewürdigt.

Im Einleitungsteil zu aktualita werden zunächst u.a. „Smoke“ (Wayne Wang, 1995) sowie „The Velvet Underground“ (Todd Haynes, 2021) und „The Andy Warhol Diaries“ (Andrew Rossi, 2022) besprochen.

Alle Podcast-Episoden von akiwiwa zum Themenbereich „Dystopie-Kino“ hier.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (105 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F12_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 53 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F12_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 210 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F12_256.m4a

Download als .flac-Datei (597 MB, 708 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F12_708.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 27 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F12_32.m4a

Download als .opus-Datei (20 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F12_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

akiwiwa auch bei telegram und gettr.

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa auch bei Spotify und Deezer gelistet.

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 03. April 2022.

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa #12 | Dystopie-Kino | Fantastic Voyage (USA 1966) | U-Boot-Bots im Blutkreislauf

Hans Poser

Hans Poser, Philosoph und Hochschullehrer, ist am 9. März 2022 im Alter von 84 Jahren in Berlin gestorben.

Sehr gerne erinnere ich mich an meine Besuche seiner Ringvorlegungen zur Philosophiegeschichte an der Technischen Universität Berlin, Ende der 1980er-Jahre, im Rahmen meines studium generale.

Im Archiv der Pressestelle der TUB ist das Transkript eines Gesprächs aus dem Jahr 2006 zwischen ihm und dem TUB-Physiker Dieter Bimberg als Nanobauelemente-Spezialist überliefert:

https://archiv.pressestelle.tu-berlin.de/tui/06feb/nano.htm

https://archiv.pressestelle.tu-berlin.de/tui/06feb/tui2_2006.pdf

„Hans Poser: Mit der Nanotechnologie verwischt außerdem die Grenze zwischen der Technik und dem Biotischen, also lebendiger Substanz. So lassen sich einfache Bakterien „zusammensetzen“, also technisch erzeugen.

Dieter Bimberg: Die kleinsten Transistoren bewegen sich heute in der Größe von Viren. Bakterien wirken dagegen riesig.

Hans Poser: Damit entstehen auch so genannte Hybride. Das sind Nanomaschinen, die anorganische Materialien mit organischen Trägern kombinieren, um zum Beispiel pharmazeutische Wirkstoffe gezielt durch die Blutbahnen eines Patienten zu schleusen. Auf diese Weise gelangt der Wirkstoff an genau die Stellen im Körper, wo er wirken soll.“

Also:

Nanopartikel als kleinste Transistoren in der Größenordnung von Viren, die als pharmazeutische „Wirkmaßnahme“ gezielt in die Blutbahn von Patienten geschleust werden, um als anorganisches Material mit organischen Trägern wie Gehirn- und Nervenzellen sich zu kombinieren, zu Zwecken, und die Injizierte genau damit erst zu „Patienten“ macht.

An was wohl erinnert dieses Bild von 2006 uns heute, anno 2022 ?

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Kommentare deaktiviert für Hans Poser

akiwiwa #11 | Dystopie-Kino | Der Prozeß (Orson Welles, 1962) | Kafkaeske Verhältnisse

akiwiwa – als Kino wichtig war…
when cinema mattered…

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Episode 11

März 2022

Spieldauer: 121 Minuten


Thema dieser Episode:

Dystopie-Kino:
„Der Prozeß“
The Trial | Le procès
F/BRD/It 1962
Drehbuch und Regie: Orson Welles
Literarische Vorlage: Franz Kafka
Produzent: Alexander Salkind
Darsteller: Anthony Perkins, Orson Welles,
Jeanne Moreau, Romy Schneider, Elsa Martinelli,
Thomas Holtzmann, Michael Lonsdale, Wolfgang Reichmann,
Akim Ramiroff, Suzanne Flon, Max Haufler, William Chappell,
Fernand Ledoux, Arnoldo Foà, Madeleine Robinson, Katina Paxinou, u.a.m.
Synchronfassungen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch

Kritische Zeitgenossen äußerten jüngst die Einschätzung, dass der Beginn der 2020er-Jahre, die Jahre 2020 und 2021, sich wie eine Synthese aus George Orwells „1984“ und Franz Kafkas „Der Prozeß“ anfühlen würden.

Anlass genug für Kilian Mutschke und Joachim Polzer in dieser Podcast-Episode zunächst die beiden Kinoverfilmungen von Kafkas „Der Prozeß“ zu besprechen, mit Schwergewicht auf die s/w-Erstverfilmung von 1962 in der Regie von Orson Welles mit Anthony Perkins in der Hauptrolle des Josef K., produziert von Alexander Salkind.

Im Vergleich dazu wird auch auf die Zweitverfilmung von 1993 mit Kyle MacLachlan, Anthony Hopkins und Jason Robards, in der Regie von David Hugh Jones eingegangen; eine britische Kinofilm-Co-Produktion von BBC Films.

Zwei weitere Filmwerke von und zu Orson Welles, „The Other Side Of The Wind“ und „They’ll Love Me When I’m Dead“ von 2018, wurden bereits in akiwiwa Episode 2 im Frühjahr 2019 besprochen.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (111 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F11_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 56 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F11_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 224 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F11_256.m4a

Download als .flac-Datei (615 MB, 708 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F11_708.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 29 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F11_32.m4a

Download als .opus-Datei (21 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F11_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

akiwiwa auch bei telegram und gettr.

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa auch bei Spotify und Deezer gelistet.

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 06. März 2022.

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa #11 | Dystopie-Kino | Der Prozeß (Orson Welles, 1962) | Kafkaeske Verhältnisse

akiwiwa #10 | Dystopie-Kino | Logan’s Run (USA 1976) | Gesellschaft unter Verschluss

akiwiwa – als Kino wichtig war…
when cinema mattered…

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer.

Jeden zweiten Donnerstag im Monat.

Episode 10

Februar 2022

Spieldauer: 114 Minuten


Thema dieser Episode:

Dystopie-Kino:
„Logan’s Run“
Flucht in’s 23. Jahrhundert
USA 1976
Regie: Michael Anderson
Studio: Metro-Goldwyn-Meyer
Hauptdarsteller: Michael York, Jenny Agutter, Peter Ustinov


Kilian Mutschke und Joachim Polzer besprechen in dieser Podcast-Episode den dritten von insgesamt vier relevanten dystopischen Kinospielfilmen der 1970er-Jahre aus dem US-Studio „Metro-Goldwyn-Meyer“: Nach „Coma“ (1978, akiwiwa #2) und „Soylent Green“ (1973, akiwiwa #9) ein weiteres Beispiel für Aktualität der alten Kinofilme in den bestimmt nicht mehr „golden“ zu nennenden 20er-Jahren:

Eine Gesellschaft unter Verschluss, hedonistisch und lose in Gruppen unter Kuppeln lebend, versorgt durch homöostatische Selbstegulierung der großen Maschinerie inklusive Baby-Züchtungskästen, aber mit Ablaufdaum des Lebensalters bei 30 Jahren.
Die Maschinerie übernimmt dann die Exekution des Industriekarmas in einem „Karussell“ genannten Todeskult, der als „Erneuerung des Lebens“ wie eine Zirkusattraktion von den Zuschauern gefeiert wird. Der dramatische Konflikt dieses dystopischen Kinowerks beginnt, als einige Gesellschaftsmitglieder anfangen, Fragen zu stellen und aus dem von Schutzmännern wie Schutzmechanismen bewachten Unentrinnbaren fliehen wollen, nach Draußen, in’s Freie, an einen heiligen Schutzort.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (105 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F10_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 53 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F10_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 210 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F10_256.m4a

Download als .flac-Datei (597 MB, 727 kbs, remastered):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F10_727.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 27 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F10_32.m4a

Download als .opus-Datei (20 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F10_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

akiwiwa auch bei telegram und gettr.

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa auch bei Spotify und Deezer gelistet.

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 06. Februar 2022.
Dank an Magnus Mutschke für’s Remastering der FLAC-Datei.

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa #10 | Dystopie-Kino | Logan’s Run (USA 1976) | Gesellschaft unter Verschluss

akiwiwa #9 | Dystopie-Kino | Jahr 2022… die überleben wollen | Soylent Green

akiwiwa – als Kino wichtig war…
when cinema mattered…

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

Episode 9

Januar 2022

Spieldauer: 94 Minuten


Thema dieser Episode:

Dystopie-Kino:
„Soylent Green“
Jahr 2022… die überleben wollen
USA 1973
Regie: Richard Fleischer
Studio: Metro-Goldwyn-Meyer
Hauptdarsteller: Charlton Heston, Edward G. Robinson,
Joseph Cotten, Leigh Taylor-Young


Kilian Mutschke und Joachim Polzer fragen sich in dieser Podcast-Episode zum Themenkomplex Dystopie-Kino, was von dieser inzwischen fast 50-jährigen und erschreckenden Zukunftsvision des Kinos bezogen auf das Jahr 2022 für das nun neu beginnende Jahr 2022 realistisch bleibt. Nach dem bereits in einer früheren Episode besprochenen „Coma“ (#2) ein weiteres Beispiel für Aktualität der alten Kinofilme.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (86 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F09_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 43 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F09_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 173 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F09_256.m4a

Download als .flac-Datei (534 MB, 812 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F09_812.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 22 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F09_32.m4a

Download als .opus-Datei (17 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F09_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

akiwiwa auch bei telegram und gettr

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 26. Dezember 2021.

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa #9 | Dystopie-Kino | Jahr 2022… die überleben wollen | Soylent Green

Abgänge und Verabschiedungen 2021

Dem letzten Tag des Kalenderjahres obliegt es wieder, eine Liste der “Abgänge und Verabschiedungen” zu erstellen, sehr subjektiv nach Lieblingen und Liebhabereien, in ihrer eigenen un-alphabetisierten Ordnung, in ihren seltsamen Verkettungen und Assoziationen (des Lebens höchst-selbst) und mit ihren inhärenten, innewohnenden Prioritäten:

Jean-Claude Carrière

Bertrand Tavernier

Lina Wertmüller

Richard Donner

Michael Apted

Jean-Marc Vallée

Monte Hellmann

Jerome Hellman

Peter Fleischmann

Eberhard Hauff

Jean-Paul Belmondo

Christopher Plummer

Ned Beatty

Yaphet Kotto

Hal Holbrook

George Segal

Ed Asner

Dean Stockwell

Olympia Dukakis

Cloris Leachman

Bernard Haitink

James Levine

Christa Ludwig

Karan Armstrong

Stephen Sondheim

Mikis Theodorakis

Milva

Volker Lechtenbrink

Bill Ramsey

Ted Herold

Maggie Mae

Alfred Biolek

Gerd Ruge

Bettina Gaus

Friederike Mayröcker

Charlie Watts

Chick Corea

Jim Steinman

Phil Spector

Larry Flynt

Larry King

Larry McMurtry

Lars Noren

Hanns Eckelkamp

Klaus Wagenbach

Joachim Sauter

Clive Sinclair

Jay Last

Fritz Gabriel Bauer

Patricia Hitchcock
Betty White
Arlene Dahl
Sally Ann Howes
Clare Peploe
Jane Powell
Martha Stewart
Barbara Shelley
Jessica Walter
Gunnel Lindblom
Lisa Banes
Tanya Roberts
Marion Ramsey
Cicely Tyson
Haya Harareet
Anne Douglas
Arlene Golonka
Libuše Šafránková
Francoise Arnou
Renée Simonot Deneuve
Marie Versini
Ingrid Froehlich

David Gulpilil

Renato Scarpa

Robert Downey, Sr
Michael K. Williams
Nino Castelnuovo

Al Harrington

Michael Nader
Michael Constantine
Tony Armatrading
Peter Aykroyd

Don Collier
William Smith
Norman Lloyd
John Richardson
Charles Grodin
James Green
Willie Garson
Bruce Kirby
Mark Eden
Alex Cord
Gavin MacLeod
George Gerdes
Gregory Sierra
Granville Adams
Antonio Sabáto Sr.
James Hampton
James Michael Tyler
Allen Midgette
Robert Sacchi
Johnny Crawford
Walter Olkewicz
Paul Ritter
Norm Macdonald
Henry Darrow
Peter Mark Richman
Ronald Pickup
Tommy Kirk
Yves Rénier
Dilip Kumar
Puneeth Rajkumar

Thomas Fritsch
Nikolaus Schilling
Arved Birnbaum
Ludwig Haas
Kostas Papanastasiou
Willi Herren
Roger Fritz
Thomas Gumpert
Karl-Heinz Vosgerau
Heino Hallhuber
Fritz Hollenbeck
Ludger Stratmann
Grischa Huber
Erich Schleyer

Heide Keller

Bettina Schön
Jürgen Goslar
Raimund Krone
Michael Deffert
Rajvinder Singh
Ulf-Jürgen Wagner

Mark Elliott
Richard Demarst

Roger Michell
Melvin Van Peebles
Mao Ayuth
Steve Carver
Richard Rush
Mario Camus
Jacques Bral
Petter Vennerød
Juan Carlos Tabio
Peter Del Monte
Peter Patzak
Gero Erhardt
Anna Justice
Ivan Noel
Libero De Rienzo
Marcell Jankovics
Aleksandr Rogozhkin
Vladimir Naumowitsch Naumov
Wladimir Menschow
Sergei Solowjow

Helmut Herbst
Nina Gladitz
Helga Reidemeister
Ferry Radax
Leon Gast
Cécilia Mangini

Alberto Grimaldi
Martha De Laurentiis
Denis O’Dell

Chuck Fries
Douglas S. Cramer

Herbert Schlosser
Nickolas Vavatzes

Allen Burns
Jay Sandrich

Halyna Hutchin
Peppino Rotunno
Willy Kurant
Heinz Hölscher
Otto Hanisch
Peter Ziesche
Graeme Ferguson
Gerald Feil
Owen Marsh
John Hora
Jonas Gricius
Meghalt Ráday Mihály

Robert C. Jones
Jon Gregory
Richard Bracken
Diane Adler

Alan Robert Murray

William F. Nolan
Walter Bernstein

Horst Pillau
Martin Kluger

Lynn Stalmaster

Anthony Powell

Ruthie Tompson
David DePatie

Bob Herron
Doug Robinson
Remy Julienne

Michael Wolf Snyder
Al Schmitt
Elliot Mazer

Rupert Neve

Peter Zinovieff
Lou Ottens
Günter Gebuhr
Isamu Akasaki
Chuck Geschke
Dan Kaminsky
Rudolf Staritz
Jörg Schilling

Walter Yetnikoff

George Wein

Chris Barber

Keith Nichols
Pavel Blatny
Klaus Hollinger
Walter Lang
Bob Moore
George Mraz
Junior Mance
Norman Simmons
Denny Christianson
Jon Hassell
Tino Contreras
Franco Battiato
Elliot Lawrence
Sonny Osborne

Barry Ryan

Don Everly
Gerry Marsden

Michael Nesmith
John Miles
Alan Lancaster
Dusty Hill
John Lawton
Louis Clark
Graeme Edge
Dennis ‘Dee Tee’ Thomas
Pee Wee Ellis
Michael Chapman
B. J. Thomas
Les McKeown
Lloyd Price
Patrick Juvet
John Davis
Nick Kamen
Ed Bruce
Ray Campi
Ari Gold

Nanci Caroline Griffith
Mary Wilson
Ellen McIlwaine
María Mendiola

Graham Vick
Firedrich Meyer-Oertel

Kevin McCutcheon
Michael Morgan
Michel Corboz
Tom Hammond
George Alexander Albrecht
Helmut Winschermann

Norman Bailey
Edita Gruberová
Andréa Guiot

Nelson Freire

Udo Zimmermann
Karl Heinz Wahren
Siegfried Matthus

Wolfgang Boettcher
Ottomar Borwitzky

Stefan Mickisch

Anthony Payne

Esther Bejarano

Barry Mason

Leslie Bricusse

Stephen J. Lawrence

Ismael Ivo

Raimund Hoghe

Jacques d’Amboise
Patricia Wilde

Robert Rutman

Barbara Moore

Elka Schumann

Rolf Winkelgrund
Michael Gruner

Günther Rühle

Ponkie Ilse Kümpfel-Schliekmann

Suzette Winter Feldman
Giannalberto Bendazzi
Dimitri Eipides
Jonathan Rinzler

Reinhold Reitberger

Helene Schwarz
Wolfgang Immel
Gerd Gericke
Harald Nentwich

Andreas W. Mytze

Joan Didion

Robert Bly
David Wagoner

Noah Gordon

John Naisbitt
Morris Dickstein
Stephen Dunn
Gary Paulsen

Theodor Weissenborn
Sven Lager
Hans Peter Gansner
Birgit Vanderbeke
Inge Jens

Eric Carle

Sabine Weiss

F. C. Gundlach
Hiro

George Forss
Désirée von Trotha

Eva Olga Martha Sereny
Mike Rock

June Newton
Giovanni Gastel

Everlyn Richter
Klaus Ender
Erasmus Schröter

Rolf Herbert Krauss
Hans Eberhard Hess

Lawrence Ferlinghetti
Walter H. Phele

Humberto Maturana

Mary Catherine Bateson

Thomas Lovejoy
E.O. Wilson
Marshall David Sahlins

Helm Stierlin
Bernard Raymond von Bredow

Steven Weinberg

Arturo Schwarz

Rainer Winkel
Bodo Zeuner
Manfred Faßler

Hans Küng
Uta Ranke-Heinemann
Karl Heinz Bohrer

Wolfgang Wippermann
Urs Jaeggi

Michael Schwarz
Jost Hermand

Michael Bock
Thomas Brock

Volker Merz

Helen Murray Free

Paul Auerbach
Marc Lieberman

Dieter B. Herrmann

Michael Collins
Michael Clifford

Carolyn Shoemaker

Toshihide Maskawa

Neil Sheehan
Harry Rosenfeld
Carlos Tejadas

Richard Stolley
James Ridgeway

Janet Malcolm

Peter de Vries
Kurt Westergaard
Klaus Rainer Röhl

Mainhardt Graf von Nayhauß
Hans Peter Schütz

Jürgen Engert
Jürgen Liminski

Barbara Bauer
Katrin Helwich

Roland Haug
Christian Broecking

Armin Basche
Holger Obermann
Wolf-Dieter Poschmann

Florian Eckardt
Christopher Plass
Karla Wege
Jan Hahn

Martin Gehlen
Hannes Leopoldseder
Hugo Portisch
Klaus Nestele
Hans-Werner Saalfeld

Karl-Günther von Hase
Albert Scharf
Manfred Droste

Bernhard Morbach
Manfred Miller
Matthias Spindler

Gerlinde Lang

Harald Mueller
Walter Niklaus

Martin Blumenau
Bob Fass
Mat George

Uli Richter
Alber Elbaz

Carl Spielvogel

Arik Brauer

Ben Wargin

Dani Karavan

Klaus Peter Dencker

Richard Feigen
Eli Broad

Michael Schultz
Martin Heller
Klaus Gallwitz

Virgil Abloh
Bruce Blackburn

Helmut Jahn

Richard Rogers

Gottfried Böhm

Arthur Gensler

Jörg Schlaich

Winfried Sziegoleit

Gerd Siemoneit-Barum
Jürgen M. Brandtner

Siegfried Fischbacher

Wakefield Poole
James Hormel
Pat Bond

Kurt Biedenkopf

Johannes Gerster

Gangolf Stocker
Kurt Edler

Prince Philip, Duke of Edinburgh

Donald Rumsfeld
Colin Powell
Gordon Liddy
George Pratt Shultz
Ramsey Clark
Walter Mondale
Harry M. Reid
Bob Dole

Frederik Willem de Klerk
Desmond Tutu
John Pombe Magufuli
Kenneth Kaunda
Abd al-Aziz Bouteflika
Abolhassan Banisadr

Abdul Kadir Khan
Ahmed Zaki Yamani

Carlos Menem
Sir Michael Somare

Roh Tae-woo
Chun Doo-hwan

Jegor Ligatschow
Sergei Kowaljow

Petr Uhl

Hans van Baalen

Hermann Freiherr von Richtshofen
Jan Hecker

Ernst Gottfried Mahrenholz

Manfred Baldus

Andreas Tilp
Klaus Hübner

Hilmar Kopper

Bernhard Madoff

John McAfee

Gerd Schulte-Hillen

Werner Kieser

Heinz Hermann Thiele

Michael Rogowski

Laurens Spethmann

Berhard Ziegler

Albert Roux

Jon Lindbergh

Gerd Müller

und – als Addendum
der Verweis auf all‘ jene noch Unbenannten,
noch Unbekannten, die 2021 an
#ploetzlichundunerwartet
mit Hilfe von Industriekarma
verstorben sind.

+++

Berichtsstand: 31. Dezember 2021, 16.33 h
Update: 01. Januar 2022 – Betty White und Denis O’Dell hinzugefügt.
Update: 02. Januar 2022 – Arlene Dahl und Ponkie hinzugefügt.
Update: 03. Januar 2022 – Stephen J. Lawrence hinzugefügt.

Die Jahreslisten von 2010 – 2021 im Überblick:
https://duskofdigital.wordpress.com/tag/abgange-und-verabschiedungen/

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Abgänge und Verabschiedungen 2021

more akiwiwa: Spotify & Deezer

akiwiwa – als Kino wichtig war | when cinema mattered

Die Aktualität der alten Kinofilme.

Podcast von Joachim Polzer und Kilian Mutschke.

Website: http://akiwiwa.de

Seit heute auch bei Spotify und Deezer, bereits länger schon bei Apple Podcasts:

https://open.spotify.com/show/2kd8nO1g0sccGap3FKKzPv

https://www.deezer.com/en/show/3115632

https://podcasts.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war-when-cinema-mattered/id1434776835

more akiwiwa: Ab 2022 soll es häufiger und öfters akiwiwa Podcasts geben.
Demnächst mehr dazu.

Veröffentlicht unter akiwiwa, Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für more akiwiwa: Spotify & Deezer

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Episode 8 | August 2021

akiwiwa | als Kino wichtig war… |
when cinema mattered…

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

Episode 8

August 2021

Spieldauer: 106 Minuten


Thema dieser Episode:

.Noirs. auf der schiefen Ebene.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (97 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F08_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 49 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F08_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 194 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F08_256.m4a

Download als .flac-Datei (564 MB, 748 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F08_748.flac

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 25 MB, 32 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F08_32.m4a

Download als .opus-Datei (19 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F08_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


Zu fünf Film-Werken des Film Noir:

1947

Boomerang

d Elia Kazan (1909 – 2003)

a Dana Andrews,, Lee J. Cobb, Karl Malden (uncredited)

p Louis de Rochemont (‚March of Time‘ Wochenschau-Essay-Produzent)

s Richard Murphy auf Basis eines ‚Reader’s Digest‘ Artikels vom Dezember 1945

M-L Alfred Newman

S 20th Century Fox

exProd Darryl F. Zanuck

Prem Jan 1947 UK, Feb 1947 USA, dt TV-EA 1974 ARD

Vergleiche mit:

Panic in the Streets“ (d: Elia Kazan, 1950)


1949

Criss Cross

d Robert Siodmak (1900 – 1979)

a Burt Lancaster, Dan Duryea, Tony Curtis (1. Filmauftritt)

m Miklos Rozsa

S Universal

P 12. Jan 1949

Vergleiche mit:

„The Suspect“ [1944, bb s.u.], „Phantom Lady“ [1944, bb s.u.], „The Killers“ [1946] (d: Robert Siodmak)


1949

Border Incident

d Anthony Mann (1906 – 1967)

a Ricardo Montalbán, George Murphy,  Howard Da Silva, James Mitchell

dop John Alton

M-L André Previn

S M-G-M

Prem 28. Okt 1949 / 19. Nov 1949 (?)

Vergleiche mit:

Anthony Mann als „DER“ Western-Regisseur der 1950er-Jahre.


1950/1952

On Dangerous Ground

d Nicholas Ray (1911 – 1979)

a Robert Ryan, Ida Lupino

dop George E. Diskant

p John Houseman (RKO)

m Bernard Herrmann

S RKO

Prem 17. Dez 1951

Vergleiche mit:

They Live By Night“ (d: Nicholas Ray, 1948)


1955

House of Bamboo

in CinemaScope (AR 2.55 : 1), Eastmancolor (Color by DeLuxe)
und Mehrkanal-Ton (4 Track Magnetic COMMAG)

d Sam Fuller (1912 – 1997)

a Robert Ryan, Robert Stack

dop Joseph MacDonald [dop auch bei: How to Marry a Millionaire (CS), Niagara (TC), Pickup on South Street (Fuller), Panic in the Streets (Kazan), Call Northside 777 (Hathaway), Bigger Than Life (Ray), Will Success Spoil Rock Hunter (Tashlin) The Young Lions (Dmytryk) Mirage (Dmytryk), Alvarez Kelly (Dmytryk)]

S 20th Century Fox

Prem 1. Juli 1955

Vergleiche mit:

Pickup on South Street“ (d: Sam Fuller, 1953)


NACHTRÄGE im Prolog

In dieser Folge zunächst besprochene Nachträge zu vorausgehenden Episoden:

• zum Thema „Der Flughafen als Lebensraum“, akiwiwa Episode 5:

Catch Me If You Can“ mit Leonardo di Caprio, d: Steven Spielberg, USA 2002

Up in the Air“ mit George Clooney, d: Jason Reitmann, USA 2009

• zum Thema „Nixon, Watergate und Trump“, akiwiwa Episode 7:

The Front Runner“ mit Hugh Jackman als Gary Hart (US Sen. Colorado, 1984/Walter Mondale/Ronald Reagan, 1988/Michael Dukakis/George H. Bush), d: Jason Reitmann, USA 2018


Film Noir QUERVERWEISE

Bislang besprochene Werke des Film Noir in vorausgehenden akiwiwa Episoden:

Jahr: 1941

Titel: The Maltese Falcon
Regisseur: John Huston
akiwiwa Episode 1, Datum der Besprechung: 23. August 2018.

Jahr: 1941

Titel: I Wake Up Screaming AKA Hot Spot
Regisseur: H. Bruce Humberstone
akiwiwa Episode 2, Datum der Besprechung: 16. März 2019.

Jahr: 1942

Titel: This Gun for Hire
Regisseur: Frank Tuttle
akiwiwa Episode 2, Datum der Besprechung: 16. März 2019.

Jahr: 1942

Titel: The Glass Key
Regisseur: Stuart Heisler
akiwiwa Episode 2, Datum der Besprechung: 16. März 2019.

Jahr: 1942

Titel: Saboteur
Regisseur: Alfred Hitchcock
akiwiwa Episode 2, Datum der Besprechung: 16. März 2019.

Jahr: 1944

Titel: Double Indemnity
Regisseur: Billy Wilder
akiwiwa Episode 4, Datum der Besprechung: 9. Februar 2020.

Jahr: 1944

Titel: Phantom Lady
Regisseur: Robert Siodmak
akiwiwa Episode 4, Datum der Besprechung: 9. Februar 2020.

Jahr: 1944

Titel: The Suspect
Regisseur: Robert Siodmak
akiwiwa Episode 4, Datum der Besprechung: 9. Februar 2020.

Jahr: 1945

Titel: Detour
Regisseur: Edgar G. Ulmer
akiwiwa Episode 4, Datum der Besprechung: 9. Februar 2020


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL für’s Podcast-Player-Abo lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für’s Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als WWW-Podcast-Listing bei iTunes von Apple:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 25. Juli 2021.

Freunde und Fans von akiwiwa helfen als Patron mit Patronage
via PayPal-Transmissions als „Freunde an Freunde“:
paypal@akiwiwa.de

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Episode 8 | August 2021

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Episode 7 | März 2021

akiwiwa | als Kino wichtig war… |
when cinema mattered…

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

Episode 7

März 2021

Spieldauer: 133 Minuten


Thema dieser Episode:

Nixon, Watergate und Trump


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (122 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F07_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC, 63 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F07_64.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 250 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F07_256.m4a

Download als .flac-Datei (656 MB, 640 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F07_640.flac

Download als .opus-Datei (24 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F07_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


Liste der in dieser Episode besprochenen oder erwähnten Filmwerke
(Kinofilme, TV-Movies, TV Mini-Serien, Documentaries)
in der Reihenfolge ihrer Erwähnung mit Laufzeitangabe:

03:53
All the President’s Men (Die Unbestechlichen), 1976
Director of Photography: Gordon Willis
Musik: David Shire
Schnitt: Robert L. Wolfe [AAN]
Drehbuch nach Vorlage: William Goldman [AA]
Set Design: George Jenkins, George Gaines [AA]
Sound: Arthur Piantadosi, Les Fresholtz, Rick Alexander, James E. Webb [AA]
[AA Best Actor Supporting Role: Jason Robarts]
[AAN Best Actress Supporting Role: Jane Alexander]

04:42
Nixon (Nixon – Der Untergang eines Präsidenten), 1995

07:10
Woodstock – 3 Days of Peace & Music
(Woodstock – 3 Tage im Zeichen von Liebe & Musik), 1970

08:48
Three Days of the Condor (Die drei Tage des Condor), 1975

09:29
The Conversation (Der Dialog), 1974

09:32
The Parallax View (Zeuge einer Verschwörung), 1974

15:36
The Great Gatsby (Der große Gatsby), 1974

16:22
All the President’s Men Revisited (Watergate – Die Unbestechlichen), 2013

20:19
The Final Days (Der Fall Nixon), 1989

28:30
JFK (JFK: Tatort Dallas), 1991

31:41
Monterey Pop, 1968

32:59
The Trial of the Chicago 7, 2020

33:51
Prince of the City (Prince of the City – Die Herren der Stadt), 1981

36:05
Detroit, 2017

40:23
Vier Tote in Ohio – ein amerikanisches Trauma, 2007

40:42
The Vietnam War (Vietnam), 2017

49:36
Secret Honor (Secret Honor – Die geheime Ehre des Präsidenten), 1984

50:11
The Talented Mr. Ripley (Der talentierte Mr. Ripley), 1999

50:22
Sydney AKA Hard Eight (Last Exit Reno), 1996

50:26
Magnolia, 1999

54:04
Nashville, 1975

54:05
The Long Goodbye (Der Tod kennt keine Wiederkehr), 1973

54:15
A Wedding (Eine Hochzeit), 1978

54:16
3 Women (Drei Frauen), 1977

55:03
Blind Ambition, 1979

59:48
Apocalypse Now, 1979

60:12
The Little Girl Who Lives Down the Lane (Das Mädchen am Ende der Straße), 1976

60:55
The West Wing (The West Wing – Im Zentrum der Macht), 1999-2006

61:54
Badlands (Badlands – Zerschossene Träume), 1973

62:00
Gandhi, 1982

62:03
The Cassandra Crossing (Treffpunkt Todesbrücke), 1976

64:42
Shampoo, 1975

67:54
Doctor Zhivago (Doktor Schiwago), 1965

67:57
Don’t Look Now (Wenn die Gondeln Trauer tragen), 1973

69:03
Being There (Willkommen Mr. Chance), 1979

72:11
Coming Home (Coming Home – Sie kehren heim), 1978

73:03
Network, 1976

75:57
Bound for Glory (Dieses Land ist mein Land), 1976

76:09
Taxi Driver, 1976

76:23
Rocky, 1976

76:48
Marathon Man (Der Marathon-Mann), 1976

77:03
Carrie (Carrie – Des Satans jüngste Tochter), 1976

77:11
Ansikte mot ansikte (Von Angesicht zu Angesicht), 1976

77:43
Pasqualino Settebellezze (Sieben Schönheiten), 1975

77:48
The Front (Der Strohmann), 1976

77:56
Il Casanova di Federico Fellini (Fellinis Casanova), 1976

78:00
Logan’s Run (Flucht ins 23. Jahrhundert), 1976

78:02
King Kong, 1976

78:46
Gisaengchung (Parasite), 2019

78:49
Moonlight, 2016

82:38
Frost/Nixon, 2008

88:23
Elvis & Nixon, 2016

93:15
The Post (Die Verlegerin), 2017

93:32
Twilight’s Last Gleaming (Das Ultimatum), 1977

99:53
Capote, 2005

99:59
I’m Not There, 2007

111:26
The Boston Strangler (Der Frauenmörder von Boston), 1968

111:28
The Thomas Crown Affair (Thomas Crown ist nicht zu fassen), 1968

122:11
Snowden, 2016

126:00
Apollo 13, 1995

127:11
The Social Network, 2010

127:25
Steve Jobs, 2015

127:29
Jobs, 2013

131:32
Goodfellas (GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia), 1990


akiwiwa-Präsenz bei YouTube.com:

YouTube Channel
When Cinema Mattered
https://www.youtube.com/channel/UCxA4HTAIq5iJ-p2ClVb9y3g


akiwiwa-Präsenz bei Vimeo:

Vimeo Channel
When Cinema Mattered
https://vimeo.com/channels/1435418


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL des RSS-Feeds von akiwiwa für Podcast-Player lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für das Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als Podcast-Eintrag bei iTunes von Apple im Web:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 28. Februar 2021.

Freunde und Fans von akiwiwa helfen als Patron mit Patronage
via PayPal-Transmissions als „Freunde an Freunde“:
paypal@akiwiwa.de

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Episode 7 | März 2021

Mister Filmfestival

Mit großem Vergnügen habe ich die Biographie über Moritz de Hadeln von Christian Jungen gelesen, erschienen 2018 im Züricher Sachbuchverlag rüffer & rub. Die Biographie ist sehr gut recherchiert, flüssig und pointiert geschrieben, mit großem Sachverstand den internationalen Filmfestival-Entwicklungen gegenüber in ihren historischen, sich entwickelnden Verläufen.

Dann ist diese Biographie auch eine kursorische Filmgeschichtsschreibung der Werke, OEuvres, Genres, ja auch der entdeckten National-Cinematographien, eben aus der Perspektive des Filmkurators: der darin beschriebene Berufsweg von Moritz und Erika de Hadeln im Zeitlauf von 1968 bis 2005 von Nyon und Locarno über 21 Jahre Berlin bis zum Karriereende in Venedig und Montreal macht die Pionierrolle der de Hadelns deutlich, die man im Berliner Kreuzfeuer der lokalen Zeitungsfeuilletons und in der damaligen Fernsehberichterstattung seinerzeit oft nicht erkennen und nicht würdigen konnte.

Der kuratorische Qualitäts-Abstieg der Berlinale unter der anschließenden, wieder rund zwanzigjährigen, Ägide von Dieter Kosslick zum kommerziellen Kulturbetriebs-Selbstläufer eines Gemischtwarenladen-Sortiments, mit Zirkusdirektor aber ohne Kunstverstand, macht den Kontrast zur Epoche de Hadeln deutlich, wo man sich als außenstehender Beobachter in den 1980er-Jahren einst schon fragte, ob man keinen besseren gefunden habe. Die Biographie von Christoph Jungen rückt da in der historischen Analyse wieder viel zurecht. Jetzt weiß man: Man hatte in Berlin für die komplexen Aufgaben der damals komplizierten Zeiten schon den/die richtigen beschäftigt. De Hadeln hatte die Berlinale von Wolf Donner 1980 in einem erbärmlichen und zerrütteten Zustand übernommen. In dieser Turbulenz war zu Beginn der Berliner NS-
Aufarbeitung (Rürups „Topographie des Terrors“ z.B.) wohl kein Gedanke an Alfred Bauer zu verschwenden, der in Zeiten von Jubel-Trubel-Heiterkeit der Ära Kosslick ebenfalls untergegangen war, jenseits aller Wahrnehmung, und nun der übernächsten Generation von Rissenbeek/Chatrian 2020 gleich auf die Füße gefallen war. Chatrian kam, wie auch Moritz de Hadeln, von Locarno nach Berlin.

Das Anekdotische der persönlichen Begegnungen darf bei der Darstellung der Festivalgeschichte nicht fehlen; dies ist in dem Text weder Sammlung noch Fetisch, sondern vertieft die geschichtlichen Verlaufsanalysen.

Moritz de Hadeln ist am 21. Dezember 2020 achtzig Jahre alt geworden. Man hätte sich im Berlinerischen da schon eine Würdigung seiner Verdienste gewünscht, die allerdings – nach meiner Beobachtung – ausgeblieben war. Noch mehr wären jedoch de Hadelns aktuelle Einsichten und Ratschläge von Nöten, in Zeiten der Not, auch die der Berlinale.

Noch zwei Erinnerungen von mir persönlich in diesem Zusammenhang:

Martin Scorsese habe ich 1981 anlässlich seines Berlinale-Abstechers wegen „Raging Bull“ („Wie ein wilder Stier“) in der Akademie der Künste im Vortrag persönlich erlebt, heuer also vor 40 Jahren, weil er als einer der ersten prominenten Filmkünstler auf das „Color Fading“ und die Notwendigkeit der Restaurierung nicht nur von alten Nitrostreifen in Schwarzweiß, sondern auch auf das Verschwinden der Farbstoffe aus den Farbfilmen hinwies.

Mariette Rissenbeek schließlich, die derzeitige Administrations-Direktorin der Berlinale, hatte ich 1984 als Werbeassistent bei der Werbeagentur Löhlein & Schonert als Arbeitskollegin kennen gelernt, als sie von der Übersetzertätigkeit in die Betreuung der Filmfestspiele überwechselte, wo Didi Schonert die Planung, Produktion und Werbeabwicklung der täglichen Berlinale Festival-Journale verantwortete.
Bei gemeinsamen Abstechern in die Budapester Straße waren die de Hadelns stets auf Reisen (was sich mit den Beschreibungen der Biographie deckt), aber man konnte die administrativen Festivalworker Werner Gondolf und Wolfgang Linke kontaktieren.

Die Würdigung dieser Festivalworker, auch die von Manfred Salzgeber und Wieland Speck, kommt mir etwas zu kurz in den Beschreibungen von Christian Jungen. Herrn Breitscheid sei auch vergeben, dass sein Breitscheidplatz von oben auf dem Stadtplan wie eine „Breitscheide“ aussieht.

Ansonsten eine sehr empfehlenswerte Lektüre für Freunde der Filmgeschichte.

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Mister Filmfestival

Abgänge und Verabschiedungen 2020

Dem letzten Tag des Kalenderjahres obliegt es wieder, eine Liste der “Abgänge und Verabschiedungen” zu erstellen, sehr subjektiv nach Lieblingen und Liebhabereien, in ihrer eigenen un-alphabetisierten Ordnung, in ihren seltsamen Verkettungen und Assoziationen (des Lebens höchst-selbst) und mit ihren inhärenten, innewohnenden Prioritäten:

 

Klaus Heinrich

 

Alan Parker

Carl Reiner

Joel Schumacher

Joan Micklin Silver

Kim Ki-duk

Joseph Vilsmaier

Jiří Menzel

 

Ennio Morricone

Peter Thomas

Billy Goldenberg

Johnny Mandel

Lennie Neihaus

Claude Bolling

 

Michel Piccoli

Sean Connery

 

Kirk Douglas

 

Max von Sydow

Ian Holm

 

Michael Lonsdale

Stuart Whitman

 

Claude Brasseur

Michel Robin

 

Olivia de Havilland

Jutta Lampe

 

Diana Rigg

Honor Blackman

Margaret Nolan

 

Buck Henry

 

Eric Bentley

Rolf Hochhuth

Kristin Linklater

 

Christo

 

Albert Uderzo

Uli Stein

 

Krzysztof Penderecki

Vytautas Barkauskas

Anton Coppola

 

Juliette Gréco

 

Peter Serkin

 

Hal Willner

 

McCoy Tyner

 

Kenny Rogers

Johnny Nash

Bill Withers

 

Michael Chapman

Allen Daviau

Alfio Contini

Kent L. Wakeford

Gary B. Kibbe

Gernot Roll

David Slama

Igor Luther

Jörg Jeshel

Kevin Rafferty
Arthur Wooster

Camillo Bazzoni
Giancarlo Ferrando

 

Peter Lamont
Syd Mead
Ron Cobb

Cis Corman
Mike Fenton

Andrew Jack

 

Victor Skrebneski
Peter Beard
Bill Ray
Astrid Kirchherr
Horst Urbschat
Wolfgang Schulz
Florian Neusüss
Jürgen Schadeberg
John Loengard
Boris Yaro
John Pfahl
Dan Budnik
Chris Killip
Frank Horvat
Baron Wolman
Perry Kretz
Karsten Thielker
Gunnar Seijbold
Li Zhensheng

 

David Graeber

Bernard Stiegler

 

William „Bill“ English

Larry Tesler

Peter T. Kirstein

Russel Kirsch

Wilfried de Beauclair

Frances E. Allen

Katherine Johnson

Gerhard Goos

Dennis Nagle
Michael Hawley

 

Ray Horn

Larry Kramer

David Carter
Henry van Ameringen

 

Bob Shanks
Fred Silverman
Craig Gilbert
Ronald Schwary
Lucy Jarvis
Steve Bing
Tom Pollock
William Link
Gene Reynolds
Joel Rogosin
Michael Medwin
Edward S. Feldmann
Paul M. Heller
Kevin Burns
Gene Corman
Gil Schwartz
Matty Simmons
William Bernstein
Andrew J. Fenady
Charles Gordon
Herb Solow
Roger Berlind
Jörn Donner
Jürgen Hoerner

 

Claude Giraud
Suzy Delair

Maurice Barrier

Irrfan Khan

James Dury
Allen Garfield
Jerry Stiller
Nick Appollo Forte
Mark Blum
John Ericson
Bruce Myers
Guy Bedos
Maurice Roeves
Ben Cross
Chadwick Boseman
Jack Kehoe
Wilford Brimley
Kevin Dobson
John Fraser
Robert Conrad
Orson Bean
John Saxon
Hugh Keays-Byrne
Edd Byrnes
Brian Dennehy
Lyle Waggoner
Richard Herd
Anthony James
Jeremy Bulloch
David Prowse
Grant Imahara
Bruce Allpress
Tommy Rall
John Karlen
Michael Hall
Fred Willard
Ben Cooper
Mart Crowley
Tommy ‚Tiny‘ Lister
Thomas Jefferson Byrd
R.D. Call
Tom Lester
Martin Spellman
Derek Fowlds
Forrest Compton
Nick Cordero
Leandro Villar
Enrique Irazoqui
Reni Santoni
Soumitra Chatterjee
Rishi Kapoor
Jean-Laurent Cochet
Sven Wollter
Nick Codero

Shirley Knight
Linda Manz
Shirley Douglas
Lucia Bosé
Diana Serra Cary
Sonia Darrin
Lori Nelson
Sue Lyon
Annie Ross
Daria Nicolodi
Dyanne Thorne
Pamela Tiffin
Esther Scott
Norma Doggett
Linda Cristal
Lee Fierro
Maud Hansson
Peggy Pope
Rhonda Fleming
Conchata Ferrell
Annie Cordy
Naya Rivera
Ja’Net DuBois
Carol Arthur
Dawn Wells
Lynn Cohen
Baby Peggy
Ann E. Todd
Marge Champion
Paula Kelly
Kelly Preston
Patricia Bosworth
Franca Valeri
Brigid Berlin

Claus Biederstaedt
Manfred Andrae
Michael Gwisdek
Jürgen Holtz
Wolfgang Höper
Dieter Laser
Tilo Prückner
Burkhart Driest
Volker Spengler
Otto Mellies

Christoph Quest
Joseph Hannesschläger
Birol Ünel
Frithjof Vierock
Gernot Endemann
Folker Bohnet

Sonja Ziemann

Renate Krößner
Anne-Kathrein Kretzschmar

Irm Hermann
Tabea Blumenschein
Ruth Gassmann

Ulay Frank Uwe Laysiepen
John Baldessari

Ann Reinking
Louis Johnson
Wilhelm Burmann

Terry Jones

Herbert Feuerstein

Tim Brooke-Taylor

Karl Dall
Fips Asmussen
Gottlieb Wendehals Werner Böhm

Marion Hänsel
Nelly Kaplan
Lynn Shelton
Leah Bernstein
Tonie Marshall
Sarah Maldoror

Jack Garfein
Robert Hossein
François Leterrier
Fernando Pino Solanas
Nishikant Kamat
Nobuhiko Obayashi
Basu Chatterjee
Manmohan Mohapatra
Paul Leduc
Karl Saurer
Urs Egger
Ivan Passer
Luther Price
Wolfram Paulus
Kelly Asbury
Bruce Baillie
Stuart Gordon
Chalo Gonzalez-Rubio
Jaime Humberto Hermosillo
José Luis Cuerda
Sonny Grosso

Norbert Schaeffer

Fred Berndt
Winfried Bauernfeind

Heinz Schirk
Manfred Stelzer

Frederick Baker
Joachim Kunert
Joachim Mückenberger
Günther Fleckenstein

Norbert Schultze junior
Eberhard Möbius
Maik Hamburger
Lech Raczak

Charly Wagner
Fred Maire
Frank-Otto Schenk
Manfred Reddemann
Leon Boden
Dinah Hinz
Julie Bennett

Christian Bienert
Lord Knud

Udo Walz
Jörg Kubicki

 

John le Carré (David Cornwell)

Charles Webb

Günter de Bruyn
Ror Wolf
Guntram Vesper
Barbara Kindermann
Gudrun Pausewang
Otfried Nassauer
Hans Eichhorn
Juan Marsé
Carlos Ruiz Zafón
Pierre Guyotat
Maj Sjöwall
Per Olov Enquist
Anthony Veasna So
Remo H. Largo
Michael McClure
Scott Donaldson
Josef Reding
Mary Higgins Clark
Clive Cussler
Madeline Kripke
Elizabeth Wurtzel
Christoph Meckel
Marguerite Derrida

Raimund Fellinger
Eva Hesse
Andreas Brown

Kurt Luedtke
Terrence McNally
Murray Schisgal
Harriet Frank Jr.
F.X. Feeney
Harriet Frank Jr.
Charles Portis
Herbert Kretzmer
William Blinn
Milena Jelinková

Pierre Cardin

Kenzo Takada

Sergio Rossi
Gerry Weber

Enzo Mari
Ed Benguiat
Milton Glaser

Robert Bechtle
William Bailey

Martin Matschinsky
Ralf Metzenmacher
Waldemar Otto

Georg Nothelfer

Ann Sullivan
Mort Drucker
Quino
Peter Wiechmann
Wolfgang J. Fuchs
Gene Deitch
Ricardo Castaneda

Constantin Xenakis

Eusebio Leal Spengler
Germano Celant
Edward E. Stratmann

Klaus Humpert
Jürgen Patzschke
Wolfgang Döring
Luigi Snozzi
Vittorio Gregotti

Michael Sorkin

Else Blangsted

Rupert Hine
Mark Wirtz
Marin Birch
Ronan O’Rahilly
Bill Martin

Little Richard
Bobby Lewis

Very Lynn
Lynn Evans Mand
Millie Small
Phyllis McGuire

Liesbeth List
Julie Felix
Michou

CHRISTOPHE
Graeme Allwright

Trini Lopez
Charlie Daniels

Bonnie Pointer
Betty Wright

Manu Dibango

David Roback

Jorge Santana
Eddie van Halen

David Paul Greenfield

Gabi Delgado-López
Florian Schneider-Esleben

Spencer Davis

Ken Hensley

Steve Priest

Peter Green

Lyle Mays

Ivan Král

Andy Gill

Paul Chapman
Pete Way

Phil May
Dave Kusworth

Jon Christensen

Neil Peart

Klaus Selmke
Ron Cobb
Keith Tippett
Alan Merrill

Wolfgang Dauner

Andy González
Ellis Marsalis
Mike Longo
Bucky Pizzarelli
Adam Schlesinger
Henry Grimes
Jerry Jeff Walker
Donn Trenner
Sidney Crusher
Jimmy Heath
Lee Konitz
Billy Joe Shaver
Giuseppi Logan
W.S. Holland
Charlie Pride
Richie Cole
Don Burrows
Wallace Roney
Bootsie Barnes
Eric Weissberg
Stanley Cowell
Tony Allen
Claudio Roditi
Olle Holmqvist
Harold Budd
Bob Shane
Sun Ra Arkestra
Edward Tarr
Eric Taylor
Olifr M. Guz
Len Barry
Moon Martin

Hellmut Stern
Volker David Kirchner
Paul-Heinz Dittrich
Herbert Baumann
Othmar Mága
Norbert Balatsch
Barry Tuckwell
Nello Santi
Reinbert de Leeuw
Sir Peter Jonas
Marcello Abbado
Ivry Gitlis
Gabriel Bacquier
Franz Mazura
Hertha Töpper
Naděžda Kniplová
Mirella Freni
Rosalind Elias
Erin Wall
Claude Heater
Leon Fleisher
Louis van Dijk
Peter Ecklund
Lynn Harrell
Alexander Vedernikov
Christiane Eda-Pierre
Cristina Monet Palaci
Julian Bream
Fou Ts’ong
John Prine
Monique Mercure

Bruce Swedien
Marc Engels

John Mitchell
Graham Newnham

James Harvey
William Wolf
James Lipton
Jochen Kürten
Erika Richter
Eberhard Ludwig
José María Riba
Bo Christensen
Loenzo Soria
Hanns-Peter Hüster

Jonathan Oppenheim
Morton Fallick

Klaus Hartung

Freimut Duve

Joachim von Mengershausen

Ulrich Kienzle
Hermann Schreiber

Michael Spreng
Volker Panzer

Tilman Jens
Dieter E. Zimmer

Horst Schättle
Dietrich Schwarzkopf

Hanspeter Krüger
Wilfried F. Schoeller

Michael Jungblut
Jullitta Münch
Geri Nasarski
Michael Stefanowski
Thomas Meyerhoefer
Benedikt Maria Mülder
Hans Prescher

Karlheinz Drechsel

Mathias Puddig
Wolfgang Hingst
Horst Bieber
Volker Frerichs
Uwe Jacobi
Christoph Sydow
Reinhard Schall
Sabine Zimmermann
Adam Alsing
Geert Müller-Gerbes
Burkhard Weber
Herbert Kremp
Peter Bacher
Günter Prinz
Frank Wössner

Jim Lehrer

Robert Fisk

Robert Sam Anson
Pete Hamill
William B. Helmreich
Daniel S. Greenberg
Leonard Levitt
Hugh Downs
Lester M. Crystal
Adir Blanc
Zororo Makamba
Harald Burson

Alex Trebek
Regis Philbin
Tom Kennedy
Jeanne Little

Sir Harold Evans

Hans-Joachim Gelberg
Jörg Schröder

Wolfgang Edelstein
Robert Suckale
Eberhard Schockenhoff
Peter Grottian
Heiner Fink
George Steiner
Bruno Nettl
Franz Ansprenger
Jan Křen
Clayton M Christensen

Valéry Giscard d’Estaing

Javier Pérez de Cuellar

Tabaré Vazquez
Husni Mubarak
Daniel Arap Moi

David Dinkins

John Hume
Seamus Mallon

Burkhard Hirsch

Norbert Blüm
Hans-Jochen Vogel

Wolfgang Clement
Thomas Oppermann

Barbara Rütting
Ingrid Stahmer

Harald Ringstorff
Alfred Gomolka

Oskar Fischer
Dimitri Jasow

Ruth Bader Ginsberg

Joseph E. Lowery
John Lewis
John P. Sears

Ernesto Cardenal

Guido Goldman

Helmut Geiger
Walther Tröger

Maradona

Marguerite Littman

Helene Luckow geb. Helene Henriette Herlth
Hans Hafner-Prister

Lothar Leonhard

Shere Hite
Linda Tripp

Konrad Steffen
ADM William Newell
Gerald P. Carr
Rüdiger Nehberg
John F. Murray
Emily Howell Warner
Stirling Moss

Jack Welch
Bernard J. Ebbers
Sumner M. Redstone
Fredrick R. Koch
Takuo Aoyagi
Robert Gore
James Sherwood
Heinz Ruhnau
Joseph Coulombe
Helmut Nanz
Lee Kun-Hee

+++

Berichtsstand: 31. Dezember 2020, 16.34 h
Update: 02.01.2021: Joan Micklin Silver, Jochen Kürten und Mike Fenton hinzugefügt.
Update: 04.01.2021: Paul M. Heller hinzugefügt.
Update 24.04.2022: Manfred Andrae hinzugefügt.

Die Jahreslisten der 2010er-Jahre (2010 – 2019) im Überblick: https://duskofdigital.wordpress.com/tag/abgange-und-verabschiedungen/

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für Abgänge und Verabschiedungen 2020

Klaus Heinrich

Gabi aus der taz Anzeigenabteilung sagte mir 1986 während meines Praktikums dort, ich sollte unbedingt Klaus Heinrich hören und zu seinen Vorlesungen an die FU gehen: mein Einstieg in’s universitäre Studieren, keine vorgelesenen Lesungen, sondern dem Denker beim Denken im Schreiten zuhören. Ein Universalgelehrter der heutigen Wirksamkeit der Mythen, der Mythenpräsenz im Gegenwärtigen und des Bewußtseins davon. Also alles, was uns heute fehlt. Jetzt fehlt er.

Drei Nachrufe:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zum-tod-von-klaus-heinrich-17069031.html

https://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-klaus-heinrich-der-tod-eines-zauberers/26654798.html

https://www.deutschlandfunkkultur.de/religionswissenschaftler-klaus-heinrich-gestorben-ein.1013.de.html?dram:article_id=488022

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Kommentare deaktiviert für Klaus Heinrich

Sebastian Rushworth, M.D.

Sebastian Rushworth, M.D. ist praktizierender Arzt in Stockholm. In seinem Blog setzt er sich mit aktuellen Themen rund um die Corona- Krise auseinander.

In diesem Beitrag

https://sebastianrushworth.com/2020/11/06/how-accurate-are-the-covid-tests/

erklärt er für den medizinischen Laien nachvollziehbar die Funktionsweise der gängigen Sars-Cov2-Tests, insbesondere der Testmethode durch Polymerase Chain Reaction, PCR genannt. Dabei demaskiert er den Machtmittel-Mythos, mit Hilfe von PCR-Test die Prävalenz des Virus in der Bevölkerung abschätzen, indizieren oder voraussagen zu können. Das liegt daran, dass der PCR-Test um so mehr prozentual falschpositive Testresultate produziert, je geringer das Risiko der Durchseuchung in der Bevölkerung ist; im Zweifelsfalle testet PCR über 90 % falschpositiv.

Man sollte schon die Kranken, die Krankenhausfälle, die Intensenvsationsbelegung und die Todesrate berücksichtigen, um zu gültigen Aussagen zu gelangen. D.h., man sollte sich die Wirklichkeit anschauen und nicht Abstraktionen.

Ineressanterweise ist die Influenza als Krankheitsbild derzeit, den WHO-Statistiken nach, vorübergehend ausgerottet, was stutzig machen sollte, je mehr behauptet wird, der PCR-Test sei so hochspezifisch.

In einem weiteren Beitrag

https://sebastianrushworth.com/2020/10/24/how-deadly-is-covid-19/

vergleicht Rushworth die Sterblichkeitsrate von Covid mit der Spanischen Grippen von 1918 und mit der gewöhnlichen Grippe. Lungenentzündung bei älteren Menschen infolge einer Grippe war seit Jahrhunderten eine sehr lebensgefährliche Angelegenheit. Die bisherigen Zahlen legen nah, dass Covid kein Ebola ist.

Betrachtet man die derzeitige Massenhysterie und geschürte Panikmache komplett von Außen, sind die Verhaltensänderungen nicht von denen bei Geisterscheinungen zu unterscheiden. Das kann man die „unsichtbare Gefahr“ nennen. Man kann es aber auch ganz anders nennen.

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Kommentare deaktiviert für Sebastian Rushworth, M.D.

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Episode 6 | Oktober 2020

akiwiwa | als Kino wichtig war… |
when cinema mattered…

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

Episode 6

Oktober 2020

Spieldauer: 128 Minuten


Thema dieser Episode:

Alan Parker revisited.


Download dieser akiwiwa-Episode als Audiodatei:

Download als .mp3-Datei (118 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F06_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC, 62 MB, 64 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F06_64.m4a

Download als .flac-Datei (351 MB, 380 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F06_380.flac

Download als .opus-Datei (23 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F06_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und .flac-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


@akiwiwa bei Twitter: twitter.com/akiwiwa

Website home: http://akiwiwa.de

akiwiwa bei Apple Podcasts:

https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835

akiwiwa Episoden-Archiv:

https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

akiwiwa Blog (hier):

http://digitaledämmerung.de


Aus Anlass des Todes von Alan Parker
am 31. Juli 2020
im Alter von 76 Jahren
eine akiwiwa-Podcast-Episode über ihn und seine Film-Werke:

Sir Alan William Parker 

geboren am 14. Februar 1944 in London Borough of Islington, London, England;
gestorben am 31. Juli 2020 in London.

Britischer Drehbuchautor, Autor, Filmregisseur und Filmproduzent.

Ihn verband langjährige Zusammenarbeiten mit
• Alan Mashall, Filmproduzent
• Filmeditor Gerry Hambling (1926–2013);
Hambling war für den Schnitt sämtlicher Filmprojekte von Alan Paraker verantwortlich;
• sein bevorzugter lichtsetzender Kameramann (DoP) war Michael Seresin
• Geoffrey Kirkland war sein bevorzugter Set Designer / Ausstatter

Filmografie (Auszug)

Drehbuch

• 1971: Melody

Regie

• 1973: No Hard Feelings
• 1974: Our Cissy
• 1974: Footsteps
• 1975: The Evacuees (Fernsehfilm)

• 1976: Bugsy Malone
• 1978: 12 Uhr nachts – Midnight Express (Midnight Express)
• 1980: Fame – Der Weg zum Ruhm (Fame), [nur Spielfilm]
• 1982: Du oder beide (Shoot the Moon)
• 1982: Pink Floyd – The Wall

• 1984: Birdy
• 1987: Angel Heart
• 1988: Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses (Mississippi Burning)
• 1990: Komm und sieh das Paradies (Come See the Paradise)
• 1991: Die Commitments (The Commitments)

• 1994: Willkommen in Wellville (The Road to Wellville)
• 1996: Evita
• 1999: Die Asche meiner Mutter (Angela’s Ashes)
• 2003: Das Leben des David Gale (The Life of David Gale)

Alan Parker hat als Regisseur mit den bedeutendsten Schauspielerinnen und Schauspielern seiner Zeit gearbeitet, in der Regel nur einziges Mal, weil er meinte, dass die besten Schauspieler in ihrer bei ihm gespielten Rolle aufgehen und er es sich nicht vorstellen könne, dass die dann noch in eine andere Rolle spielen könnten:

Mit dem jungen Mickey Rourke und Robert de Niro in „Angel Heart“ (1987)

Mit Albert Finney und Diane Keaton in „Shoot the Moon“ (1982)

Mit Gene Hackman und Willem Dafoe in „Mississippi Burning“ (1988)

Mit Kevin Spacey und Kate Winslet in „The Life of David Gale“ (2003)

Mit Anthony Hopkins und John Cusack in „The Road to Wellville“ (1994)

Mit Nicolas Cage und Matthew Modine in „Birdy“ (1984)

Mit Brad Davis und John Hurt in „Midnight Express“ (1978)

Mit Antonio Banderas in „Evita“ (1996)


akiwiwa-Präsenz bei YouTube.com:

YouTube Channel
When Cinema Mattered
https://www.youtube.com/channel/UCxA4HTAIq5iJ-p2ClVb9y3g


akiwiwa-Präsenz bei Vimeo:

Vimeo Channel
When Cinema Mattered
https://vimeo.com/channels/1435418


RSS-Feeds von akiwiwa:

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL des RSS-Feeds von akiwiwa für Podcast-Player lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für das Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als Podcast-Eintrag bei iTunes von Apple im Web:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Diese Podcast-Episode wurde aufgenommen am 27. September 2020.

Freunde und Fans von akiwiwa helfen als Patron mit Patronage
via PayPal-Transmissions als „Freunde an Freunde“:
paypal@akiwiwa.de

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Episode 6 | Oktober 2020

@akiwiwa @ Twitter

akiwiwa – als Kino wichtig war – when cinema mattered

der Audio-Podcast von Kilian Mutschke und Joachim Polzer

ist seit einigen Wochen bei Twitter mit einem eigenen Account vertreten:

https://twitter.com/akiwiwa

Letzter Tweet:
https://twitter.com/akiwiwa/status/1311406383338868743

join us.

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für @akiwiwa @ Twitter

IRT

Die Zerschlagung des Münchener „Instituts für Rundfunktechnik“ als zentraler Forschungseinrichtung der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten in Deutschland ist für die Zukunft des Fernsehens als autonomem wie autochtonen Mediums ein ganz schlechtes Omen und darin auch nur mit dem Ende des Kinos zu vergleichen, das seine Autonomie wie Autochtonie vor zehn Jahren mit dem Technikwandel von der 35-mm-Filmstreifenkopie zum Datenstreaming begann zu verlieren. Etwas Ähnliches dürfte nun in den 1920er-Jahren mit dem Fernsehen passieren.

Wer an seiner eigenen Zukunft nicht mehr selbst forschen will, hat sich als technisch begründetes Medium bereits selbst aufgegeben.

https://www.br.de/unternehmen/inhalt/organisation/ende-fuer-irt-102.html

https://www.digitalfernsehen.de/news/kommentar/kommentar-irt-schliessung-ist-fehlentscheidung-technikfremder-intendanten-558958/

https://www.professional-production.de/news/einzelansicht/datum/2020/08/04/schliessung-des-irt-institut-fuer-rundfunktechnik/

https://www.fktg.org/node/15297/01

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , | Kommentare deaktiviert für IRT

Eric Bentley

Mit Eric Bentley hatte ich 1994 in seinem 12-Zimmer-Apartment am Riverside Drive in NYC ein zweistündiges Interview zu seiner Arbeit und Erfahrung mit Brecht und Leo Kerz (das Subject meiner damaligen Forschungen) führen können. Er war damals knapp 80. In diesem Zusammenhang traf ich, neben vielen anderen, auch Judith Malina und Mel Gussow. Das Zusammentreffen mit Bentley blieb mir, wie/durch die Bandaufzeichnung, in bleibender Erinnerung, weil er seinen Umgang mit beiden, seine Einschätzungen der damaligen „lefty-Emigranten-Szene“, die Atmosphäre der New Yorker Kultur-, Kunst- und Theater-Szene in den 1940ern und beginnenden 1950ern so lebendig schildern konnte: kein Wunder, wenn man 1916 geboren wurde.

Jetzt hat er seinen Nachruf-Schreiber der NYT um volle zwei Jahre überlebt, mindestens so lange lag der Nachruf in der Schublade bei denen. 103 Jahre alt ist Eric Bentley geworden.

Bentleys Bücher, die ich mir antiquarisch aus NY mitbrachte, sind auch heute noch sehr lesenswert und intellektuell „nahrhaft“…

Bentley und Rolf Hochhuth, auch ein Abgang dieses Jahr, hängen für mich mit/über Leo Kerz zusammen. Kerz war im Kreis von Bentley/Brecht während Brechts New Yorker Engagement durch den Kontakt mit Piscator mit dabei, wie auch bei der Weltpremiere vom „Stellvertreter“ in West-Berlin, Freie Volksbühne 1963, Regie: Erwin Piscator) als Set Designer beteiligt.

https://www.nytimes.com/2020/08/05/theater/eric-bentley-dead.html

https://www.latimes.com/archives/la-xpm-1987-01-25-ca-5615-story.html

https://en.wikipedia.org/wiki/Eric_Bentley

https://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Bentley

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Eric Bentley

Die vierte Ausgabe der „Chronologie der Magnetbandtechnik“ ist erschienen.

Im Herbst 2007 erschien das Buch „ZEITSCHICHTEN: Magnetbandtechnik als Kulturträger“, eine chronologische Abfolge von den ersten, schon erstaunlich präzisen Ideenskizzen von 1878 bis zum Stand der Digitalsysteme für die Ton- und Bildaufzeichnung nach der Jahrtausendwende. Zügig nach Vorlage der Erstausgabe wurde dieser Buchtitel binnen kürzester Zeit zu einem Standardwerk bei Medienhistorikern, Archiven, Museen und Restauratoren, bei den ehemals mit dieser Technik vertrauten Technikern und Ingenieuren in der Industrie und beim Rundfunk – und natürlich auch bei Fans und Sammlern von Magnetbandgeräten.

Die zweite und eine dritte Ausgabe (als e-book) folgten 2012 und 2013, jeweils deutlich erweitert. Intensive Recherchen brachten neue Erkenntnisse, neu erschlossene Quellen und Informationen erlaubten kleinere und umfangreichere Präzisierungen.

Richtig: das Zeitalter der Magnetbandspeicher ist im Großen und Ganzen vorbei. Eine Technik verschwindet aus dem Alltag, die ein halbes Jahrhundert in Rundfunk- und Fernsehanstalten, Film- und Schallplattenstudios dominierte oder sich bei wissenschaftlichen Expeditionen unentbehrlich gemacht hatte. Es war eine fruchtbare Symbiose von überwiegend aus chemischen Produktionslinien stammenden Informationsträgern und feinmechanischen Transport- und Laufwerken. Inzwischen haben vor allem Solid State Disks (SSD) in Milliarden von Smartphones und Tablets ihre Aufgaben übernommen.

Doch auf Magnetbändern wurde in dem halben Jahrhundert zwischen 1940 und 1990 ein beachtlicher Teil unseres kulturellen Erbes gespeichert, und das bedeutet letzten Endes: die Kenntnis der Geschichte wie der technischen Details dieser Träger darf nicht verlorengehen.

Das wird im konkreten Einzelfall spezifische Informationen erfordern, aber zunächst und zuallererst werden sich künftige Techniker, Archivare und Medienhistoriker einen Überblick über das gesamte Gebiet verschaffen müssen, um technische Zusammenhänge richtig ein- und zuordnen zu können.

Nach sieben Jahren legen Autoren und Verlag jetzt, im Sommer 2020, eine nochmals erweiterte und gründlich überarbeitete Ausgabe vor. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich im Internet mehr und mehr auch früher schwer zugängliche Publikationen finden, die oftmals aufschlussreiche Zusammenhänge offenlegen und damit weitere Präzisierungen ermöglichen.

Zudem wird der Informationsaustausch mit einschlägigen Sammlungen und Archiven erheblich vereinfacht. Die Autoren haben alle neu verfügbaren Fakten berücksichtigt, verarbeitet und so die Substanz des Buchs beträchtlich erweitert.

Dabei kamen bemerkenswerte, bislang kaum bekannte, Tatsachen zu Tage:

– dass Magnetband schon bald nach 1935 zur Aufzeichnung von Herztönen benutzt wird und damit sowohl die Diagnose erleichtert als auch die medizinische Ausbildung erweitert;

– dass aus AEG-Unterlagen, die der Portugiesische Rundfunk aufbewahrt hat, erstmals die Entwicklung des bekannten „Magnetophons Modell K 4“ in Details und Zeitablauf rekonstruiert werden konnte;

– dass der weltbekannte Dirigent Wilhelm Furtwängler zum ersten Nutznießer der Hochfrequenzvormagnetisierung wurde (dem ersten und insgesamt erfolgreichsten Verfahren der Dynamikausweitung in der Magnetbandtechnik), bis hin zu verschollenen Stereo-Aufnahmen von den Bayreuther Festspielen 1944;

– wie begeistert sich Jospeh Goebbels vom Magnetophon zeigt, insbesondere in der Stereo-Version, nicht zuletzt, weil diese „großdeutsche“ Erfindung alsbald weltweit die Aufnahmetechnik revolutionieren und damit ganz Europa seine Vorstellung von Rundfunk aufzwingen werde;

– dass er schließlich seinem „Führer“ zu dessen vorletztem Geburtstag 1944 ein Magnetbandgerät samt hochrangigen Musik-Aufnahmen schenkt;

– was im Steingeröll eines bayerischen Bergabhangs von den Magnetband-Aufnahmen übrig blieb, die der „Reichsautozug Deutschland“ von markanten Ereignissen zwischen 1936 und 1945 zusammengetragen hatte;

– wie der amerikanische Offizier Don R. Drenner im Herbst 1944 bei Radio Luxembourg komplette Magnetophon-Anlagen findet, sofort deren überlegene Qualität erkennt und die erste faktenbasierte Beschreibung des Magnetophons in den USA verfasst;

– und, weil auch die Magnetband-Geschichte seltsame und kuriose Episoden kennt: wie Eduard Schüller die Entwicklung des ersten praxistüchtigen AMPEX-Videorecorders behindert haben soll;

– das Abbildungs-Konvolut der AEG-Magnetophon-Typen nunmehr komplettiert werden konnte mit erst kürzlich entdeckten Aufnahmen der Magnetophon-Typen K 3 (in einer Sonderausführung als Doppelanlage) und K 5, einem Nur-Wiedergabegerät, auch als „Masterläufer“ in der ersten kommerziellen Duplizieranlage für Magnetbandaufnahmen eingesetzt;

– schließlich die Geschichte der mittelständischen „Technisch-physikalischen Werkstätten Eberhard Vollmer, Eßlingen am Neckar“, nach AEG-Telefunken der erfolgreichste deutsche Konstrukteur und Fabrikant von professionellen Magnetbandgeräten, und zwar anhand freundlicherweise von der Familie zugänglich gemachten Text- und Bildmaterials.

Dass alle aktuellen Informationen verarbeitet und so die Substanz des Buchs erweitert wurde, bestätigen auch einige Kennzahlen: gegenüber der ersten Ausgabe wuchs der Textumfang der ZEITSCHICHTEN um 22 % auf jetzt 772 Seiten, ebenso gab es mehr als 25 % Zuwachs bei den Abbildungen. Dieser Gewinn spiegelt sich auch in den Quellennachweisen wieder: die ursprünglich ca. 3.700 Quellen wuchsen auf 4.200 Belegstellen.

Die Autoren hoffen, mit ihrem Beitrag nicht zuletzt die Suche nach der Mehrzahl der Stereo-Aufnahmen der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft aus der Zeit 1942 bis 1944 wieder zu beleben. Dass am Erhalt dieses – problematischen – Kulturerbes starkes Interesse besteht, zeigt die sorgfältige, hervorragend dokumentierte CD-Neuausgabe der Furtwängler-Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern aus den Jahren 1940 bis 1945 im Jahr 2019.

Gut möglich, dass gerade Furtwängler-Interpretationen den Auftakt des Magnetband-Zeitalters sowohl prominent einleiteten wie auch, soweit heute abzusehen, dessen Abschluss in Form ihrer Digitalisate dokumentieren.

ZEITSCHICHTEN:
Magnetbandtechnik als Kulturträger.
Chronologie der Magnetbandtechnik und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Fernseh-, Musik-, Film- und Videoproduktion.

Erfinder-Biographien und Erfindungen.

Vierte, erneut durchgesehene, aktualisierte
und stark erweiterte Neu- Ausgabe, 2020.

Erschienen als Band 9/4.2020 der Publikationsreihe „Weltwunder der Kinematographie – Beiträge zu einer Kulturgeschichte der Film-und Medientechnik“. Herausgegeben von Joachim Polzer.

Juli 2020, 772 Seiten, rund 800 sw- und Farb-Abbildungen sowie Tabellen,
4.200 Endnoten.

Website:

http://www.zeitschichten.org

Erhältlich im BEAM ebook Store:

https://www.beam-shop.de/sachbuch/film-medien/633501/zeitschichten-magnetbandtechnik-als-kulturtraeger-vierte-ausgabe-2020-erweiterte-neuausgabe

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Die vierte Ausgabe der „Chronologie der Magnetbandtechnik“ ist erschienen.

UnSoziale Medien als ‚Body Snatchers‘ der Dokumentarfilmkunst

Von Markus Beckedahl (netzpolitik.org) kam heute der Hinweis auf diesen extrem spannend zu lesenden Text vom Snowden-Enthüller Glenn Greenwald, als „Making-of eines nicht zu Stande gekommenen Dokumentarfilms“, wesentlich spannender als der mögliche und darin beschriebene Dokfilm-in-spe.

Zugleich ist der Text, wie Greenwald selbst am Ende feststellt, eine „alarmierende Reflexion über unsere Kultur und unserem Diskurs“.

Oder kurz gesagt, wie die (Un)Sozialen Medien den Dokumentarfilm als Kunst-Gattung — „Body Snatchers“ gleich – gekapert und geistig entleert haben.

https://theintercept.com/2020/07/14/cancel-culture-martina-navratilova-documentary/

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für UnSoziale Medien als ‚Body Snatchers‘ der Dokumentarfilmkunst

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 5 | Juli 2020

akiwiwa – als Kino wichtig war…

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

Folge 5

Juli 2020

Spieldauer: 134 Minuten


Thema dieser Folge:

AIRPORT:
Der Flughafen als Lebensraum —
oder: runter kommen sie alle.


Download dieser akiwiwa-Folge als Audiodatei

Download als .mp3-Datei (123 MB, 128 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F05_128.mp3

Download als .m4a-Datei (AAC-HE, 47 MB, 48 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F05_48.m4a

Download als .m4a-Datei (AAC, 247 MB, 256 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F05_256.m4a

Download als .opus-Datei (24 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F05_24.opus

Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und AV1-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


Als wir uns 2019 aufmachten, für die kommenden akiwiwa-Folgen Podcast-Themen zu planen, da erschien uns der Flughafen als Kinotopos, als Kinoort, ein sehr passender Gegenstand zu werden. Einerseits begann der kommerzielle Passagierluftverkehr mit Flugzeugen nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, im Jahre 1919: 2019 war also das hundertjährige Jubiläum des kommerziellen Passagier-Luftverkehrs zu begehen. Andererseits zeigte sich seit etwa 2015 durch die Klimaproteste, aus Schweden kommend, erschien aus heiterem Flughimmel plötzlich der neue Begriff der zuvor unbekannten „Flugscham“: für die Reise per Flugzeug sollte man sich ab jetzt schämen. Diese Kehre wollten wir uns zum Anlass nehmen, anno 2020 dann über den Flughafen als Lebensraum in der Darstellung von Kinofilmen zu sprechen.

Nie wäre uns zum Zeitpunkt unserer Podcast-Folgenplanung 2019 eingefallen, dass der konkrete Anlass für unseren Podcast über den Flughafen dann plötzlich die mehr oder wenige und weltweit nahezu komplette Einstellung des Flugverkehrs für Passagiere sein würde. Der Passagier-Luftverkehr brach im Frühjahr 2020 während der Corona-Krise um etwa 95 bis 99 Prozent ein, weltweit.

In Publikationen erschienen plötzich Texte als Elogen auf den Flughafen als Erlebnisraum, wie zum Beispiel der Text „Warum ich Flughäfen vermisse“ von ULF LIPPITZ im Berliner Tagesspiegel am 5. Mai 2020 mit der Unterzeile „Ein Himmel ohne Kondensstreifen, die Terminals auf der ganzen Welt sind verlassen. Von der Sehnsucht nach Flughäfen“: London City Airport oder Paris Orly beispielsweise wurden vorübergehend gleich komplett geschlossen. Über Berlin-Tegel mit nur noch ein paar täglichen Passagieren schwebte statt Flugzeugen gleich die unverhohlene Androhung der vorzeitigen Außerbetriebstellung.

Genug Gründe also, unser Vorhaben von 2019 nun im Jahre 2020 unter besonderen Bedingungen umzusetzen und anzugehen.

Ein Gespräch also über 10 Kinofilme zum Thema Flughafen und Fliegen.

Wir wollen heute sprechen über AIRPORT – den Flughafen als Lebensraum im Kino – und über Kino-Flüge die den Flughafen knapp verpassen, getreu der Devise „runter kommen sie alle“, Bruchlandungen ohne Airport-Support, Abstürze, Notlandungen und die Erfahrung, das Überleben von Abstürzen auch.

AIRPORT heißt AIRPORT, so wie der gleichnamige Filmtitel des US-amerikanischen Spielfilms aus dem Jahre 1969, der zeitlich noch vor „Der Höllenfahrt der Poseidon“, „THE POSEIDON ADVENTURE“, als Film 1972, als Romanvorlage auch aus 1969, das „Katastrophenfilm“-Genre für die 1970er-Jahre definieren half. „Poseidon“ war eine Produktion des als MASTER OF DESASTER bekannten Irwin Allen für Fox (und später das TOWERING INFERNO für Fox-Warner); die AIRPORT-Serie wie auch das spätere „Erdbeben“, EARTHQUAKE, waren Sache der Universal-Studios. AIRPORT von 1969 ist unser erster Filmtitel, über den wir nach dieser Einführung gleich als erstes sprechen wollen.

Die Neubauten von Passagierterminals nach dem Zweiten Weltkrieg schufen Terminal-Arme und Passagier-Brücken und oft, auf deren Dächern oben darauf auch Aussichtsplattformen, der Öffentlichkeit ohne Flugpassage zugänglich, meist zum Verabschieden des Flugs nach dem Boarding beim TAKE-OFF. Auf einer solchen Aussichtsplattform spielt LA JETÈE von Chris Marker, zu deutsch „am Rande des Rollfelds“, aus dem Jahr 1962, meinem Geburtsjahr, dem Jahr des Oberhausener Manifests. LA JETÈE ist neben „Nacht und Nebel“ von Alain Resnais, 1955/1956, einer der einflussreichsten mittellangen Filme der Filmgeschichte. Ein „mittellanger Film“ mit einer Länge von 20 bis 65 Minuten ist im romanischen Kulturraum ein eigenes Genre. Chris Marker wurde dann weiter berühmt mit seinem Essay-Langfilm „Sans Soleil – Unsichtbare Sonne“ als Meditation über das Kino, das Sehen als Wahrnehmung, über Japan und über v.a.m., aus dem Jahre 1983. Wir werden uns seine Flughafen-Zeitreise anno 1962 bei LA JETÈE anschauen und hoffentlich dabei etwas über „gefrorene Filmbilder“ erfahren.

Im selben Jahr 1962, zum Jahresende, knapp eineinhalb Jahre nach dem Mauerbau, drehte der deutsche Fotograf und Tageszeitungs- später Illustrierten-Journalist Will Tremper, auf dem Flughafengelände des Zentralflughafens Berlin-Tempelhof seinen zweiten Spielfilm DIE ENDLOSE NACHT. Will Tremper, geboren als Gastwirtssohn 1928 im rheinischen Braubach und gestorben 1998 in München, drehte seinen Film DIE ENDLOSE NACHT ganz im Produktionsstil der französischen Nouvelle Vague: also ohne fertiges Drehbuch, improvisierend von Drehtag zu Drehtag, mit einem Schauspielerensemble für einen „Omnibusfilm“, am Flughafen als Lebensstrom spielend, dort an Originalschauplätzen in der Nacht gedreht, in der Abflughalle, dann also, wenn man sein „Set“ für sich haben kann, nicht ganz durchfinanziert, unter Einbeziehung von zufällig vorbeischauenden, prominenten Zaungäste-Flaneuren, damit einhergehend ein Einbruch der Wirklichkeit in den kontrollierten Film Set, mit ungewissem Projekt-Ausgang, produziert auf volles Risiko aus purer Lust am Kinomachen, der seinerzeit wichtigsten Kulturangelegenheit überhaupt, in Schwarz-Weiß und UltraScope-Breitwand, mit viel jazziger Musik. — Auch andere Mitstreiter des damals Jungen (West)deutschen Films arbeiteten später so oder so ähnlich: May Spils/Werner Enke, Ulrich und Peter Schamoni oder Rainer Werner Fassbinder ganz am Anfang seiner Filmkarriere, also gegen Ende der 1960er-Jahre. „Es“ war 1965; „Schonzeit für Füchse“ 1966; Schlöndorffs‘ „Junger Törless“ kam auch erst 1966; „Mahlzeiten“ von Edgar Reitz dann 1967. – Keiner war also in Deutschland so früh und so zeitgenössisch dicht dran an der neuen französischen Kino-Revolutionswelle, den französischen Kinorevolutionären und ihren Lebenskonzepten wie Will Tremper. „Das Brot der frühen Jahre“ von Herbert Vesely war eine Literaturverfilmung einer Erzählung von Heinrich Böll, ebenfalls aus dem Jahr 1962, war ebenfalls bei Hanns Eckelkamps atlas Film herausgekommen; Eckelkamp sicherte mit einer Verleihgarantie die Fertigstellung der unterfinanzierten ENDLOSEN NACHT; Startpunkt seiner lang-anhaltenden Arbeit als Filmproduzent. – Die Sängerin der polnischen Jazz-Combo, des Andrzej-Trzaskowskí-Quintetts, Wanka Warska, gab’s wirklich; sie starb 2019; der Komponist der Filmmusik von DIE ENDLOSE NACHT, Peter Thomas, starb jüngst in 2020 mit 94 Jahren.

ZU DEN DARSTELLERN bei DIE ENDLOSE NACHT:

Hannelore Elsner hier in ihrer ersten Filmhauptrolle; sie spielt ein Starlet vom Edgar-Wallace-Filmset, mit einem Berliner Filmproduzenten-Seitenhieb auf Horst Wendlandt.

Harald Leipnitz, der von Will Tremper für den Film entdeckte Theaterschauspieler; für diese Darstellerleistung gab’s 1963 einen Bundesfilmpreis, das Filmband in Gold.

Karin Hübner, 850 x mit Eliza Dootlitte in ‚My Fair Lady‘ auf der Bühne, auch bei Bernhard Wickis ‚Wunder des Malachias‘ von 1961 war sie besetzt.

Ebenfalls beim ‚Malachias“ war Walter Buschhoff als Darsteller mit dabei, hier als Siemens-Ingenieur auf dem Weg nach Karachi in Tempelhof nächtens gestrandet. Buschhoff wurde später ein vielbeschäftigter Seriendarsteller im deutschen Fernsehen, z.B. bei ‚Büro-Büro‘ und im ‚Forsthaus Falkenau‘.

Fritz Rémond, Neffe von Curt Goetz, Gründer und Impressario des Frankfurter Zoo-Theaters, hier als durch Flugnebel am Auftritt gehinderter, verhinderter King Lear. Er telefoniert im Film also quasi mit sich selbst.

Der auch als deutscher Schlagersänger bekannt gewordene Bruce Low – ‚Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand‘ & ‚Noah‘ – hier als gestrandeter, internationaler Transitpassagier mit einstweiligen Familienplanungsabsichten für Kenia.

Die kanadische Schauspielerin Alexandra Stewart, die als Filmschwester von Paul Newman in Premingers ‚Exodus‘ kurz zuvor international bekannt wurde, hier rund um die Uhr für die KLM am Beratungs-Counter im Einsatz. Später wirke Alexandra Stewart bei Louis Malles ‚Irrlicht‘ und bei Truffauts ‚Amerikanischer Nacht‘ mit; sie ist bis heute in aktuellen Filmen als Schauspielerin zu sehen.

Kudamm-Theater-King Wolfgang Spier, die deutsche Stimme von Donald Pleasance und auch ein ‚Wunder des Malachias‘, darf hier statt Regisseur der Rechtsanwalt sein.

Der als ‚Untertan‘ nach Heinrich Mann durch die Staudte-Verfilmung (und auch bei Staudtes ‚Rotation‘) bekannt gewordene Werner Peters hier als verlassener Ehemann, der mit dem Anschleppen seiner Kinder auf dem Flughafen seine Ehefrau zurückhalten, zurückgewinnen, wieder einfangen will.

Ebenfalls beim ‚Untertan‘ war Paul Esser gecastet, hier in der Rolle des prosperierenden Wirtschaftswunder-Ekel-Unternehmers, bevor er später bei den Pippi-Langstrumpf-Verfilmungen mit dabei war und auch das Berliner Hansa-Theater gründete, weil er bei der Intendantenwahl zur Freien Volksbühne 1963 in West-Berlin gegenüber Erwin Piscator den kürzeren gezogen hatte. Piscator brachte dann dort, im Premierenjahr der ENDLOSEN NACHT, 1963, als Welturaufführung den ‚Stellvertreter‘ von Hochhuth. — Was für Zeiten! Was für Schauspieler damals!

DIE ENDLOSE NACHT ist der dritte Film für uns heute.

„Flughafen als Lebensraum“ – so unser Thema – heißt dann ja auch wirklich auf dem Flughafen Leben, Sein, Existieren. Einer, der das muss, ist die Hauptfigur in Steven Spielbergs TERMINAL aus dem Jahre 2004, die von Tom Hanks verkörpert wird. Das ist einer, der weder zurückfliegen noch einreisen darf, im Empfangsgebäude behörden-rechtlich und physisch gefangen bleibt, und der daher in diesem Flughafen-Terminal, dem Empfangsgebäude zum Abfliegen und Ankommen, einstweilen verbleiben, zwangsweise dort bis auf Weiteres sein Dasein fristen muss, mit tragischen und – das legt Tom Hanks als Schauspieler nahe – auch lustigen, heiteren Aspekten, also auch eine luftig-leichte Komödie mit kritischen Untertönen im TERMINAL. Gegenspieler und Widersacher von Viktor Navorski, der Figur von Tom Hanks, ist Frank Dixon, gespielt von von Stanley Tucci, als Sicherheitsbeauftrager am Flughafen in der Post-9/11-Welt. Catherine Zeta-Jones sorgt für weibliche Annäherungensszenen einer stets veränderlichen Flugverkehrsbranche. Während des Höhepunktes der Corona-Krise in 2020 spielten sich Situationen wie im Spielberg-Film im Osten Russlands wohl wirklich und tatsächlich so ab: krokasische Zustände als Erinnerung an die staatlichen Veränderungen in den 1990er-Jahren mit gestrandeten Flugpassagieren, die weder vor noch zurück können: TERMINAL, unser Film Nummer 4.

Das kennt man noch: In einem fernen Land am Flughafen treffen nach und nach überwiegend deutsche Landsleute ein, zum Rückflug in die Bundesrepublik. Der Alltag Deutschlands mit seinen Menschentypen und typisch deutschen Verhaltensweisen holt einen so schon am Abflugsteig zum Interkontinentalflug ein. Wenn dann aus einer Wartezone durch technische Defekte am Fluggerät schließlich eine Open-End-Situation zu werden droht, dann kann mit deutschem Temperament und der Enthemmung mittels alkoholischer Freibar aus einem Flughafen als Durchstiegszone leicht ein Erlebnisraum der besonderen Art werden: Anständigkeit und Etikette entgleiten, der hässliche Deutsche tritt ganz schnell hervor. Darüber hat Romuald Karmakar im Jahr 2000 den Spielfilm MANILA gedreht. Den schauen wir uns einmal näher an.

ZU DEN DARSTELLERN bei MANILA:

Jürgen Vogel und Manfred Zapatka als NRW-Sextouristen-Duo Rudi und Herbert, sind verschwägert, Rudi war Auslandseinsatz-Soldat in Somalia, Herbert war 20 Jahre lang für Hochtief im Ausland, schaute dabei Enthauptungen in Saudi-Arabien zu, wie die Deutschen zuhause den Tatort: mit Gaffer-Instinkt, Thrill am Crime und schrecklicher Abscheu. Herbert bestellt sich telefonisch aus Manila schon mal ein häusliches Steak mit viel Zwiebeln drauf für’s Mittagessen nach der Ankunft.

Martin Semmelrogge als Franz aus Geislingen an der Steige, war bei den dortigen Stadtwerken unter-beschäftigt, sammelt und prahlt mit Besitz und Statusobjekten wie Kamera-Ausrüstung, Marken-Boots-Stiefel vom Breuninger und mit im Ausland durch seine schwäbische Galanz abgeschleppten Frauen, findet, dass er Niveau hat und durch sein Qualitätslevel auch Ansprüche an andere stellen kann.

Elizabeth McGovern kommt gerade von Auerbachs Theke auf den Bismarck-Inseln; Elizabeth ist US-Journalistin mit deutschen Wurzeln, liest die International Herald Tribune, hinter der man sich als Jüdin bei so viel praller deutscher Männlichkeit gut verstecken kann, arbeitet seit 20 Jahren am Thema „Deutsche im Ausland“, darauf ist sie bei den deutschen Redaktionen abonniert. Ihre Eltern kamen aus dem Exil zurück, als Willy Brandt den Friedensnobelpreis verliehen bekam.

Der Stations- und Abflugleiter am Gate; Jochen Osterfeld, wird von Sky Dumont vornehm verkörpert, so als sei er Herr Lufthansa persönlich oder Herr Östergard, ist unterschwellig misogyn, aber die hanseatische Vornehmheit zieht bei den von Verspätungen betroffenen deutschen Rückreisern nicht, ihm begegnet bei der Bekanntgabe des Verspätungsgrunds, einer philippinischen Ratte im Flugzeug, Respektlosigkeit in Amt und Funktion.

Michael Degen als Walter, ist als Autohändler von deutschen Qualitätsfahrzeugen ausgestiegen und betreibt mit seiner LocalWife Maribel in Manila einen Puff, bringt seinen Compagnion Klaus im mitfliegenden Sarg nach Hause. Der ist mit 42 Kilo an AIDS gestorben und soll in Deutschland von seinen Angehörigen zu Grabe getragen werden.

Herbert Feuerstein ist der introvertierte, stille Beobachter der Szenerie am Rande. Nina Heimlich als hübsche Abflugassistentin Kerstin, kontert Anmache mit koketten Sprüchen. Jochen Nickel als Kurzhosiger.

Peter Rühring und Margit Carstensen als verhärmtes, ostdeutsches Lehrerehepaar Görler, leben in Appolda, unweit von Weimar-Buchenwald, betonen Buchenwald, möchten so gerne Bildungsbürger sein, Stichwort Auerbachs Keller, mussten aber nördlich von Chiang Mai in Thailand während einer mehrtägigen Urwaldwanderung bei den Akha nachts mit den Hängebauchschweinen im Dunkeln kacken. Während Knut Görler durch Walter und seine Drinks auflebt, telefoniert Regine Görler schon mal nach Hause, um Anweisungen für die Abholung zu geben, dass alle sagen sollen, wie schlecht Knut jetzt aussieht.

Eddi Arent kommt seit knapp 40 Jahren immer noch vom Edgar-Wallace-Filmset und wird mit Peter-Thomas-Filmmusik bei der fiktiven Falllösung in der Rolle des Film-Inspektors bei einer After-Dinner-Show als Entertainer gefeiert.

Kamera von Fred Schuler; geschnitten von Peter Przygodda; geschrieben von Bodo Kirchhoff; Szenenbild von Rolf Zehetbauer.

Knapp 40 Jahre nach DIE ENDLOSE NACHT in Tempelhof also ein zweiter deutscher Film zum Thema „Flughafen als Lebensraum“, ebenfalls ein Ensemblefilm, Robert Altman lässt grüßen, mit viel Edgar-Wallace-Film-Topoi und Verdi-Ekstase: ‚Polizeistunde kennen wir nicht!‘ — ‚Nach Hause gehen wir nicht!‘ — ‚Oh, Du schöner Westerwald!‘

Unser Film Nummber 5: Manila von Romuald Karmakar.

Tom Hanks als Hauptdarsteller aus TERMINAL leitet über zu unserem Film Nummer 6 und dem Themenbereich „Runter kommen sie alle“, wieder mit Tom Hanks in der Hauptrolle: CAST AWAY, zu deutsch VERSCHOLLEN, in der Regie von Robert Zemeckis, wie MANILA auch aus dem Jahr 2000. CAST AWAY – eine Robinsonade als Folge eines Flugzeugabsturzes einer Frachtmaschine im Pazifik. Über lange Zeit-Strecken der Kinohandlung mehr oder weniger ein 1-Personen-Stück mit Tom Hanks, auf dessen ungewissen Verbleib die Schauspielerin Helen Hunt in ihrer Filmfigur als Ehefrau wartet und das Warten aufgeben wird. Wir werden fragen müssen, wie realistisch die Realistik in diesem Filmwerk ist. CAST AWAY, Film Nummer 6

Aller guten Dinge sind drei, besonders mit Tom Hanks. Nach TERMINAL und CAST AWAY noch ein dritter Film mit Tom Hanks in der Hauptrolle, diesmal als Verkehrspilot, der im Winter 2009 eine gekonnte Bruchlandung hinlegt, auf dem Hudson River in New York City, beidseitiger Triebwerksausfall nach doppelt gleichzeitigem Vogelschlag mit anschließender Wasserung im eiskalten Hudson. Tom Hanks als Chesley Sullenberger in SULLY, aus dem Jahre 2016, in der Regie von Clint Eastwood, der den Film unbedingt deswegen drehen wollte, weil er selbst mal eine Notlandung auf dem Wasser überlebt hatte. Wir schauen uns an, wie man aus einem 5-Minuten-Kurz-Flug einen 96 Minuten langen Spielfilm dreht. Film Nummer 7: SULLY.

Eine Bruchlandung im Sandsturm in der nord-afrikanischen Wüste, bei FLIGHT OF THE PHOENIX: DER FLUG DES PHÖNIX, aus dem Jahre 1965, von Robert Aldrich ins Werk gesetzt, mit einem profunden Schauspieler-Ensemble: James Stewart, Hardy Krüger, Richard Attenborough, Ernest Borgnine, Peter Finch und George Kennedy — neben anderen … Was macht man also mit einem abgestürzten Flugzeug in der Wüste ohne Kontakt zur Zivilisation? — Sowohl James Stewart als auch George Kennedy hatten starken Flugverkehrsbezug. James Stewart war im 2. Weltkrieg Jagdflieger, Kampfpilot, zuvor in seiner Jugend ein begeisterter Konstrukteur von Modellflugzeugen, wie auch Heinrich Dorfmann, die Figur von Hardy Krüger; — Geroge Kennedy war in den 1970ern das einzige Cast-Mitglied, das bei jedem der vier Filme der zum Teil bizarren AIRPORT-Filmserie bis 1979 als Schauspieler in der Figur des Joe Patroni – sozusagen als „Patron der Flugzeugtechnik“ – mit dabei war. George Kennedy starb 2016 im Alter von 91 Jahren und drehte noch 2014 seinen letzten Film. Er war seit 1956 eine markante und dominante Erscheinung in über 200 Nebenrollen. — DER FLUG DES PHÖNIX in der Originalverfilmung von 1965 — und nur diese Erst-Verfilmung zählt für uns — ist heute unser Film Nummer 8

„Runter kommen sie alle“, auch ohne Flughafen, stimmt auch bei Peter Weirs Filmwerk FEARLESS aus dem Jahre 1993, mit Jeff Bridges, Isabella Rossellini, Rosie Perez, dem „Amadeus“ Tom Hulce und John Turturro, Musik von Maurice Jarre. Keine Bruchlandung, sondern ein dramatischer Flugzeugabsturz nach Hydraulikausfall, auf der Basis eines realen Flugunfalls, mit einigen Überlebenden, knapp Davongekommenen. Der Film wirft Fragen auf über’s Fliegen mit Flugzeugen und Fragen zu Furcht und Furchtlosigkeit, wie der deutsche Verleihtitel „Jenseits der Angst“ ja nahelegt, und wirft damit auch Fragen über existentielle Erfahrungen, deren spirituelle Dimension auf, die dauerhafte Veränderungen bewirken können, Traumata und Traumaaufarbeitung durch’s Hindurchgehen, andersherum, rückwärts – und wie beides miteinander zusammenhängen kann. Dieses durch und durch nachdenkliche Filmwerk FEARLESS als unser Film Nummer 9.

Tom Hanks, heute als Schauspieler mit gleich drei Filmen bei uns vertreten, war auch Produzent von und Darsteller in Raumfahrtfilmen, man denke nur an APOLLO 13; er gilt schauspielerisch als der zeitgenössische James Stewart.  —  Auch wir in Deutschland hatten unseren flugaffinen ‚Volksschauspieler‘ als Average Man: Heinz Rühmann, geboren 1902, gestorben 1994. Seine beiden Bruchlandungsfilme QUAX – DER BRUCHPILOT von 1941 sowie QUAX IN AFRIKA, gedreht 1943/1944, gelten immer mehr als heutige „Vorbehaltsfilme“ der national-sozialistischen Filmpolitik: wie aus einem Looser ein wahrhaft „deutscher Held“ wird, wenn er nur auf den richtigen Führer trifft. Im brandenburgischen Afrika dann auch noch mit rassistischer Überheblichkeit. Und eine „bombige Werbung“ für die Weltkriegs-Abenteuer, die man als Nachwuchs bei der Luftwaffe erleben kann. Wir können hier in unserem Podcast nicht enzyklopädisch abbilden, aber erwähnen wollten wir bei unserem Thema diese beiden ‚Rühmann-Quaxe‘ zumindest doch.

James Stewart, dem wir in der Rolle des Flugkapitäns beim FLUG DES PHÖNIX bereits begegneten, hatte damit die Darstellung jener Generation der Flugpioniere fortgesetzt, die er 1957 mit der Verkörperung des Charles Lindbergh in Billy Wilders CinemaScope-Farbfilm THE SPIRIT OF ST. LOUIS begann: Lindbergh gelang 1927 der erste Nonstopflug von New York nach Paris und zugleich die erste Alleinüberquerung des Atlantiks von West nach Ost. 1927, das ist die Zeit, in der die Flugfelder sich in richtige Flughäfen mit erweiterter Infrastruktur wandelten. — Bereits 1919 gelang Alcock & Brown die erste Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug, was uns zum Jahr 1919 und auch wieder zum Anlass unseres Themas, den gut 100 Jahren Passagierluftverkehr, zurückführt. Der letzte Film dieser Podcast-Folge also, zu deutsch, LINDBERGH – MEIN FLUG ÜBER DEN OZEAN – unser Film Nummer 10 zum Abschluss: Billy Wilders THE SPIRIT OF ST. LOUIS mit James Stewart in der Hauptrolle. [JP]


Die akiwiwa-Präsenz bei YouTube.com:

YouTube Channel
When Cinema Mattered
https://www.youtube.com/channel/UCxA4HTAIq5iJ-p2ClVb9y3g


Die akiwiwa-Präsenz bei Vimeo:

Vimeo Channel
When Cinema Mattered
https://vimeo.com/channels/1435418

Vimeo home section for akiwiwa
https://vimeo.com/akiwiwa

Vimeo video page for akiwiwa – Episode 5
Audio-Podcast

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 5 | Juli 2020
[Link folgt und wird demnächst aktualisiert]

Vimeo Album: Best of akiwiwa
https://vimeo.com/album/5842900


RSS-Feeds von akiwiwa

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL des RSS-Feeds von akiwiwa für Podcast-Player lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für das Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als Podcast-Eintrag bei iTunes von Apple im Web:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Das Archiv aller Podcast-Folgen von akiwiwa
mit dem Folgen-Archiv der Vorläufer-Podcasts
„DDD Diskurs Digitale Dämmerung“ sowie
„Kinogong und Platzanweiser“:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

Das Blog zum akiwiwa-Podcast:
http://digitaledämmerung.de

Die Website des akiwiwa-Podcast:
http://akiwiwa.de


Diese Folge wurde am 21. Juni 2020 aufgezeichnet.

Freunde und Fans von akiwiwa helfen als Patron mit Patronage
via PayPal-Transmissions als „Freunde an Freunde“:
paypal@akiwiwa.de

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 5 | Juli 2020

Covid-19 als Immunschwäche-Krankheit

Die New York Times berichtet am 26. Juni 2020 von ersten Forschungsansätzen bei drei verschiedenen und voneinander unabhängigen Studien, wonach sich bei Covid-19-Erkrankungen Immunschwäche-Symptome zeigen, die – ganz in der Parallele zu HIV-Erkrankungen – sich in der Zerstörung und Abwesenheit zum Beispiel von T-Helferzellen manifestieren.

Ein Umstand, auf den ich hier bereits am 20. Mai 2020 und am 21. April 2020 hinwies.

Wenn sich phänomenologisch hier Wirkungsparallelen zeigen, wird man vermuten und nachfragen dürfen, ob nicht auch drin ist, was drauf steht: Sprich – wieviel Anteile vom HIV-RNA-Genom in der RNA-Sequenz von Sars-CoV-2 stecken und wo.

Und wie das Ganze dann zur armen Fledermaus passen soll.

https://www.nytimes.com/2020/06/26/health/coronavirus-immune-system.html

https://duskofdigital.wordpress.com/2020/05/20/lzl-there-is-no-health-risk-from-cigarettes-and-from-vaccination-covid-19-und-di-e-ursachen-von-aids-debatte/

https://duskofdigital.wordpress.com/2020/04/21/lzl-links-zu-lage-das-doktor-frankenstein-virus/

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Covid-19 als Immunschwäche-Krankheit

Die Nachrichten

Wie gut, dass nicht nur mir auffällt, wie in der Nachrichtenredaktion des Deutschlandfunks Probleme mit den eigenen Standards vorhanden sind. Der Spruch des Hauses: „Es ist unser Auftrag als Nachrichtenredaktion, inhaltlich möglichst unkritisch zu sein“ spricht Bände. Ideologie liegt dann nur in der Auswahl dessen, „was ist“…

Richtig problematisch wird es aber, wenn Meta-Kanäle wie Twitter und Slack plötzlich die wichtigeren Nachrichten produzieren, als die Nachrichten selbst und damit wieder zur Nachricht in eigener Sache werden. Davon bleibt derzeit die ehrerbietende New York Times auch nicht verschont, die als Nachrichtenredaktion sich derseit gegen renitente Mitarbeiter des Hauses außerhalb des Newsroom zur Wehr setzen muss, weil „all news that fit to print“ plötzlich kontra-produktiv geworden ist…

https://twitter.com/dlfnachrichten/status/1276211131728658432

https://www.thedailybeast.com/the-slate-star-codex-doxxing-is-the-latest-squabble-inside-new-york-times

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Die Nachrichten

Vitamin D

Dass speziell der Medizindiskurs in Deutschland die allergrößten Probleme und Schwierigkeiten mit komplementären, integrativen und präventologischen Heilungsansätzen und -methoden hat, belegt die derzeitige Vitamin-D-Debatte gerade wieder auf das Alleraktuellste.

Dazu ein Beitrag von Lorenz Borsche und Bernd Glauner unter dem Titel „Covid-19 und Vitamin D“ am 18. Juni 2020 als Follow-Up bei Telepolis:

https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-und-Vitamin-D-4787490.html

(Siehe auch vorheriges Posting zum Wirkungsnachweis bei TCM.)

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Vitamin D

TCM – Nachweis der Wirkungen

Dieses MDR-Hörfunk-Feature aus dem Jahre 2014 von Heidi Mühlenberg über den wissenschaftlichen, materiellen, kausalen Nachweis der Heilwirkungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ihrer Heilkräuter ist in jeder Hinsicht sehr hörenswert. Da in dem Beitrag inhaltlich mit der Bekämpfung von Grippeviren umgegangen wird, kommt dieses sechs Jahre alte Feature derzeit wieder in’s aktuelle Radio- Programm, Corona-Krise sei Dank.

Dabei wird insbesondere auf die Bedeutung der außer-zellularen Micro- RNA sowie der zirkulären Micro-RNA eingegangen.

Während hierzulande der profitmaximierende Medizinbetrieb und dessen Lautsprecher in Politik und Schurnalistik mit brutalst-möglichen Mitteln versuchen, alternative und traditionelle Heilmethoden wie Homöopathie, Ayurvedik und TCM zu bekämpfen, niederzuschreien, als Quaksalber, als sinnlose Idiotie zu diffamieren, wird in China mit Stolz an der Fortsetzung einer 4.000 Jahre dauernden Heiltradition angeknüpft und diese medizin-technologisch in’s 21. Jahrhundert geholt, medizin-wissenschaftliche Forschung ohne Geschichtsbruch, integrativ auf höchstem Niveau, mit der Zukunftsperspektive, ganz neue Bahnen der Bio-Forschung und der Lebenspraxis zu bereiten – und gleich auch noch zusätzlich den Kritikbann der höchsten Form auf genetisch veränderte Lebensmittel zu werfen. Alle Achtung!

Wer auf diese Weise in kardinalen Angelegenheiten, wie es die Heilkunst nun mal ist, vorgeht, der kann gar nicht anders, als auf allen anderen Gebieten ebenfalls die Führung zu übernehmen.

Dieses Hörfunk-Feature führt uns durch die Darstellung der Differenz unsere eigene Borniertheit hierzulande vor: Geschichtsvergessenheit, mangelnde Neugier, Bewusstseinstrübung, unbegründete Besserwisserei, Überheblichkeit des Bestehenden.

MP3-Link https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/e8/53/e853d8e5-58fe-41d9-8396-cea23132bdad/961941a5-3fd0-44e5-9fbc-bd9a20d1a2fc_eca85989-ecf9-4557-b9ec-0802caed0165.mp3

https://www.ardaudiothek.de/feature/gegen-grippevirus-tcm-geheimcode-der-heilpflanzen-forschung-in-china/76630764

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für TCM – Nachweis der Wirkungen

Sammlungssicherung Privater Sammlungen | Neue Mailingliste: SPS-AV/Film/NT

Bedingt durch die Corona-Krise ist es bei zwei mir bekannten Fällen privat betriebener Museen zur akuten Bedrohung musealer Sammlungen und Archive gekommen, aufgrund des bevorstehenden Wegfalls von kommunalen Mietbeteiligungen (Mietzuschüssen für Ausstellungs- und Arsenal- Räume) infolge absehbar zerrütteter kommunaler Finanzhaushalte.

Für mich Grund genug, dem Thema Sammlungssicherung eine eigene, darauf spezialisierte Mailingliste (mit sich aufbauendem Archiv) neu aufzusetzen, um sich spzeziell diesem Thema und der Untergangsabwendung von Sammlungen intern zu widmen.

Falls sich hier private Sammler im Film-/Kino-Bereich für dieses Thema interessieren sollten, so sind sie herzlich dazu eingeladen, sich an dieser Mailingliste zu beteiligen:

Infoseite zur Mailingliste [SPS-AV/Film/NT]:

https://lists.posteo.de/listinfo/kinogong

Moderierter Diskurs zum Thema „Sammlungssicherung Privater Sammlungen“
in den Sammlungsgebieten Audio, Video, Film, Kino, Kommunikations- und Nachrichtentechnik sowie der Geschichte der Digitaltechnik.

Zwecks audiovisueller Kultur-Erhaltung werden dort Themen behandelt und besprochen, wie zum Beispiel:

  • Was passiert mit Sammlungen, wenn ein plötzlicher Sammlungsverlust durch Wegfall einer Immobiliennutzung oder Ausfall der Beteiligten droht?
  • Welche Verluste sind bereits durch Nachlass-Auflösungen von verstorbenen Sammlern zu beklagen, z.B. bei der „Schnell-Räumung von Wohnungen“; was ist aus den betreffenden Sammlungen geworden? Gibt eBay Indizien?

  • Lokale Archive und private Museen, die ihre Finanzierung des kommunalen Mietkostenzuschusses verlieren und ohne Immobiliennutzung nun ihre Sammlungen in Gefahr sehen.

  • Private Sammler, die sich um die Zukunft ihrer Sammlungen Sorgen machen, falls eine räumliche Verkleinerung drohen sollte.

  • Sammlungen von privaten Sammlern, die ihr „fluidales Hobby“ mit dem Anspruch von Kulturgeschichte und Kulturerhalt betreiben. Wie weiter?

  • Wie geht man präventiv also mit dem Überleben, der Sammlungsicherung von privaten Sammlungen im audiovisuellen Bereich um?

  • Ist so etwas planbar?

  • Wie sieht das Verhältnis auf diesem Gebiet mit den großen öffentlichen Institutionen aus?

  • Was soll später mit einer Sammlung passieren, aus der Sammlung werden?

https://lists.posteo.de/listinfo/kinogong

Dort kann man sich mit Email-Adresse eintragen (und sich auch wieder austragen, also kündigen).
Nach der Passwortvorgabe kann man über eine weitere Detail-Seite als Nutzer Einstellungen (Prefs/Settings) vornehmen, ob man also z.B. jedes Posting einzeln oder einen Tages-/Wochendigest erhalten möchte, etc.

Das Ganze steht, da gerade aufgesetzt, halt ganz am Anfang. Das Archiv ist noch sehr dünn.

Ich denke, jede Weiterempfehlung bringt das Thema weiter.

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für Sammlungssicherung Privater Sammlungen | Neue Mailingliste: SPS-AV/Film/NT

Chronologie der Magnetbandtechnik

Die eBook-Veröffentlichung:

Zeitschichten – Chronologie der Magnetbandtechnik

Magnetbandtechnik als Kulturträger
Erfinder-Biographien und Erfindungen

Chronologie der Magnetbandtechnik
und ihr Einsatz in der Hörfunk-, Fernseh-,
Musik-, Film- und Videoproduktion.

der Autoren Engel • Kuper • Bell • Münzner

hat seit heute eine neue Website im Aufbau:

http://www.zeitschichten.org.

Das eBook der Zeitschichten-Ausgabe 3 von 2013 ist derzeit erhältlich beim Beam eBook Shop:

https://www.beam-shop.de/sachbuch/film-medien/317730/zeitschichten-magnetbandtechnik-als-kulturtraeger-dritte-ausgabe-2013

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Chronologie der Magnetbandtechnik

LzL Links zur Lage: Neues Süddeutschland & Deutschlandsender – Stimme der DDR | Radio DDR III.Programm

Wer wachsam liest und hört, bemerkt die schleichende Diskursführung hin zu „DDR Reloaded“ durch die Publizistik der Aktuellen:

Man braucht zur Überprüfung lediglich geringfügige Begriffswechsel durchführen und einige Vokabeln wie „Kapitalist“, „Marxismus-Leninismus“, „Politbüro“, „Planerfüllung“ und „Gerhard Löwenthal“ durch Begriffe wie „Verschwörungstheoretiker“, „Virologie-Epedemiologie-Impferlösung“, „Gates-Stiftung“, „ausgewogene Berichterstattung“ und „Ken Jebsen“ ersetzen, — so als ob der leibhaftige Karl Eduard von Schnitzler wieder auferstanden wäre. Dann bemerkt man das Muster sofort, und weiß, wohin der Hase läuft:

Marcus Klöckner bei Telepolis am 01. Juni 2020 zum diskursiven Verfolgungswahn der Süddeutschen Zeitung:

https://www.heise.de/tp/features/Sueddeutsche-Anklageschrift-in-Nachrichtenform-gegen-kritischen-Professor-4770614.html?seite=all

Kritischer Journalismus sieht bei Sandra Schulz vom Deutschlandfunk am 02. Juni 2020 so aus:

https://www.deutschlandfunk.de/bill-und-melinda-gates-stiftung-nehmen-keinen-einfluss-auf.694.de.html?dram:article_id=477792

Es hört sich an, als ob sich zwei Parteien stillschweigend darüber einig sind, dass auch eine kritische Frage gefragt werden darf. Schließlich betreibt man beim Deutschlandsender ja echten Journalismus und keine vaccinale Propaganda. Die Antwort auf die kritische Frage in diesem Interview klingt nach: „Das Politbüro der Gates-Stiftung entscheidet. Die da oben werden wohl wissen, was sie tun.“ – Damit ist dann für den investigativen Journalismus bereits alles gesagt. Nächste Frage bitte.

Grund genug, dass es dann im selben Programm als Bestandteil der stündlichen DLF-Nachrichtensendung, ebenfalls am 02. Juni 2020, gleich die Selbstbeweihräucherungs-Meldung der Planerfüllung gibt:

„Corona-Pandemie – Studie sieht differenzierte Berichterstattung klassischer Medien
Die klassischen Nachrichtenmedien haben laut einer Studie ein differenziertes Bild der Corona-Pandemie gezeichnet.“

http://www.deutschlandfunk.de/corona-pandemie-studie-sieht-differenzierte.1939.de.html?drn:news_id=1136873

Es ist wahrscheinlich eine sozialpsychische Überlastung und zugleich auch Traumaabwehr, nicht zu begreifen, dass es gar nicht darauf ankommt, ob das Virus stochastisch oder intentional in die Menschenwelt kam, sondern die Technikinstallationen der Virenlabore eine Einrichtung der ‚Risikogesellschaft‘ (Beck) darstellen. Wenn es nicht so war, hätte es sehr wahrscheinlich aber so sein können. Dies ist die drohende Gefahr: das es wieder und schlimmer passiert.

Dieser Umstand führt derzeit, wie Mathias Bröckers am 22. Mai 2020 in seinem Blog bemerkt, zu einer Verschwörungsinflation:

https://www.broeckers.com/2020/05/22/verschworungsinflation/

Es wäre jetzt überaus tragisch, wenn diese Überlastung und Traumaabwehr-Mechanismen schließlich zur gesellschaftlichen Regression auf eine DDR Version 2.0 führen würde.

Viren werden iterativ uns weiter belästigen; die Suche nach der Nische zum Drinleben folgt anscheinend bekannten Mustern der Historie. Die Gedanken gehen der zu schaffenden Realität voraus.

Statt in Geschichtsmodelle zu regredieren, ist die historische Analyse zielführender, sie führt nach Vorne in’s Freie.

Albrecht Goeschel stellt bei Telepolis am 02. Juni 2020 die Hauptideologieführung des Virologie-Komplexes in einen medizinhistorischen Kontext und Zusammenhang:

https://www.heise.de/tp/features/Von-der-Organmedizin-zur-Virusmedizin-4765321.html

Er schreibt:

„Nicht vergessen werden darf auch, dass zahlreiche der führenden Theoretiker und Praktiker einer psychosomatisch-sozialepidemiologisch orientierten Medizin nach 1933 ins Exil gegangen sind und damit für die gesundheitliche Versorgung auch im Nachkriegsdeutschland verloren waren.“

… und …

„Kein Wunder also, wenn die Leute nicht aus selbst verschuldeter Dummheit, sondern wegen „strukturell-funktioneller“ Verdummung beim Stichwort „Virus“ in Panik geraten. Infolge ihrer organmedizinischen Bevormundung und Gläubigkeit können sie mehrheitlich gar nicht auf den Gedanken kommen, dass vielleicht die Daten des zum Regierungsapparat zählenden Robert Koch-Instituts (RKI) ohne jegliche Beziehung zur jeweiligen regionalen, sozialen, gendermäßigen, demographischen und epidemiologischen Situation bestenfalls dummes Zeug oder vielleicht sogar politiknahe Heimtücke sind.“

Die psychisch-mentale Überlastung der Gegenwart stellt sich in diesem Zusammenhang als Spätschaden der deutschen Geschichte dar. Der deutsche Sonderweg der Gegenwart folgte dem deutschen Sonderweg der Geschichte.

+++

Update, 05.06.2020: Was öffentlich-rechtlicher Rundfunk an investigativer Berichterstattung so alles kann, wenn er darf und will, zeigt ausgerechnet wieder
Die Anstalt als Politsatire:
„Die echte Tafelnummer über Bill Gates
und zur Bill & Melinda-Gates-Stiftung“

Die Anstalt vom 2. Juni 2020 – Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner.
ZDF-Video hier:
https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/20/06/200602_clip_11_dan/1/200602_clip_11_dan_3360k_p36v15.mp4

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL Links zur Lage: Neues Süddeutschland & Deutschlandsender – Stimme der DDR | Radio DDR III.Programm

LzL “there is no health risk from cigarettes” (and from vaccination): COVID-19 und die Debatte über die Verursachung von AIDS

Edward Hooper hat über die Ursachen von AIDS seit 34 Jahren gearbeitet,
davon 28 Jahre an der OPV Theorie. Sein opus magnum war – bis jetzt – die Buchveröffentlichung „The River“ aus dem Jahre 1999.

Zu Edward Hoopers Arbeit siehe auch den früheren Blogpost vom 21. April 2020, hier:
https://duskofdigital.wordpress.com/2020/04/21/lzl-links-zu-lage-das-doktor-frankenstein-virus/

Edwards Hoopers Follow-up Website „AIDS Origins“ wurde zum 18. Mai 2020 relaunched:

http://www.aidsorigins.com/

Jetzt gibt Edward Hooper dort ein Update mit der Aussicht auf ein neues opus magnum in der Angelegenheit; die Zeit scheint jetzt reif dafür zu sein, angesichts von COVID-19 ein breites Lesepublikum neu und wieder für diese Thematik zu finden:

http://www.aidsorigins.com/welcome-to-the-new-aids-origins-site/#more-213

Der Dokumentar-Langfilm „The Origins of AIDS“ aus dem Jahr 2003 ist nun neu zu YouTube verlinkt und dort anschaubar:
http://www.aidsorigins.com/view-the-origins-of-aids-documentary/

Am 24. April 2020 nahm Edward Hooper auf seiner Website zum Thema „COVID-19 and the Origins of AIDS Debate“ Stellung:

There is much to be gained from learning how new diseases emerge. This applies to the origins of the AIDS pandemic, which has now killed over 50 million people globally. I (and to my knowledge many scientists) believe that a full and convincing explanation of how AIDS began has still not been provided by the scientific community, despite claims to the contrary by many prominent figures. The COVID-19 pandemic is even more worrying in its potential impact on global health, and so there is even more need for a prompt and open-minded investigation into its origin.

We are in the midst of a public health crisis that is unprecedented in our life-times. In the last couple of months I have been approached for comment and interviews about the COVID-19 pandemic by several persons, including scientists, film producers and readers of this web-site. I have until now held back from making any public comment. I don’t pretend to be an expert in coronaviruses, and I did not want to offer opinions which might not be well-founded or well-based in science.

Sein längerer Blog-Text in der Sache ist auch deswegen wieder sehr lesenswert, weil er hier auf eine virologisch-epidemologische Expertokratie verweisen kann, die mit luftigen Vermutungen, saftigen Verleumdungen und frühen Spin-Setzungen als wissenschaftliche Oberautorität auftritt und damit die politische Klasse und den Diskurs gleich mit gekapert hat.

My gut feeling is that the term “conspiracy theory” is a new weapon in the armoury of those who would like to shut down legitimate enquiry into mistakes and wrongdoing by governments and other centres of power. (…)
In short, not all alleged conspiracies (or acts of wrongdoing by the great, the good, the rich and the corrupt) should be dismissed as conspiracy theories. The term “conspiracy theory” is one of those catch-all phrases that can be readily rolled out (without anything substantive in the way of evidence) to tar the reputation of an opponent, and it is also highly emotive, a bit like calling someone a Holocuast denier or a paedophile.

Im Stand von 18. Mai 2020 (inkl. Updates vom 1. Mai und vom 18. Mai) sein sehr lesenswerter und ausführlicher Textbeitrag, zugleich der Bericht von einem Wiedertreffen  „alter Bekannter“:

http://www.aidsorigins.com/covid-19-and-the-origins-of-aids-debate/#more-226

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL “there is no health risk from cigarettes” (and from vaccination): COVID-19 und die Debatte über die Verursachung von AIDS

Neuer YouTube-Kanal für Podcast „akiwiwa – als Kino wichtig war“

akiwiwa – als Kino wichtig war
ist eine Video-/Audio-Podcastreihe von Kilian Mutschke und Joachim Polzer seit 2018.

http://www.akiwiwa.de

Neben dem bereits aktiven akiwiwa-Kanal bei Vimeo:

Vimeo Channel
When Cinema Mattered
https://vimeo.com/channels/1435418
Vimeo home section:
https://vimeo.com/akiwiwa

gibt es nun auch – ganz neu – einen YouTube-Kanal für akiwiwa:

https://www.youtube.com/channel/UCxA4HTAIq5iJ-p2ClVb9y3g

Dort heißt es:

+++
Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Neuer YouTube-Kanal für Podcast „akiwiwa – als Kino wichtig war“

LzL Links zur Lage: Übergang zur Luftepoche

Bekanntlich gehen wir jetzt in eine Phase energetischer „Rückläufigkeit“, die bis Mitte November 2020 anhalten wird, bevor zur Wintersonnenwende der gesellschaftliche Übergang aus der Erd-Epoche in die Luft-Epoche praktisch und wirksam werden kann, indiziert durch die Große Konjunktion auf Null Grad Wassermann.

http://www.philipsedgwick.com/StarBlogs/Archives/2020/Retooling%20by%20Retrograde%20~%2010%20May%202020.htm

Die dafür notwendige Anpassung an sowie Vorbereitung auf künftige Veränderungen in diesem Zeitfenster wird das Fühlen, Erkennen, Denken, Mitteilen und Handeln in den kommenden Wochen und Monaten nachhaltig in den Tiefenschichten tangieren, man merkt es bereits jetzt.

Hier aktuell meine kommentierte Linksammlung zur gegenwärtigen Lage unter diesem Gesichtspunkt:

Malte Lehming am 30. April 2020 im Berliner Tagesspiegel zur jüdischen Ethik des „Pikuach Nefesh“

https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-und-judentum-die-rettung-des-lebens-hat-absoluten-vorrang/25786706.html

Thomas Konicz am 28. April 2020 bei telepolis.de zu den sch(w)äbischen Nützlichkeitserwägungen bei Äußerungen der Herren Schäuble und Palmer:

https://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-ueber-lebensschutz-in-der-corona-krise-das-fuehrt-zu-selektion-zwischen-mehr-oder-weniger-lebenswertem-leben/25788236.html

Weitere Debattenbeiträge zur deutschen Ethik bei „Schäuble & Palmer“:

https://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-ueber-lebensschutz-in-der-corona-krise-das-fuehrt-zu-selektion-zwischen-mehr-oder-weniger-lebenswertem-leben/25788236.html

https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Infektion-soll-Lebenserwartung-um-ein-Jahrzehnt-verkuerzen-4713549.html

https://www.tagesspiegel.de/politik/ethik-in-der-lockerungs-debatte-aeltere-menschen-werden-nicht-geopfert/25810448.html

https://www.heise.de/tp/features/Auslaufmodell-Ausnahmezustand-4713464.html

Peter Nowak am 8. Mai 2020 bei telepolis.de über den konstruierten Generationen-Konflikt und die Notwendigkeit zu humanen Werten des „Leave no one behind“ zurückzukehren, siehe oben, Link zum Beitrag zur jüdischen Ethik.

https://www.heise.de/tp/features/Die-Senioren-und-die-Corona-Krise-4717168.html?seite=all

Was braucht’s noch einen expliziten Antisemitismus, wenn der implizite selbst schon unerkannt Verwüstungen anrichtet, bei Leuten, die vor lauter Avanciertheit davon gar nichts wissen.

https://www.deutschlandfunk.de/israelischer-bericht-deutschland-weit-vorne-bei.1939.de.html?drn:news_id=1128378

Das Auftauchen und die Wirkungsweisen des SARS-CoV2-Virus führt bei wacher Auffassungsgabe leicht zu extrem schwierig beantwortbaren Fragen, die allesamt für die bisherige Ordnung und ihre Machthaber unbequem sind.

Zunächst:

Christian Walther zur Kernfrage, warum die im Jahr 2019 zusammengezählten 25.000 Grippe-Toten in Deutschland während der Influenzaepedemie von November 2017 bis März 2018 bislang medial so gut wie unbemerkt geblieben sind, die Corona-Krise (in Deutschland von Januar bis Mai 2020 mit rund 7000 Covid-19-Toten) hingegen weltweit alles vom Sockel zu stoßen in der Lage ist. Christian Walther im Berliner Tagesspiegel vom 04. Mai 2020:

https://www.tagesspiegel.de/politik/25-100-tote-bei-grippewelle-2017-18-die-ignorierte-katastrophe/25798658.html

Ein Hinweis zum hiesigen Blogpost vom 21. April 2020 mit Links zu Fragen bezüglich Auffälligkeiten in der RNA-Sequenz des SARS-CoV2-Virus und warum ANTIVIR als höchstspezifisches Arzneimittel plötzlich bei Covid-19 so breitbandig wirkt wie Aspirin in anderen Fällen:

https://duskofdigital.wordpress.com/2020/04/21/lzl-links-zu-lage-das-doktor-frankenstein-virus/

Florian Rötzer rückt Australien in den Focus in seinem Beitrag bei telepolis.de vom 08. Mai 2020 unter dem Titel „Kommt das Coronavirus aus dem Wuhan-Labor?“, in dem es um die Frage zu einem labor-synthetischen, „chimärischen Virus“ mit einem „neuen zoonotischen CoV-Spike-Protein“ geht:

https://www.heise.de/tp/features/Kommt-das-Coronavirus-aus-dem-Wuhan-Labor-4716993.html

Ein Beitrag in der New York Times vom 11. Mai 2020 widmet sich ebenfalls Australien als neuer Mittelmacht, wenn das hegemoniale Machtvakuum der USA und die Defensiv-Position Chinas durch kritische Untersuchungen herausgefordert werden sollen:

https://www.nytimes.com/2020/05/11/world/australia/coronavirus-china-inquiry.html

Solche Nachfragen mit tieferem Sinn stören selbstverständlich die wankende Ordnung der Staatsmächte und ihrer Lautsprecher, sie verunsichern zutiefst.

So vergeht kaum ein Tag, in dem die Nachrichtenredaktion des staatstragend die nachrichtlich verkürzte Weltsicht postulierenden Deutschlandfunks nicht „Zeter und Mordio“ versendet. Kritisches Fragen bleibt dort noch bis auf weiteres erlaubt, aber nicht zu tief und nicht zu laut und nicht in Protestgruppen, sonst kommt man in die gemeinsame Wundertüte mit „esoterischen argumentierenden Impfskeptikern“, „Verschwörungstheoretikern“ und „Rechtsradikalen“:

DLF, 11. Mai 2020

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-welche-verschwoerungstheorien-das-video-plandemic.1939.de.html?drn:news_id=1129524

DLF, 11. Mai 2020

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-politiker-warnen-vor-radikalisierung-der-proteste.1939.de.html?drn:news_id=1129370

DLF, 07. Mai 2020

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-wie-widerstand-2020-die-corona-krise-in-frage.1939.de.html?drn:news_id=1127736

DLF, 06. Mai 2020

https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-pandemie-bill-gates-ist-zum-ziel-von.1939.de.html?drn:news_id=1128090

Vielleicht sollte man als investigativer Journalist im deutschen Nachrichten-Business dann einfach nur mal bei der Redaktion der Sportschau des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) vorbeischauen und dabeigewesenen Militär-Sportlern zuhören, was die über die „Military Games“ vom Oktober 2019 in Wuhan so alles berichten können (am 8. Mai 2020):

https://www.tagesschau.de/sport/sportschau/militaerweltspiele-wuhan-101.html

Mathias Bröckers war beim Haus-Video-Podcast namens Bersets Homeoffice des Schweizer Bundesrats Alain Berset, zuständig für Inneres und Gesundheit, zu Gast und wird dort in Folge 14 (EVÖ 29. April 2020) als „Konspirologe“ befragt, wie man mit dem Virus leben lernt.

LINK: https://www.youtube.com/watch?v=uuaYzFobaFc

Man kann sich Mathias Bröckers nur schwerlich beim Bundesgesundheitsminister oder Bundesinnenminister der Bundesrepublik Deutschland, privat zuhause auf der durchschnittenen Couch, im Plauderton vorstellen.
Soviel zur schweizer Gelassenheit und Tolerenz, mit der man dort Deutschland seit 2015 zunehmend befremdlich und befremdet von Außen betrachtet (und Kritikern dort Diskursraum bietet, siehe auch NZZ für Deutschland).

Mathias Bröckers am 11. Mai 2020 mit einem Blogbeitrag zur Einschätzung der Rolle und Gefährlichkeit von Bill Gates in der Angelegenheit, in dem er sich an fefe von Leitner und seinen Blog anlehnt:

LINK https://www.broeckers.com/2020/05/11/corona-bill-und-die-kirchen-der-angst/

Blogleser Stefan kommentiert diesen Beitrag dort am 11. Mai 2020:

“Verschwörungstheoretiker” sind gerade zum Hauptfeind der politisch-medialen Klasse aufgestiegen und verdrängen damit die “Rechtspopulisten” von dort. “Pandemieleugner” ist ein neuer Kampfbegriff.

Der Staats- und Medienapparat möchte einen Feldzug gegen Meinungen führen. Es ist von “weltweitem Informationskampf” die Rede. Der Gegner sitzt aber diesmal nicht im Kreml, es sind die eigenen Schäfchen, die endlich aufgewacht sind und sich ihrer Rechte und ihrer Haut erwehren – gegen schamlose Übergriffe milliardenschwerer globaler „Wohltäter“ und deren staatliche Lakaien.

Absurd:

Die angeblichen Wahrer des Pluralismus kämpfen um die Einheitsmeinung und unterdrücken abweichende Ansichten.

Die angeblichen Wahrer wissenschaftlicher Sichtweisen verhindern den nötigen Disput der Wissenschaft und grenzen kritische Experten aus.

Die angeblichen Wahrer der liberalen Demokratie denunzieren Bürger, die sich für die Grundrechte einsetzen, als Extremisten und Undemokraten.

Der Widerstand gegen diese eklatanten und grotesken totalitären Tendenzen wird immer breiter und bunter, inzwischen auch aus Teilen des Systems heraus. Da sitzen natürlich auch Menschen mit Verstand und Gewissen, die merken was gerade passiert.

Inzwischen liegt das Handout-Skript von Werner Held zur „Kosmos & Psyche“-Radiosendung/Podcast „Corona, Koronis und die neue Ordnung“ (Sendung vom 14. April 2020, Handout auf 59 Seiten) voll ausformuliert vor:

LINK https://www.werner-held.de/pdf/corona.pdf

Werner Held sieht „Koronis als komplexes Übergangsvehikel von der Erd- zur neuen Luftordnung“:

Kurz gesagt rollt auf die Welt multizyklisch verdichtet der größte weltweite Totalitarismus seit den 30er Jahren und sogar potenziell noch schlimmere Ausmaße zeigend zu. Er ist jetzt angstfanatisch mit der Corona-Krise in Bewegung gesetzt worden und wird über die Überwachungsdigitalisierung zu einen ungeahnt versklavenden, diktatorischen System ausgebaut. Zumindest geben die entscheidenden Wirkhoroskope mannigfaltig verdichtet diese Entwicklung thematisch im schlimmsten Falle vor. Dabei dient dies einem luziferisch technoiden und wahnhaft angstüberfluteten Jungfrau-Faschismus, der seit dem 30.06.1966 angestoßen jetzt ein neues neptunisches Antlitz, ein neues virologisches Tätigkeitsfeld und eine neue Entgrenzung und eine drakonische saturnisch-plutonische überwachungsstaatliche Umsetzung erhält.

Bei telepolis.de am 7. Mai 2020 ein Interview mit dem Astrobiologen Aleksandar Janjic über die Grenzen des Wissbaren, mit dem Titel „Viren: Ursprung des Lebens?“:

https://www.heise.de/tp/features/Viren-Ursprung-des-Lebens-4714415.html

Weiterführende medizinisches Analysen („Fast alle Organe sind betroffen“) durch Klaus-Dieter Kolenda bei telepolis.de am 7. Mai 2020

https://www.heise.de/tp/features/Fast-alle-Organe-im-Koerper-sind-betroffen-4716482.html?seite=all

und durch Ed Yong unter dem Titel „Why the Coronavirus Is So Confusing“ am 29. April 2020 in The Atlantic:

https://www.theatlantic.com/health/archive/2020/04/pandemic-confusing-uncertainty/610819/

Differenzanalyse ist nicht nur manchmal hilfreich:

Auf Euronews am 07. Mai 2020: „Kaum Covid-19-Fälle in der Psychiatrie: Hilft ein altes Neuroleptikum?“

https://de.euronews.com/2020/05/07/kaum-covid-19-falle-in-der-psychiatrie-hilft-ein-altes-neuroleptikum

Jonathan Franzen im New Yorker über den Unsinn, übermenschliche Herausforderungen durch Handlungen stoppen zu wollen, im September 2019 am Beispiel der Klimakrise: „What if We Stopped Pretending the Climate Apocalypse Can Be Stopped?“

https://www.newyorker.com/culture/cultural-comment/what-if-we-stopped-pretending

George Packer in der Juni-2020-Ausgabe von The Atlantic mit einer Lageanalyse für die USA unter dem Titel „We Are Living in a Failed State“:

https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/06/underlying-conditions/610261/

Die Virus-Krise bringt alle gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Schwachstellen unnachgiebig an’s Licht und beschleunigt dabei das IT/Medizin/Trajekt im Machtdurchsetzungs-Diskurs; sie ist darin ein „Brandbeschleuniger der menschenfeindlichen Technik“.

Die Exemplifizierungen folgen auf dem Fuße:

Brigitta Engel am 06. Mai 2020 in telepolis.de über Jens Spahn, der mit der 2. Novelle des Pandemieschutzgesetzes auch an Daten von Nicht-Infizierten heran will:

https://www.heise.de/tp/features/Corona-Krise-Spahn-will-auch-Daten-von-Nicht-Infizierten-4715888.html

Ein Interview mit dem BND- und Merkel-Berater Sandro Gaycken bei telepolis.de vom 04. Mai 2020 mit dem Titel „Die Krise wird das Spielerische in der Digitalisierung abtöten und uns einen harten Pragmatismus aufzwingen“

https://www.heise.de/tp/features/Die-Krise-wird-das-Spielerische-in-der-Digitalisierung-abtoeten-und-uns-einen-harten-Pragmatismus-4711730.html

KI und Roboter: Corona in Singapur
Die Stunde der Roboter, Tagesschau.de, 11. Mai 2020:

https://www.tagesschau.de/ausland/roboter-corona-101.html

Tanja Buntrock im Berliner Tagesspiegel vom 11. Mai 2020 über „Wie Künstliche Intelligenz dem Handel in der Krise helfen soll“; maschinelle Käuferübewachung im Handel, nur besser als Amazon Inc.; damit fällt die lokale und als besser begründbare Alternative zum Onlineshopping weg:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/corona-regeln-erfuellen-und-ladendiebstahl-verhindern-wie-kuenstliche-intelligenz-dem-handel-in-der-krise-helfen-soll/25817158.html

Warum man die für Deutschland relevantesten journalistischen Beiträge in der New York Times zuerst lesen muss, lässt keinen guten Nachgeschmack bezüglich der deutschen Mainstreampresse und ihrem ‚Schurnalismus‘ aufkommen:

https://www.nytimes.com/2020/05/10/business/coffee-filter-mask-melitta.html

Einen der „Brandbeschleuniger der Epedemie“ als selbst ernannten Experten mit medialer Omnipräsenz nimmt Harald Martenstein für den Berliner Tagesspiegel am 09. Mai 2020 auf’s Korn:

https://www.tagesspiegel.de/politik/martenstein-ueber-karl-lauterbach-ein-harter-lockdown-verfechter-mit-vielen-sozialen-kontakten/25815886.html

Eine erfrischend frei fließende Reportage von Jessica Shaw am 11. Mai 2020 in der New York Times über „Virus-Flüchtlinge“ in der weltweiten Pampa:

https://www.nytimes.com/2020/05/11/style/they-fled-the-coronavirus-now-theyre-in-scenic-limbo.html

Roy Horn, die eine Hälfte von Siegfried & Roy, ist an Covid-19 gestorben, hier der Nachruf in der New York Times vom 08. Mai 2020:

https://www.nytimes.com/2020/05/08/obituaries/roy-horn-dead-covid.html

Es war recht lehrreich, mir gestern die „VIP-Schaukel“-Ausgabe von Margret („Düsen“-)Dünser aus dem Jahre 1976 (ZDF-Sendereihe 1971 -1980) nochmals anzuschauen, die Siegfried & Roy im Alter von 31 respektive 36 Jahren nach ihren ersten Jahren des Erfolgs in Las Vegas länger vorstellte. Ich meine mich daran erinnern zu können, dass ich als damals 14-jähriger bei der Erstausstrahlung dieser Sendung zum ersten Mal von den beiden hörte und sah. Deutsche Misfits, bestfits in America. — In welcher Online-Mediathek kann man sich diese VIP-Schaukel-Folge anschauen? Fragen, die (derzeit) zu nichts führen. Das private Hausarchiv zählt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Margret_D%C3%BCnser)

What do you have to show us?

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL Links zur Lage: Übergang zur Luftepoche

LzL – Links zur Lage: das Virus als große Wesenheit

Das Virus als große Wesenheit,
es macht, was es will,
es kommt und geht,
es produziert Massenhysterie und Panikmache
und verleitet die Mächtigen zu erneuten Einpeitschungen
des „Alternativlosen“.

Es wird Zeit für Alternativen.

Aber: dass alles nicht so schlimm wird, wie angenommen wurde, –
hilft als Erkenntnis denen wenig, die daran erkrankt oder gestorben sind.

Und dass Intubierungen einen Embryonalzustand produzieren,
noch dazu unter gegebenenfalls niederen Beweggründen,
wie Strömungsverhältnissen von Aerosol bis Honorarzahlungen,
lässt einen an der machtvollen Medizin zweifeln,
die in diesem Fall ohnmächtig agiert,
weil sie als akademische Disziplin und Praxis
derzeit mit leeren Händen da steht
und dies nicht gerne zugibt.

Auch da wird es Zeit, den Alternativen
Raum und ihre Zeit zu geben,
statt medial auf sie einzuprügeln.


Bemerkenswerte, aktuelle Perspektiven-Beiträge bei Telepolis:

Thomas Fischer am 27. April 2020 über „Covid-19: Vom Beginn einer Skepsis“

https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Vom-Beginn-einer-Skepsis-4710285.html

Florian Rötzer am 25. April 2020 über Isaac Ben-Israel und seine Studie zum maßnahmen-unabhängigen Verlauf bei Covid-19

https://www.heise.de/tp/features/Covid-19-Hoehepunkt-nach-40-Tagen-Ende-bei-60-Tagen-unabhaengig-von-Massnahmen-4709759.html

Christof Kuhbander am 26. April 2020 über „Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen“

https://www.heise.de/tp/features/Die-Ueberschaetzung-des-tatsaechlichen-Anstiegs-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4709977.html

Stephan Schleim am 26. April 2020 über „1 von 500.000: Führende Epidemiologen berechneten das Sterberisiko durch COVID-19“

https://www.heise.de/tp/features/1-von-500-000-Fuehrende-Epidemiologen-berechneten-das-Sterberisiko-durch-COVID-19-4709923.html

Steffen Roth, Michael Grothe-Hammer und Lars Clausen am 21. April 2020 mit „COVID-19: WHO-Studie findet kaum Belege für die Wirksamkeit von Eindämmungsmaßnahmen“

https://www.heise.de/tp/features/COVID-19-WHO-Studie-findet-kaum-Belege-fuer-die-Wirksamkeit-von-Eindaemmungsmassnahmen-4706446.html

Thomas Schuster am 26. April 2020 über „Auf der Suche nach der verlorenen Inkubationszeit – Die westlichen Behörden sind blindlings in die Pandemie gelaufen“

https://www.heise.de/tp/features/Auf-der-Suche-nach-der-verlorenen-Inkubationszeit-4708862.html

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL – Links zur Lage: das Virus als große Wesenheit

LzL – Links zur Lage: Zusammenhang zwischen Funkstrahlung, Immunsystem und Epidemien

Manchmal vermengt sich das Unwahre und das Richtige, das Falsche und das richtig Verstandene auf so innige Weise, so dass beides kaum noch voneinander zu unterscheiden ist. Maschinenstürmerei als soziales Phänomen resultiert aus diesem meist unbewußten bleibendem Unbehagen, etwas Richtiges falsch erkannt zu haben.

Auf den Britischen Inseln (in UK also) hat es im Verlaufe des März und April 2020 eine Reihe von Anschlägen auf rund 100 seit 2019 dort neu installierte 5G-Mobilfunk-Sendemasten gegeben. Auslöser waren Gerüchte, dass es einen URSÄCHLICHEN ZUSAMMENHANG zwischen dieser durch die neue 5G-Funktechnik erzeugten, ZUSÄTZLICHEN elektromagnetischen Strahlungsbelastung nicht-ionisierender EM-Wellen und dem Auftauchen sowie der epedemischen Verbreitung von COVID-19- Erkrankungen gäbe.

Die nachrichtlichen Hintergründe und Berichte darüber, samt Einordnung und Zurückweisung dieser 5-G-Verschwörungstheorien, die dort als „lunatic“ oder „baseless“ bezeichnet werden, also „verrückt“ oder „haltlos“ seien, gibt es beispielsweise bei diesen nachfolgenden Links:

https://www.nytimes.com/2020/04/10/technology/coronavirus-5g-uk.html

https://www.ft.com/content/1eeedb71-d9dc-4b13-9b45-fcb7898ae9e1

https://www.techuk.org/insights/news/item/16068-update-5g-and-health-implications

https://www.bbc.com/news/technology-52370616

https://www.sueddeutsche.de/panorama/corona-coronavirus-fake-news-verschwoerungstheorien-grossbritannien-5g-1.4869199

https://www.npr.org/sections/coronavirus-live-updates/2020/04/04/827343675/u-k-cellphone-towers-ablaze-as-conspiracy-theories-link-5g-networks-to-covid-19?t=1587823044186

https://time.com/5818574/5g-coronavirus-conspiracy-theory-inaccurate/

https://eu.usatoday.com/story/tech/columnist/2020/03/21/did-5-g-cause-coronavirus-covid-19-pandemic/2873731001/

https://www.gov.uk/government/publications/5g-technologies-radio-waves-and-health/5g-technologies-radio-waves-and-health

https://www.businessinsider.com/coronavirus-conspiracy-5g-masts-fire-2020-4?r=DE&IR=T

https://www.businessinsider.com/coronavirus-5g-conspiracy-theory-england-cellphone-masts-engineers-attacked-2020-4?r=DE&IR=T

https://telecoms.com/503534/deluded-scousers-burn-down-5g-masts-because-covid-19-is-talking-through-the-airwaves/

https://www.forbes.com/sites/brucelee/2020/04/09/5g-networks-and-covid-19-coronavirus-here-are-the-latest-conspiracy-theories/#1d349f146d41

Eine eindrückliche Liste an Beiträgen, jeder geradezu exemplarisch, wie man sich schwierige Sachverhalte durch das Unisono des Mainstreams von Halse halten kann.


Geht man allerdings von einem eher holistischen Weltverständnis mit Multikausalitäten und sich wechselseitig verstärkenden oder abschwächenden Co-Faktoren aus, so ist ein Zusammenhang mit der Feinstaub- und Luftgift-Belastung (z.B. durch Stickoxide) von stark epedemisch belasteten Covid-19-Gebieten bereits berichtet worden, ohne dass die Großkeule „Verschwörungstheorie“ zur Gedankenabwehr bemüht werden musste.

Legt man über den Layer „Feinstaub und Luftgifte“ nun noch die neuen, zusätzlichen Belastungen durch höherfrequentere Strahlunginstallationen, so ist nicht abwegig zu vermuten, dass es eher – auf die Dauer – zu einer sich verstärkenden Belastung und belastenden Einwirkung auf biologische Organismen kommt, als dass sich diese beiden Faktoren gegenseitig abschwächen würden.

In diesem Zusammenhang ist die Wortmeldung des ÖDP-EU-Abgeordneten Klaus Buchner vom 24. März 2020 (mit Update am 30. März) relevant:

https://www.n-tv.de/technik/Ist-5G-ein-Coronavirus-Beschleuniger-article21695709.html

https://klaus-buchner.eu/5g-schwaecht-das-immunsystem-in-zeiten-der-corona-krise/

„Prof. Buchner betont: „Es liegt nahe, dass die Verbreitung von Viren durch Funkstrahlung gefördert wird. Mobilfunkstrahlung, insbesondere 5G ist ein Brandbeschleuniger der Pandemie.“ Denn schon vor der Corona-Krise wurde die Wirkung von Funkstrahlung auf das Immunsystem untersucht. Die Ergebnisse schienen zunächst widersprüchlich zu sein. Man fand aber bald heraus, dass sich die Widersprüche leicht erklären ließen: Kurzzeitige Bestrahlung stimuliert die Immunabwehr, längere hemmt sie dagegen.

Ein weiterer Effekt ist hier wichtig: Funk öffnet die Kalzium-Kanäle und erzeugt oxidativen Stress. Es liegt nahe, dass dadurch die Replikation der Viren begünstigt wird. Denn auch Viren, insbesondere ein naher Verwandter des aktuellen Corona-Virus, öffnen die Kalzium-Kanäle, um ihre Replikation zu ermöglichen. Dadurch ergibt sich sogar eine Therapiemöglichkeit durch Medikamente, die diese Kalzium-Kanäle blockieren. Auch bei Lungenentzündungen wurden klinische Studien durchgeführt, die mit dieser Methode im frühen Stadium Heilerfolge nachweisen.“


Insofern ist die Forderung von Christoph Pfluger, Herausgeber der schweizer Zeitschrift ZEITPUNKT, vom 20. März 2020, nachvollziehbar:

https://www.zeitpunkt.ch/die-ruhe-vor-dem-perfekten-sturm

„Der Zusammenhang zwischen Funkstrahlung, Immunsystem und Epidemien müsste schon lange seriös untersucht werden, genau genommen seit 1918. Die ersten Fälle der Spanischen Grippe wurden nämlich an der Naval Radio School of Cambridge (Massachusetts), einer Funkerschule der Navy, mit 400 Betroffenen beobachtet. Die Epidemie breitete sich rasch auf 1127 Soldaten im Funston Camp (Kansas) aus, wo ebenfalls Funkeinrichtungen installiert worden waren.

Jede Grippepandemie folgt einem neuen Entwicklungsschritt der Elektrotechnik, schreibt der Mathematiker und Wissenschaftsautor Arthur Firstenberg in seinem Buch «The invisible rainbow – a history of electricity and life». Er erwähnt die Asiatische Grippe von 1957 und 1958, die mit der Installation eines leistungsstarken Radarüberwachungssystems einherging oder die Hongkong-Grippe von 1968, die mit der Installation von 28 militärischen Satelliten zur Raumüberwachnung in der Höhe des Van-Allen-Gürtels, der uns vor kosmischer Strahlung schützt, zusammenfällt.

Der Zusammenhang wird leider nicht intensiv erforscht, weil im zunehmend privatisierten medizinischen Wissenschaftsbetrieb kein Konzern ein materielles Interesse daran hat.

Aufschlussreich ist allerdings eine Arbeit Olle Johansson, Professor für Neurowissenschaft am Karolinska Institut und dem unabhängigen Wissenschaftler Örjan Hallberg, die einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Krebs und der Exposition der Bevölkerung gegenüber Radiofrequenzen entdeckten (Increasing Melanoma—Too Many Skin Cell Damages or Too Few Repairs?). Sie zeigen einen signifikanten Anstieg der Raten in den Jahren 1920, 1955, 1969 und einen Rückgang (!) im Jahr 1978, was jeweils mit dem Anstieg des Radiofrequenz-Smogs durch die Einführung von Mittelwellen-, UKW- und TV-Sendern, der Einführung des Farbfernsehens und dann der Einstellung von Mittelwellensendern einhergeht.

Zum Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und Funkstrahlung gibt es erst Indizien. Aber sie sind interessant und verdienen weitere Abklärung:

• Wuhan, das Epizentrum der Pandemie, ist mit mehr 10’000 kürzlich installierten 5G-Antennen vermutlich die am stärksten belastete Stadt der Welt.
• San Marino ist nicht nur das einzige Land mit vollständiger 5G- Abdeckung, sondern auch mit der weltweit höchsten Corona-Infektionsrate. Das könnte allerdings auch an einer besonders hohen Testrate liegen.
• Norditalien hat nach enorm hohen Investitionen in 5G-Frequenzen eine sehr hohe 5G-Abdeckung (aber wie Wuhan, auch eine extrem hohe Luftverschmutzung)
• Die Schweiz, ein Land mit relativ hoher Infektionsrate, ist gemäss Swisscom zu 90 Prozent mit 5G abgedeckt.

Der Zusammenhang zwischen Pandemien und elektromagnetischen Feldern muss seriös untersucht werden.

All das sind das natürlich keine Beweise für eine Korrelation zwischen 5G und der Corona-Pandemie, aber unter Berücksichtigung der immunschwächenden Wirkung elektromagnetischer Felder doch einigermassen deutliche Indizien, die weitere Untersuchung verdienten. Das müssen auch gut vernetzte Institutionen mit speziellen Interessen gemerkt haben. Wer im Internet nach dem Zusammenhang zwischen 5G und Corona sucht, findet als erstes seitenlange Listen mit Beiträgen, die solche Vermutungen als «Verschwörungstheorie» abtun. Das deutet auf eine ziemlich kompetente Informationsabwehr hin und die ergibt nur einen Sinn, wenn das offizielle Narrativ gefährdet ist. Nicht umsonst spricht die WHO bereits von einer «Infodemie» (infodemic) mit Nachrichten, die der offiziellen Darstellung widersprechen oder sie korrigieren. Eine Einschränkung der Rede- und Pressefreiheit ist nicht auszuschliessen.“

Zu bemerken wäre an dieser Stelle noch, dass der Rollout von 5G in Deutschland gerade erst begonnen wurde und dieses „Nachhinken“ gegenüber den europäischen Nachbarn und im internationalen Vergleich stets als wirtschaftliches Manko gesehen wurde. Das „deutsche Wunder“ bei den (bis jetzt) niedrigen Totenquoten infolge Covid-19 wurde mit der demographisch-spezifischen, jungen Erstinfektionswelle und mit den angeblich hohen Testquoten, man liest dabei aber auch von 60 % Fehlerquote bei SARS-CoV-2-Virentests, begründet.

Charles Eisenstein am 12. April 2020, ebenfalls bei ZEITPUNKT, unter dem Titel „Die Krönung – The Coronation“:

https://www.zeitpunkt.ch/die-kroenung-coronation

„Einige Kommentatoren haben beobachtet, wie sie sich gut in eine Agenda der totalitären Kontrolle einfügt. Eine verängstigte Öffentlichkeit akzeptiert Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten, die sonst schwer zu rechtfertigen sind, wie die ständige Überwachung der Bewegungen aller, die erzwungene medizinische Behandlung, die nicht freiwillige Quarantäne, die Einschränkung der Reise- und Versammlungsfreiheit, die Zensur dessen, was die Behörden als Desinformation betrachten, und die militärpolizeiliche Überwachung der Zivilbevölkerung. Viele dieser Maßnahmen waren bereits vor Covid-19 im Gange.

Das Gleiche gilt für die Automatisierung des Handels, die Zwangspause von Sport und Unterhaltung, die Migration des Lebens aus dem öffentlichen in den privaten Raum, den Übergang von der ortsgebundenen Schule zur Online-Bildung, den Niedergang der Läden und Betriebe und die Verlagerung von menschlicher Arbeit und Freizeit auf den Bildschirm. Covid-19 beschleunigt bereits existierende politische, wirtschaftliche und soziale Trends.“

Die Ausgabe Dez/Februar 2020 der Zeitschrift „ZEITPUNKT für friedliche Umwälzung“, die Ausgabe Nr. 164, widmete sich als Schwerpunkt: „Wie Elektrizität die Biologie verändert“. Auch Mathias Bröckers war mit einem Beitrag zu Edward Snowden mit dabei:

https://www.zeitpunkt.ch/archiv/wie-elektrizitaet-die-biologie-veraendert

Noch zwei weitere Beitrags-Links zum ZEITPUNKT:

https://www.zeitpunkt.ch/bei-der-anti-china-hysterie-geht-es-um-macht

https://www.zeitpunkt.ch/zehn-experten-mit-aufschlussreichen-alternativen-sichtweisen

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL – Links zur Lage: Zusammenhang zwischen Funkstrahlung, Immunsystem und Epidemien

LzL – Links zu Lage: das Doktor-Frankenstein-Virus

Vor genau einem Monat, am 21. März 2020, schrieb ich in einer Rund-Email an Freunde und Bekannte meine Vermutungen und intuitiven Mutmaßungen, salopp gesagt, aus dem Bauch heraus:

„Im Moment bin ich recht ratlos und nachdenklich, versuche mir meine Meinung zu den Fakten zu bilden. Was mir zunehmend schwerfällt, je mehr Fakten reinkommen und sich die Lage dramatisiert.

Dass da ein Biowaffen-Experiment schief gegangen sein könnte, in dem neuen WUHAN-Biowaffencenter, zum Start, ist möglich.

Gerade, wenn man sich das Ablaufprotokoll von Tschernobyl vom 26. April 1986 nochmals im Detail durchliest, z.B. bei Wikipedia:

Anfängerfehler von Experten, wo alles noch neu und unbekannt und komplex ist, es kaum Erfahrungen gibt, Schichtwechsel, Stehengelassenes und nicht ausreichend Dokumentiertes, Nachlässigkeiten in Eile – und mittags dann zum Markt, wo es alles gibt, was vier Beine hat und man lebendig kaufen und essen kann.

Oder man platziert es dort, um genau denen es in die Schuhe schieben zu können.

Die ganze Sache erinnert mich i.Ü. an eine böse Mischung, Synthese von AIDS und Tschernobyl, prägende Jugend-Erfahrungen.

Was noch nicht erklärt, warum Russland (derzeit, noch) kaum betroffen ist und das Ganze nun ausgerechnet im Iran und in Italien zuerst extern explodiert ist. Deren beiden über-exponenzielle Extrem-Anstiege bei der Fallzahlen und die weltweite Synchron-Ausbreitung lassen sich epidemisch (mit starker Ansteckungsgefahr des Virus durch Tröpfchen-Übertragung) kaum nachvollziehen, es sei denn als zusätzliche „Wolkenbedampfung“ und „Virus-Abregnung im Feinstaub“, wozu Telepolis heute einen interessanten Beitrag (https://www.heise.de/tp/features/Feinstaubpartikel-als-Viren-Vehikel-4687454.html) hatte.“

Dass da im März 2020 erste Achtungserfolge der medizinischen Symptom-Linderung durch HIV-Medikamente bei Covid-19-Erkrankungen, in Nachfolge von SARS, berichtet worden sind, auch mir persönlich, ärztlich, im Bekanntenkreis aus Stuttgart, hätte mich zusätzlich stutzig machen müssen. Dass es unterschiedliche Stämme des SARS-CoV-2-Virus gibt, lässt zusätzlich aufhorchen, gerade wenn es bald um das metagnostische Tracing gehen wird. Nicht jeder Strain stämmt sich von selbst und ist eine Mutation. Und wenn sich zwei Parteien demselben Grunde nach wechselseitig beschuldigen, so ist im Regelfall zu vermuten, haben beide Parteien Dreck am Stecken. Heißt: Eine mehr oder weniger zeitlich synchrone Doppel-Laborentweichung in den USA und in China kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Der Dreiklang der Katastrophen-Muster aus AIDS, Tschernobyl wird jedoch mit 9/11-Patterns erst komplett und zwar im heutigen Beitrag von Mathias Bröckers vom 20.04.2020 bei Telepolis, mit Verweis auf die jüngste Stellungnahme des französischen Virologen Luc Montagnier, dem Entdecker des HI-Virus (HIV):

https://www.heise.de/tp/features/pLai3-envLuc2-Wurde-mit-HIV-Pseudovirus-das-Coronavirus-fuer-den-Menschen-gefaehrlich-4705632.html

Den Beitrag von Mathias heute bei TP zu lesen, hat mich auch deswegen gefreut, weil ich ihm meine Bauch-Vermutung von vor einem Monat auch in einer Email zukommen ließ.

Edward Hooper ging in seinem spannend zu lesenden Recherchetext zum Ursprung von AIDS aus dem Jahr 1999, als Buchveröffentlichung „The River“ – A Journey Back to the Source of HIV and AIDS“, der Frage nach, wie das HI-Virus (HIV) als SIV/Affenvirus vom tierischen Buschfleisch auf den Menschen überspringen konnte und dazu ausgerechnet bis zum Ende des 20. Jahrhunderts benötigte. Als Debattenbeitrag zur Entstehung von Pandemien und als warnendes Beispiel von „Bad Science“ der verschworenen Impfmittel-Forschergemeinschaft auch heute noch absolut lesenwert, gerade in Zeiten wie den unseren, die zu „Lagen“ wie im Krieg führen. Die weitere Verbindung zu Hoopers Recherche wäre, dass die Synthese von SARS-CoV-2 einem Forschungsversuch in Richtung HIV-Impfmittel entsprungen sein kann, siehe oben im Beitrag von Mathias.

http://www.aidsorigins.com/origins-aids-pandemic
http://www.aidsorigins.com/interesting-question
http://www.aidsorigins.com/biography
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1127661/
Analyse dazu – die prototypische Travestie von Ernsthaftigkeit, Aufrichtigkeit und Fairness, die Wikipedia im Machtdiskurs anhand der Darstellung dieses Falls spielt:
http://www.aidsorigins.com/sites/all/files/pdfs/Wikipedias_Strange_Certainty.pdf
Update zu „Origins of AIDS“ vom Juli 2019:
http://www.aidsorigins.com/new-hiv-1-sample-1966

„Worobey and his fellow scientists from the bushmeat school would have us believe that they have solved the puzzle of the origin of AIDS, and that the pandemic began when chimp SIV transferred to a human, perhaps a hunter of bushmeat, in around 1900 in southern Cameroon. What their latest work underlines, however, is that a different explanation (one involving a multiple crossover via a vaccine made in chimp cells) is equally valid, if not more valid. In fact, the evidence for the OPV theory continues to grow. Why would so many different early variants of HIV-1 turn up in just one single city, Leopoldville/Kinshasa, if the epidemic had arisen at least fifty years earlier and hundreds of miles away in Cameroon? Would not the most parsimonious explanation be that the outbreak was linked to an event that had happened in Leopoldville itself, just a short time before 1959?
The debate continues.
Ed Hooper, July 16th, 2019.“


Weitere Links zu Lage:

Der Notfallmediziner Richard Levitan in der New York Times, online am 20.04.2020, über die plötzliche Relevanz des neuen Haushaltsgeräts Pulsoximeter:

https://www.nytimes.com/2020/04/20/opinion/coronavirus-testing-pneumonia.html


Der Wirtschafts- und Finanzexperte Ernst Wolff im Interview (EVöD: 16. April 2020) zu Coronakrise, Finanzcrash, den Profiteuren, der WHO und der Rolle von Bill Gates und seiner Stiftung:

https://www.youtube.com/watch?v=iat3x0Nvrmo&t=674s


Aus der Schweiz eine Zwischenbilanz zu COVID-19, zugleich eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen durch Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt als „Überlegungen eines besorgten Schweizer Bürgers“, vom 7. April 2020:

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen/


Yuval Noah Harari über die Welt nach dem Coronavirus, am 20. März 2020 bei FT online, Free to Read:

https://amp.ft.com/content/19d90308-6858-11ea-a3c9-1fe6fedcca75

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL – Links zu Lage: das Doktor-Frankenstein-Virus

LzL – Links zur Lage: Koronis-Krise

Koronis-Krise

Links zu einigen Texten, die mir in den letzten Tagen hilfreich erschienen:

  1. „Vom Virus lernen“ von Paul B. Preciado
  2. Hinweise aus Ayurvedischer Sicht von Vasant Lad
  3. Forschungen aus homöopathischer Sicht (aus Italien, Iran, Indien)
  4. Ellis Hubers Text „Das Virus, die Menschen und das Leben – Die Corona Pandemie und die alltägliche Gesundheitsversorgung“ (derzeit täglich aktualisiert)
  5. Zwei Texte von Gabriele Muthesius
  6. Koronis-Krise: „Klar ist die Sache faul, so oder so“
  7. Forschungen und Analysen mit mythologisch-astrologischer Methodik
    von Werner Held: „Corona, Koronis und die neue Ordnung“

1. „Vom Virus lernen“ von Paul B. Preciado

Ein sehr lesenswerter, längerer Debattenbeitrag des spanischen Autors Paul B. Preciado vom 28. März 2020 in „El País“ zur Covid-19 Epedemie mit Rekursion auf Foucaults Forschungen zur Bemächtigung der Körper durch die Mächtigen im politischen Managmenent bis hin zu Beschreibungen kulturell umwälzender Beschleunigungen für eine umfassende Sphärenauflösung zwischen Arbeit und Privatheit durch Immunpolitik in der „Telerepublik“.

Mithin also die Beschreibung eines großen Transmissionsriemens, die Verhältnisse zu verändern und neu zu gestalten, gerade unter den gegenwärtig beobachtbaren Vorgängen einer „Biopolitik in der pharmapornographischen Ära“ (Massenvermessung, Apps, Testungen von Temperatur, Viren und Antikörpern, Cluster-Ortung, Individual-Ortung etc.).

Gesundheit, so schreibt er, entsteht jedoch nicht durch das Auferlegen von Trennungen, Grenzen und Disziplinarmaßnahmen. Epedemien seien darin wichtige Laboratorien für eine groß angelegte Umstrukturierung der Techniken des Körpers und der Technologien der Macht. Die Maske wird zum Gesicht einer radikal neuen Subjektivität und diese Maske besteht auch aus Facebook-Profil, Email-Adresse, Instagram-Konto etc.

Ein radikal guter Text.

Link:
https://elpais.com/elpais/2020/03/27/opinion/1585316952_026489.html

in spanischer Sprache, brauchbar machinen-übersetzbar in andere Sprachen mit DeepL und translate.google in 5000-Zeichen-Häppchen.


2. Hinweise aus Ayurvedischer Sicht von Vasant Lad

ayurveda.com

Ayurvedic Perspective on COVID-19

Vasant Lad shares with us the Ayurvedic perspective on Coronavirus COVID-19.

Dear Friends,

Wishing you health and wellness at this time.

Take care and be well,

Vasant Lad and the staff of The Ayurvedic Institute

Here is a transcript of Vasant Lad’s talk.

Englische Transkription des Videos:

https://www.ayurveda.com/ayurvedic-perspective-on-covid-19

Video-Links:

https://www.youtube.com/watch?v=bdEClkUR1s0&fbclid=IwAR0Kw6436Zb0ybF7PpCMBkoqlwYHdSMtum0r_MudhEuz0RnUfejzkvrDK2E

https://newslettertogo.com/o2b62uv7-lglz44o2-x2xhkpmf-752

Intro zu Ayurveda in Englisch:

https://www.ayurveda.com/pdf/intro_ayurveda.pdf


3. Drei Beiträge aus der homöopathischen Forschung:

aus Italien:
https://www.narayana-verlag.de/spektrum-homoeopathie/drei-homoeopathische-arzneimittel-die-ich-fuer-covid-19-eingesetzt-habe

aus dem Iran/Indien:
https://www.narayana-verlag.de/spektrum-homoeopathie/homoeopathie-fuer-infektionen-mit-covid-19

Quelle: https://hpathy.com/homeopathy-papers/homeopathy-for-coronavirus-covid-19-infection/

Update: 17. April 2020:
https://www.narayana-verlag.de/spektrum-homoeopathie/update-zur-studie-ueber-die-homoeopathische-behandlung-von-covid-19-infektionen-im-iran

Quelle: https://hpathy.com/homeopathy-papers/update-of-the-prior-study-of-homeopathy-for-coronavirus-covid-19-infection-in-iran-by-dr-aditya-kasariyans-and-dr-rajan-sankaran/

aus Indien:
https://www.narayana-verlag.de/spektrum-homoeopathie/coronavirus-covid-19-homoeopathie

Quelle: https://www.doctorbhatia.com/treatment/coronavirus-covid-19-symptoms-homeopathic-remedies-for-treatment-and-prophylaxis/?v=3a52f3c22ed6


4. Ellis Hubers Text „Das Virus, die Menschen und das Leben – Die Corona Pandemie und die alltägliche Gesundheitsversorgung“

https://www.praeventologe.de/

https://www.praeventologe.de/hauptbeitraege-nicht-loeschen/1380-informationen-zu-corona

https://www.praeventologe.de/hauptbeitraege-nicht-loeschen/1380-informationen-zu-corona#Corona

dort: täglich aktualisierter pdf-Link

Relais-Link, im Stand der Erstveröffentlichung, ohne tägliche Aktualisierung: https://www.peira.org/das-virus-die-menschen-und-das-leben/


5. Zwei Texte von Gabriele Muthesius

Gabriele Muthesius, Jahrgang 1956, ist Politologin und freischaffende Publizistin. Sie veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu vor allem sicherheitspolitischen Fragen und zum NSU-Komplex.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=60043

https://www.nachdenkseiten.de/?p=59558


6. Koronis-Krise: „Klar ist die Sache faul, so oder so“

Telepolis zur Corona-Krise:

„Coronavirus: „Made in China“ oder „Made in the USA“?“
14. März 2020, Text von Bulgan Molor-Erdene

https://www.heise.de/tp/features/Coronavirus-Made-in-China-oder-Made-in-the-USA-4682880.html

„Warnten US-Geheimdienste schon Anfang November vor einer Epidemie in Wuhan?“
19. April 2020, Text von Florian Rötzer

https://www.heise.de/tp/features/Warnten-US-Geheimdienste-schon-Anfang-November-vor-einer-Epidemie-in-Wuhan-4705301.html

„Wenn die Berichte zutreffen würden, entsteht die Frage, wie US-Geheimdienste von der Covid-19-Epidemie schon informiert waren, bevor sie in größerem Maße ausgebrochen ist. In China zirkuliert bekanntlich die Theorie, dass das Virus von den 280 US-Soldaten eingeschleppt worden sein könnte, die an den World Military Games vom 18. bis 27. Oktober in Wuhan teilgenommen haben.“


7. Forschungen und Analysen mit mythologisch-astrologischer Methodik
von Werner Held

Kosmos und Psyche am 14.04.2020:
„Corona, Koronis und die neue Ordnung“

https://www.werner-held.de/pdf/corona.pdf

Radio-Handout-Skript zur „Kosmos und Psyche“-Radiosendung vom 14.04.2020

Podcast der Sendung hier:
https://www.werner-held.de/?page_id=29

+++

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für LzL – Links zur Lage: Koronis-Krise

Paul B. Preciado

Ein sehr lesenswerter, längerer Debattenbeitrag des spanischen Autors Paul B. Preciado vom 28. März 2020 in „El País“ zur Covid-19 Epedemie mit Rekursion auf Foucaults Forschungen zur Bemächtigung der Körper durch die Mächtigen im politischen Managmenent bis hin zu Beschreibungen kulturell umwälzender Beschleunigungen für eine umfassende Sphärenauflösung zwischen Arbeit und Privatheit durch Immunpolitik in der „Telerepublik“.

Mithin also die Beschreibung eines großen Transmissionsriemens, die Verhältnisse zu verändern und neu zu gestalten, gerade unter den gegenwärtig beobachtbaren Vorgängen einer „Biopolitik in der pharmapornographischen Ära“ (Massenvermessung, Apps, Testungen von Temperatur, Viren und Antikörpern, Cluster-Ortung, Invidual-Ortung etc.).

Gesundheit, so schreibt er, entsteht jedoch nicht durch das Auferlegen von Trennungen, Grenzen und Disziplinarmaßnahmen. Epedemien seien darin wichtige Laboratorien für eine groß angelegte Umstrukturierung der Techniken des Körpers und der Technologien der Macht. Die Maske wird zum Gesicht einer radikal neuen Subjektivität und diese Maske besteht auch aus Facebook-Profil, Email-Adresse, Instagram-Konto etc.

Ein radikal guter Text.

Link:
https://elpais.com/elpais/2020/03/27/opinion/1585316952_026489.html

in spanischer Sprache, brauchbar machinen-übersetzbar in andere Sprachen mit DeepL und translate.goole in 5000-Zeichen-Häppchen.

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Paul B. Preciado

Byung-Chul Han

Byung-Chul Han hat heute ein Essay zum Thema „Corona als Systemtest“ veröffentlicht, den ich in seiner konzisen Dichtheit und Analsyseschärfe für sehr bemerkenswert, sehr lesenswert erachte. Man könnte nach der Lektüre seines Textes auch von von einem Intelligenztest durch Corona sprechen, den die Europäer und die Nordamerikaner gerade dabei sind, zu verlieren. Es zeichnet sich die Lage einer katalytischen Beschleunigung ab, insbesondere beim globalen Hegemonialwechsel mit Krisenfortsetzungsphänomenen durch Verstärkungsdynamiken. Sein Text trägt den Titel „Vernunft nicht dem Virus überlassen“ und wurde von WELT online veröffentlicht, einem Leistungsschutzrecht-Medium des Springer-Konzerns. Deshalb kein Link, bitte selber suchen.

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Byung-Chul Han

ZEIT-Kritik an den Verharmlosungen der „Leichtmatrosen“: Causa Rainer Rother / Wolfgang Jacobsen / Prinzler / SDK

Unter dem Titel „Alfred Bauer: Ein ganz normaler Nazi“ legt Armin Jäger für ZEIT ONLINE in der Causa SDK / Rainer Rother / Wolfgang Jacobsen nach und kritisiert deren jüngste Verharmlosungen durch Auslassungen, Umdeutungen und Verfehlungen in Medienveröffentlichungen scharf, wie auch die Ignoranz der BERLINALE 2020, im laufenden Filmneuheitentrubel die Angelegenheit zum Thema zu machen.

Auf die Notwendigkeit zur Demission von Rother vom Direktorium der SDK und auf die Frage einer möglichen Co-Verantwortung des Direktoriumsvorgängers Prinzler beim Geschmeidighalten des filmkulturellen Betriebs mit den dafür notwendigen Forschungs- und Publikations-Auslassungen ging der vorherige Blogartikel vom 20. Februar bereits ein.

https://www.zeit.de/2020/10/alfred-bauer-ns-filmbuerokratie-berlinale?utm_source=twitter_zonaudev_int&utm_campaign=ref&wt_zmc=sm.int.zonaudev.twitter.ref.zeitde.redpost.link.sf&utm_medium=sm&utm_content=zeitde_redpost+_link_sf

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für ZEIT-Kritik an den Verharmlosungen der „Leichtmatrosen“: Causa Rainer Rother / Wolfgang Jacobsen / Prinzler / SDK

Filmhistoriker als die „Leichtmatrosen“ der Historiker-Zunft

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin starten heute. Berlinale zum siebzigsten Mal. Vor einigen Wochen haben Veröffentlichungen der Wochenzeitung „Die Zeit“ zur NS-Verstrickung des Berlinale-Gründungsdirektors, Alfred Bauer, für Wirbel gesorgt. Ein „Amateuer-Historiker“ hatte mit einem Verweis auf Dokumente, die seit dem DDR-Zusammenbruch in Archiven verfügbar waren, in einer Email-Zuschrift an die Redaktion der „Zeit“ diese Veröffentlichungen ausgelöst. Ein Paukenschlag. Damit verbunden war die Frage, warum ein Hobby-Historiker aus Passion den Fingerzeig auf diese Aufarbeitungs-Leerstelle legen konnte –– und nicht etwa die gegenwärtige bzw. frühere Leitung der Berlinale oder gar die in historischer Aufarbeitung von Filmgeschichte für Berlin und Berlinale maßgebliche Stiftung Deutsche Kinemathek (SDK) seit zwei Direktoriumsgenerationen für eine deutliche Aufarbeitung oder zumindest Darstellung der Fakten bislang sorgte.

Eine zur diesjährigen Berlinale geplante „Leicht-Broschüre“ zu Alfred Bauer mit einem Umfang von 68 Seiten in der Autorenschaft von Rolf Aurich und – wie der frühere SDK-Bereichsleiter für Publikationen, Wolfgang Jacobsen, im Tagesspiegel-Interview vermutet – redaktionellen Oberaufsicht von Rainer Rother, dem gegenwärtigen Direktor der SDK, wurde kurz vor der Veröffentlichung zurückgezogen; eine angekündigte Buchpremieren-Veranstaltung während der Berlinale wurde ebenfalls gecancelt. Die neue Direktion der Berlinale unter Chatrian und Rissenbeek kündigte an, dass nunmehr „richtige Historiker“ und nicht etwa „Filmhistoriker“ und schon gar nicht die von der „SDK“ für eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit von Alfred Bauer sorgen sollen.

Zum Auftakt der Berlinale 2020 ist jetzt der Eindruck entstanden, so auch im heutigen DLF-Gespräch mit Julius H. Schoeps, dem Leiter des Moses-Mendelssohn-Zentrums in Potsdam, dass die in und mit der Berlinale beschäftigen „Filmhistoriker“ kein Interesse an einer Aufarbeitung oder auch nur einer entsprechenden Darstellung gehabt haben. Es ist durch diese Berliner Verhältnisse damit der Eindruck und gleichzeitig die Kalamität entstanden, dass es anscheinend drei Klassen von Historikern der Zunft gibt: die „richtigen und echten Historiker“, denen man die Aufarbeitung der Verstrickungen von zeitgeschichtlichen Personen in den NS-Staat zutrauen kann, –– dann die für’s Unterhaltsame, Oberflächliche und für das unter den Teppich zu Kehrende zuständigen „Filmhistoriker“, die Wichtiges von Unwichtigem nicht unterscheiden können –– und schließlich die „Amateurhistoriker“, die Steine und damit Ballast der Vergangenheit durch Nachfragen und Insistieren erst in’s Rollen bringen können, weil alle anderen keine Lust darauf hatten. Schlimmer hat es nicht kommen können. Kenner der Verhältnisse in Berlin vermuten indes ein geschichtlich gewordenes System dahinter, das in den Schismen nicht nur der Berliner Filmpolitik ihre Ursachen hat (Trennung der Berlinale-Gegenwartsbezogenheit vom SDK-Vergangenheitsfokus, Trennung der Theorie an der SDK in Publikation, Sammlung und Display von der Kinopraxis der „Freunde der Kinemathek“ im Arsenalkino und deren Sammlungen, etc.) — Wer soviel systematisch voneinander trennt, der trennt auch Traumatisches ab und drängt es ab in den Keller der Geschichte. Insofern passt die Logik.

Durch diese beispiellosen Vorgänge und Versäumnisse ist die Reputation des „Filmhistorikers“ in Deutschland als Zunft in ihrer Gesamtheit ernsthaft beschädigt worden. Von deren Vertretern hört man selbst wenig in der Sache zu ihrer eigenen Verteidigung, wenn man von Wolfgang Jacobsen absieht, der zwei Berlinale-Chroniken publizistisch unter seiner Ägide bei der SDK zu verantworten hatte. Wenn Jacobsen sagt (im Tagesspiegel-Interview), seine Aufgabe sei damals gewesen, die Geschichte der Berlinale darzustellen und nicht deren Vorbelastungen, dann wird man nachfragen dürfen, ob nicht Rothers Vorgänger Prinzler in der Angelegenheit auch in die Erklärungs-Pflicht zu nehmen wäre. Denn spätestens seit der Erstausstrahlung der US-
Fernsehserie Holocaust und den Diskussionen um die „Topographie des Terrors“ durch Rürup in West-Berlin, seit den Exilstudien an der SDK und seit dem Diskurs um das Holocaust-Denkmal unweit des Berliner Filmhauses wird man um die Relevanz des Themas gewusst haben. Man wird, so ist zu vermuten, halt nur ungern dem „anderen Ich“, auf der anderen Seite der Potsdamer Straße, „an’s Bein hat pinkeln wollen“. Vergangenheit und Gegenwart sind an der Potsdamer Straße zwei Welten, schismatisch und nicht nur eine Straßenseite voneinander getrennt.

Ich persönlich halte die Demission des gegenwärtigen Direktors der Stiftung Deutsche Kinemathek aufgrund des Sachstandes für unvermeidlich, selbst wenn noch ein dicke Bretter bohrender Forschungsband zur Causa Alfred Bauer von dort nachgereicht werden würde. Man wird dadurch freilich nicht das die Dynamik verursachende Prinzip des Berliner Schismas beseitigen. Hier wären größere und gröbere Besen zum Kehren notwendig, die schisma-beseitigend strukturell und institutionell eingreifen. In der derzeitigen Verfasstheit mit der Bundeskulturministerin ist daran allerdings nicht zu denken.

Man kann das Schisma als Generalthema für die deutsche Hauptstadt (West-Berlin und Westberlin, Berliner Mauer, Ost und West, etc.) auch als direkte Folge des unbewältigbaren NS- und Holocaust-Traumas werten und die hochintegrierte, damalige NS-„Reichfilmkammer“ als Auslöser insbesondere für die vielen Spaltungen und Abspaltungen der in Berlin mit Film und Kino befassten öffentlichen Institutionen.
Die Vergangenheit wirft lange Schatten, auch in die Archiv-Kabinette. Die SDK feiert synchron dazu 100 Jahre „Das Cabinet des Dr. Caligari“.

 

https://www.tagesspiegel.de/kultur/interview-zum-fall-des-berlinale-gruenders-bauers-mitgliedschaft-in-der-sa-war-lange-bekannt/25500320.html

https://www.tagesspiegel.de/kultur/deutsche-kinemathek-streiten-fuers-kino/23811578.html

https://www.tagesspiegel.de/kultur/ns-vergangenheit-von-berlinale-chef-eine-vertane-chance-fuer-die-historische-aufarbeitung/25493116.html

Audio-Link DLF-Interview mit Julius H. Schoeps am 20.02.2020 https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/02/20/interview_mit_julius_h_schoeps_mendelssohn_zentrum_zu_dlf_20200220_0822_56836a88.mp3

Update, 22.02.2020, weitere Links:

https://www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/detail_40904.html?openedFromSearch=true

https://www.rbb24.de/kultur/berlinale/beitraege/2020/alfred-bauer-direktor-ns-vergangenheit-wolfgang-jacobsen.html

https://www.rbb24.de/kultur/berlinale/beitraege/2020/berlinale-2020-ohne-silberner-baer-bauer-preis-ns-vergangenheit.html

Audio-Link RBB-Inforadio, Sendereihe Geschichte, 22.02.2020 https://rbbmediapmdp-a.akamaihd.net/content/fc/d7/fcd72c79-42a9-4409-8987-f89b6c4dec94/cccbd7d4-898e-44d1-b4d1-155e09d796ed_2c0517ca-93a4-41db-88cf-6f6267f3549b.mp3

https://www.bazonline.ch/kultur/kino/die-nazivergangenheit-verdunkelt-die-berlinale/story/10057881

https://www.fr.de/kultur/tv-kino/berlinale-affaere-nazi-vergangenheit-daemonen-alfred-bauer-13519509.html

https://www.perlentaucher.de/efeu/2020-02-01.html#a76476

https://www.deutschlandfunkkultur.de/alfred-bauer-und-die-berlinale-in-den-kontext-der.2168.de.html?dram:article_id=469277

Video-Link RBB-Kultur, 15.02.2020 https://www.ardmediathek.de/rbb/player/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvcmJia3VsdHVyLzIwMjAtMDItMTVUMTg6MzA6MDBfZWJiNjFlMTYtZmZjZS00ZDNiLWE0NTAtMGNiODMzNmI3YzNmL2FsZnJlZC1iYXVlci1iZXJsaW5hbGUtY2hlZi1uYXppLXByb3BhZ2FuZGE/alfred-bauer-im-spiegel-der-zeit

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Filmhistoriker als die „Leichtmatrosen“ der Historiker-Zunft

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 4 | Februar 2020

akiwiwa – als Kino wichtig war…

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

Again, audio podcast only –
akiwiwa – die Kino-Lautsprecher:
„Hey, it’s OSCAR night 2020!“

Folge 4

Februar 2020

Spieldauer: 82 Minuten


Thema dieser Folge:

Von „Menschen am Sonntag“ zu Film Noir.
„Double Indemnity“ (1944) Regie: Billy Wilder
„Phantom Lady“ (1944) Regie: Robert Siodmak
„The Suspect“ (1944) Regie: Robert Siodmak
„Detour“ (1945) Regie: Edgar G. Ulmer
„Menschen am Sonntag“ (1929), Premiere in Berlin am 4. Februar 1930,
Filmautoren: Billy Wilder, Robert und Curt Siodmak, Edgar G. Ulmer,
Eugen Schüfftan (Kamera), Fred Zinnemann (Kamera-Assistenz)


Download dieser akiwiwa-Folge als Audiodatei

Download als .mp3-Datei (79 MB, 128kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F04_128.mp3

Download als .m4a-Datei (31 MB, 48kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F04_48.m4a

Download als .opus-Datei (16 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F04_24.opus

Anmerkungen:
Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und AV1-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


Die akiwiwa-Präsenz bei YouTube.com:

YouTube Channel
When Cinema Mattered
https://www.youtube.com/channel/UCxA4HTAIq5iJ-p2ClVb9y3g


Die akiwiwa-Präsenz bei Vimeo:

Vimeo Channel
When Cinema Mattered
https://vimeo.com/channels/1435418

Vimeo home section for akiwiwa
https://vimeo.com/akiwiwa

Vimeo video page for akiwiwa – Episode 4
Audio-Podcast

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 4 | Februar 2020
[Link folgt und wird demnächst aktualisiert]

Vimeo Album: Best of akiwiwa
https://vimeo.com/album/5842900


RSS-Feeds von akiwiwa

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL des RSS-Feeds von akiwiwa für Podcast-Player lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für das Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als Podcast-Eintrag bei iTunes von Apple im Web:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Das Archiv aller Podcast-Folgen von akiwiwa
mit dem Folgen-Archiv der Vorläufer-Podcasts
„DDD Diskurs Digitale Dämmerung“ sowie
„Kinogong und Platzanweiser“:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

Das Blog zum akiwiwa-Podcast:
http://digitaledämmerung.de

Die Website des akiwiwa-Podcast:
http://akiwiwa.de


Diese Folge wurde am 09. Februar 2020 aufgezeichnet.

Freunde und Fans von akiwiwa helfen als Patron mit Patronage
via PayPal-Transmissions als „Freunde an Freunde“:
paypal@akiwiwa.de

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 4 | Februar 2020

Heinz Haber wiedergelesen: „Stirbt unser blauer Planet?“ von 1973

Wenn ein sozialpsychologischer Erkenntnisbegriff wie „Klimahysterie“ unter Juryentscheidung zum „Unwort des Jahres“ gekürt wird, wie geschehen, dann zeigt dies – nach Jean Gebser – die Deffizienz der herrschenden Bewußtseinsstruktur an, ihren Wirksamkeitsverlust. Dass wir in den 1970er-Jahren mit einer differenzierten Erkenntnis und Darstellung der komplexen Menschheitsprobleme weiter, weil klarer und luzider waren, belegt mir ein Griff in meine Privatbibliothek: Eine meiner frühesten Bucherwerbungen war der 1973 bei DVA ersterschienene Band „Stirbt unser blauer Planet?“ von Heinz Haber, der hier seine Standortverlagerungen vom Wissenschaftspositivisten und Weltraumhobbyisten zum fortschrittskritischen Analytiker vollzieht und gleichzeitig dokumentiert. Aus dem Buchprojekt wurde 1974 eine 12-
teilige ZDF-Wissenschafts-Sendereihe; 1975 erschien der Band als Rowohlt Taschenbuch.

Ohne die gesellschaftlichen, kulturellen und geistigen Veränderungen seit 1966 (vgl. Werner Held: 1. Uranus/Pluto-Konjunktion) wäre dies undenkbar gewesen. Die „Pagemaker-Revolution“ des digitalen Mainstreams seit 1966 (vgl. Werner Held: 3. Uranus/Pluto-Konjunktion) samt deren ‚Aufhübschung des Lebens‘ seit 1982 (Saturn/Pluto-Konjunktion in Waage) hatte dann den Blick verstellt, den Erkenntnissen auch Taten folgen zu lassen, was uns jetzt (Saturn/Pluto-Konjunktion in Steinbock, 12. Januar 2020) auf die Füße fällt.

Habers Buch ist angesichts der „Klimahysterie“ mit ihrer Blickverengung und Perspektivverdrehung dringend wieder und neu zu lesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Haber

https://de.wikipedia.org/wiki/Stirbt_unser_blauer_Planet%3F

http://www.werner-held.de

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für Heinz Haber wiedergelesen: „Stirbt unser blauer Planet?“ von 1973

Abgänge und Verabschiedungen 2019

Dem letzten Tag des Kalenderjahres obliegt es wieder, eine Liste der “Abgänge und Verabschiedungen” zu erstellen, sehr subjektiv nach Lieblingen und Liebhabereien, in ihrer eigenen un-alphabetisierten Ordnung, in ihren seltsamen Verkettungen und Assoziationen (des Lebens höchst-selbst) und mit ihren inhärenten, innewohnenden Prioritäten:

Rudolf zur Lippe

Ralph Metzner

Ram Dass

Bert Hellinger

Jesper Juul

André Barbault

Claudio Naranjo

Kary B. Mullis

Sogyal Lakar Rinpoche

Immanuel Wallerstein

Jürgen Zimmer

 

Horst Stern

 

Agnès Varda

Stanley Donen

Franco Zeffirelli

 

Donn Alan D.A. Pennebaker

Jonas Mekas

Barbara Hammer

 

Artur Brauner

 

Robert Evans

Sid Sheinberg
Ron Miller

Mildred Lewis
Edward Lewis

Eric Pleskow

 

Thomas Elsaesser

Werner Faulstich

Scotty Bowers

 

Albert Finney

Rip Torn

Peter Fonda

 

Doris Day

Bibi Andersson

Anna Karina

Anna Quayle

 

Bruno Ganz

Peter Matic

Hannelore Elsner

Gerd Baltus

 

Michel Legrand

André Previn

Martin Böttcher

Atli Heimir Sveinsson

 

Mark Hollis

Scott Walker

Jacques Loussier

Joao Gilberto

 

Harry Alfred Robert Kupfer

 

Mariss Jansons

Michael Gielen

 

Jessye Norman

Peter Schreier

Theo Adam

 

Johann Kresnik

 

Karel Gott

 

Wiglaf Droste

Werner Schneyder

 

Wibke Bruhns

Michael Jürgs

Arnulf Baring

 

Norbert Beilharz

 

Luigi Colani

Florence Knoll

Ieoh Ming Pei

Francisco Toledo

Guillermo Mordillo

 

Karl Lagerfeld

 

Niki Lauda

Heidi Hetzer

 

Volker Hinz
Peter Lindbergh
Charlie Cole
John Shearer
Terry O’Neill
Fred Herzog
Stuart Heydinger
Neil Montanus
Georg Gerster
Yannis Behrakis
Robert Freeman
Ed Bonja
Ed Westcott
David Sinclair
Orlando Suero
Sally Soames
Raeanne Rubinstein
Ken Heyman
John Cohen
Michael Wolf
Richard Gleim
Wilmar König
Wolfgang Krolow
Walter George Chandoha

Pierre Lhomme
Bruno de Keyzer
Ross Lowell
Ennio Guarnieri
Jerzy Wójcik
Pio Corradi
Rob Gnant
Andrew Berends

Raimund Barthelmes
Barry Malkin
Norman Hollyn
Terry Rawlings

James Riley Alexander
Gregg Rudloff
Jan Erik Kongshaug
Jack Renner

Lawrence G. Paull
Peter Larkin
William J. Creber
Dan Striepeke
Matt Rose
John W. Corso
Syd Mead
Pieri Tosi
Wayne Fitzgerald
David Gips

Alvin Sargent
John Briley
Mardik Martin
Bernard Slade
Dorothy Catherine DC Fontana
Mark Medoff
Bill Wittliff
Michel Baier
Friedhelm Werremeier
Lucino De Decrescenzo

Mohammed Zahur Khayyam

John Singleton
Javier Aguirre
Jean-Pierre Mocky
Dusan Makavejev
Pol Cruchtens
Claude Goretta
Jean-Claude Brisseau
John Llewellyn Moxey
Vaclav Vorlicek
Vojtěch Jasný
Janusz Kondratiuk
Sergei Jurjewitsch Jurski
Mark Anatoljewitsch Sacharow
Georgi Nikolajewitsch Danelija
Marlen Martynowitsch Chuzijew
Ryszard Bugajski
Larry Cohen

Andrew Horn
Rotraut Pape
Jocelyne Saab
Gustav Deutsch
Heinz Brinkmann
Kurt Mündl
Ugo Gregoretti
Sára Sándor
Jim Fowler
Perry Wolff

Johannes Schaaf
Rolf von Sydow
Klaus Dieter Fröhlich
Angeli Agethen

Lee Mendelson
David Foster
Steve Golin
David Weisman
Nik Powell
Andrew G. Vajna
Branko Lustig
David V. Picker
David Groenewold
Tom Zickler

Meyer Ackerman

Rutger Hauer
Michael J. Pollard
Seymour Cassel

Richard Erdman
Ron Leibman
Robert Forster
Luke Perry
Bill Macy
Clive Swift
Dick Miller
Joseph Sirola
Shane Rimmer
René Auberjonois
Danny Aiello
David Hedison
Billy Drago
Paul Koslo born Manfred Koslowski
Carlo Delle Piane
Omero Antonutti
Carmen Argenziano
Eduardo Fajardo
Fernando Lujan
Max Wright
Tony Britton
Freddie Jones
Carmine Caridi
Jean-Pierre Marielle
Michel Aumont
Serge Merlin
Ken Kercheval
Kristoff St. John
William Morgan Sheppard
Peter „Chewbecca“ Mayhew
Morgan Woodward
Jan-Michael Vincent
James Frawley
Rip Taylor
Charles Levin
Pyotr Zaychenko

Sylvia Miles
Marie Laforêt
Sue Lyon
Kaye Ballard
Claudine Auger
Verena Bloom
Carol Channing
Louise Moritz
Muriel Pavlow
Mag Bodard
Julie Adams
Carol Lynley
Diahann Carroll
Katherine Helmond
Valentina Cortese

Carl Schell
Lis Verhoeven

Ursula Karusseit
Lisa Martinek
Ellen Schwiers
Elfriede Ott

Rainer Jordan
Klaus Sonnenschein
Ernst Fern
Bruno Thost
Wolfgang Winkler
Wolfram Mucha
Jan Fedder
Uwe Detlev Jessen
Helmut Krauss
Joachim Tomaschewsky

Hans Mittermüller

Hans Rainer Lange

Goetz Kronburger

Wilhelm Wieben

Harald Halgardt
Franziska Pigulla

Thomas Schmidt

Michael Brennicke

Jochen Pützenbacher
Walter Freiwald
Hans Karl Schmidt

Russi Taylor
Gay Byrne

Paul Krassner

Neil Innes
Herbert Bonewitz

Wolfram Eicke
Manfred Uhlig

Art Neville
Dr. John
Ginger Baker
James Ingram
Bob Wilber

Ingo Bischof
Joseph Jarman
Dick Dale
Hal Blaine
Garrett List

Wanda Warska
Nancy Holloway
Dorothy Masuka
Oliver „Tuku“ Mtukudzi

David Berman
Johnny Clegg
José Mario Branco
Daniel Johnston
Marcel Azzola
Edo Zanki
Camilo Sesto
Connie Jones
Herbert Joos
Ruud Jacobs
Cees Schrama
Dave Bartholomew
Einar Iversen
Lawrence Leathers
Duncan Lamont
Tony Glover
Paul Barrere
Ric Ocasek
Peter York
Iain Sutherland
Neal Casal
Astrid North

Marie Fredriksson
Audun Laading und Stephen Fitzpatrick
Willy Lambregt

Costa Cordalis
Martin Lauer
Gus Backus

Walter Hedemann
Dieter Hoff
Dick Rivers
Roky Erickson
Leon Redbone
Henri Belolo
Gary Duncan
Larry Taylor
Sleepy LaBeef

Raymond Leppard
Jean Guilliou
Helmut Steinbach
Hans Zender
Hartmut Klug
Helmuth Froschauer
Stephen Cleobury
Abbey Simon
Jörg Demus

Jan Buchwald
Ekkehard Wlaschiha
Rolando Pannerai
Marcello Giordani
Wilma Lipp
Hilde Zadek
Erika Schubert

Manfred Scheffner
Bogusław Schaeffer
Ivan Eröd
John Joubert
Christopher Rouse
Georg Katzer
Sid Ramin
Allee Willis
Irving Louis Burgie Lord Burgess
Dominick Argento
Phil Mattson
Jerry Herman
Stanley Applebaum

Izzy Young
Les Reed
Pete Sibley
Joe Smith
Elliot Roberts
Helmut Richter

Peter Rüchel
Sigvalt Tveit
Ira Gitler
Chris Albertson

Heiner Bruns
Eva Kleinitz
Harold Prince
Terry Allen Kramer

Jonathan Miller
Hagen Mueller-Stahl
Andrzej Wirth
László Marton
Claude Régy

Andy de Groat
Jean Cébron
Lawrence Rhodes
Nita Bieber

Hermann L. Gremliza
Lutz Lehmann
Werner Doyé
Ann Ladiges
Klaus Podak
Uwe Schlicht
Ulrike Gondorf
David Binder
Werner Theurich
Dieter Wild
Gerhard Weis
Peter Roebke-Doerr
Peter von Bechen
Wolfgang Back
Michael Born

William Greider
Michael Hartmann
Karl Heinz Ritschel
Walter Konrad
Frank Giles
William Davies

Gero Gandert
Peter Wollen
Jean Douchet
John Simon
Bob Dorian

Okwui Enwezor
Christoph Vitali
Werner Knopp
Alexander Koch
Georg Haber
Peter Pachnicke
Manfred Schneckenburger

Wander Bertoni
Tomi Ungerer

Robert Ryman
Dana Fradon
Howard Cruse
Richard Williams
Carlos Cruz-Diez
Philippe Vandevelde aka Tome
Milton Quon
Gloria Vanderbilt
Helmut Nickel
Wolfgang Lämmle
Eberhard Havekost
Michael Schoenholtz
Vaughan Oliver
John Giorno
Ingo Maurer
Axel Bertram
Eckhart Dietz
Gerd Jaeger
Claus Korch
Emanuel Ungaro

Sam Savage
György Konrád
Ágnes Heller
Miriam Pressler
Peter Hamm
Brigitte Kronauer
Hermann Graml
Vera Friedländer
Hanni Lévy
George Brady
George Sakheim
Leonie Ossowski
Ingomar von Kieseritzky
Günter Kunert
Gerlind Reinshagen
Kiran Nagarkar
Sven Lindqvist
Judith Kerr
Tony Morrison
Alasdair Gray
Edmund Morris
Ward Just
Peter Wells
John Burningham
Tom MacIntyre
Ciaran Carson
Andrea Camilleri
Christine de Rivoyre
Arno Gassmann
Brian Garfield
Rosamunde Pilcher
William E. Butterworth III aka W.E.B. Griffin
Diana Athill
Angelika Gundlach

Wolf-Dieter Narr
Nikolaus Lobkowicz
Rudolf Kučera
Peter Gerlich
Rainer Stadelmann
Harold Bloom
Susan Hiller
Norman Birnbaum
Nathan Glazer
Erik Olin Wright
Danny Cohen
Walter Munk
Thorsteinn Ingi Sigfusson
Schores Alfjorow
John Lukacs
Udo Schaefer
Anne Firor Scott
Leonard Dinnerstein
Peter Howard Selz
Douglas Crimp
Michel Serres
Peter Gorny
Carl Ludwug Fuchs
Martin L. Weitzman
Paul Volcker
Bernard Lietaer
Helmut Berding
Manfred Eigen
Wolfgang Frühwald
Walther Umstätter
Walter Koch
Alf Lüdtke
Dieter Welzel

Christopher Kraft
Owen K. Garriott
Sigmund Jähn
Alexei Leonow

George Lauer
Werner Buchholz
Tony Brooker
Randy Suess

Gustav Peichl
Wilhelm Holzbauer

David H. Koch
Don Valentine
John Bogle
Jeffrey Epstein
T. Boone Pickens
William Barron Hilton
Herb Kelleher
Marella Agnelli
Ferdinand Piëch
Hans Rausing
Hans Wall
Dieter Fuchs
Frieder Burda
Johannes Dietrich Hengstenberg
Mark Hurd
Frank Biondi
Michael Lynne
Mark Urman
Andy Gruenberg
Leonard Goldberg
Joseph Segel
Arthur Ryan
Lars Larsen
Friedrich Boyens

Theo Breidenbach
Philip H. Geier
Christian Köster

Gert Frederking
Monika Schoeller
Peter Meyer

Erhard Eppler
Manfred Stolpe
Susanne Neumann
Jacques Chirac
Li Peng
Robert M. Morgenthau
Ross Perot
Jack Thomas Brinkley
Harris Wofford
Moshe Arens
Robert Mugabe
Alan Garcia
Mohamed Mursi
Anatoli Iwanowitsch Lukjanow
Prem Tinsulanonda
Heinrich Lummer
Jörg Schönbohm
Walter Lübcke
Werner Müller
Klaus Kinkel
Anke Fuchs
Hans-Peter Uhl
Jimmy Schulz
Franz Bertele
Gebhardt von Moltke
Ernst-Wolfgang Böckenförde

Rudi Gutendorf
Rudi Assauer
Matti Nykänen
Peter McNamara
Heinz Fütterer

Fritz von Weizsäcker
Detlef Olaf Wolfgang Schlöndorff

Werner Gustav Doehner

Werner Clemens-Walter

Elisabeth Adenauer

+++

Berichtsstand: 31. Dezember 2018, 16.10 h

Die Jahreslisten der 2010er-Jahre (2010 – 2019) im Überblick: https://duskofdigital.wordpress.com/tag/abgange-und-verabschiedungen/

Veröffentlicht unter Verknüpfungen, Zeitsignal | Verschlagwortet mit , | Kommentare deaktiviert für Abgänge und Verabschiedungen 2019

Thomas Elsaesser

Mit Thomas Elsaesser muss ich mich nach Rudolf zur Lippe nun von einem zweiten meiner wichtigen Lehrer in diesem Kalenderjahr verabschieden.

Mein persönliches Verhältnis zu ihm war stets spannungsreich, zuletzt überworfen.

Zunächst einmal inhaltlich.

Seine „Last Public Words“, festgehalten auf „digital video“ aus dem Auditorium heraus, in Peking, bei Youtube am 5. Dezember 2019 veröffentlicht:

Link: https://www.youtube.com/watch?v=w3eDUXs4P_M

Fine Grain Intermediate Materialen?

Wetgate-Kopierung?

Oxberry?

Optische Bank?

Blow Up?

Die ehemalige Handwerkskunst der Filmkopierwerke?

Hat’s nie gegeben?

Medienwandel wischt alles weg?

Sieg des Stärkeren und vermeintlich Besseren über das Schwache, Alte und das kuratorisch zu Pflegende?

Mir scheint, hier redet jemand von „Medienarchäologie“ und „Filmgeschichte“, ohne die blasseste Ahnung von deren technisch-materiellen Voraussetzungen und Grundlagen im geschichtlichen Werden und der Entwicklung dieser Weltkunstform — und noch dazu ohne Ahnung von den eigenen Prädispositionen in der Grundhaltung, die zu solchen Aussagen führt.

Ich hatte seine reflektorisch-esayistischen Geistesblitze zu den Lebensdarstellungen der Filmkunst in seinen Vorträgen und Texten einst sehr genossen; strukturell war er dafür mit einer Merkur-Uranus-Konjunktion prädisponiert: Aus dem identifzierten und ausgesprochenen Detail einen einsichtsvollen Weltkosmos zu erschaffen, also aus dem Besonderen eines Filmwerks oder eines OEuvres dann das aller Allgemeinste stringent und universalgültig intuitiv schlussfolgern zu können. Diese Fabulierkunst als Talent und strukturelle Anlage wollte ausgebildet und geschliffen werden. Er hat sein Leben dafür eingesetzt.

Alles wäre im ästhetischen Urteil nichts, ohne seine ästhetische Sensibilität: Sonne 1° Krebs, die Empfindlichkeit an sich, Quadrat Neptun 29°19′ Jungfrau, spröde und werknah, mit jeweils Halbquadrat auf Löwe Venus | Nördlicher Mondknoten, im gewinnend-angenehmen Lebensgenuss. Das geht wohl schlecht zusammen, mußte aber, irgendwie.

Mitte der 1990er-Jahre am „Europäischen Institut des Kinosfilms“ in Karlsruhe, ZKM/HfG-nah, habe ich seine dunkle charakterliche Seite allerdings gleich auch sehr zu spüren bekommen. Er hat die dunkle Zeitqualität seiner Geburtszeit im Jahr 1943 für sein Leben mitbekommen, abbekommen und auf seine Weise gelebt: Pluto Quadrat Nessus mit Konjunktion Saturn | Asbolus im Halbquadrat dazwischen, mit zusätzlichem Quadrat auf Chaos. In dieses Aspektbild greift das Sextil von Saturn|Asbolus auf die Konjunktion von Mars | Sedna | Varuna in Widder aus. Er sammelte schon damals internationale Gastprofessuren wie andere Leute Briefmarken und war besessen davon, eine möglichst große Sammlung davon aufzubauen. Und wenn er etwas nicht so bekam, wie er es wollte, dann waren Pluto, Nessus und Saturn aktiviert und schließlich auch involviert. Er konnte hoch-manipulativ sein, um sein Ding zu bekommen. Ich hätte schon damals bei ihm den „Überlebenskampf des Besseren“ wittern und benennen können, so vertraut als Seelennatur kam dieser einem vor, als zweite deutsche Natur, als Deutscher mit seiner Geschichte. Dumm nur, dass David Bordwell bereits den Stil-Begriff für sich und die junge Filmwissenschaft in den USA reklamiert hatte. Plagiator wollte er, hoch-originell im Denken, nie sein. So dachte er eben drumherum.

Je älter ich werde, desto angenehmer wird mir David Thomson als ferner Lehrer mit seinen Buchveröffentlichungen. Elsaesser musste Deutschland in Richtung UK verlassen, um den Siegeszug als Mr. Filmwissenschaft worldwide in der Anschauung anderer anzutreten. Thomson ging von UK nach San Francisco, weil man dort gelassen bleiben kann und trotzdem von seinem sozialen Umfeld höchst inspiriert wird. Bei Thomson kann man im übrigen auch nachlesen, dass die Gründung der akademischen Disziplin Filmwissenschaft wie der Beginn desjenigen Mediums, das darin reflektiert werden sollte, Wesensähnlichkeiten zeigt: Es war keine Alleintat, sondern verschiedene Tendenzen auf verschiedenen Kontinenten hatten vielschichtige Player beim ersten Erkunden von (akademischen) Möglichkeiten, die sich dann stetig verdichteten und verschränkten. Das scheinen mir die bisher veröffentlichen Nachrufe auf Elsaesser etwas vergessen zu haben.

Häufige Inter-Kontinentalflüge in anderes Klima sind in höherem Alter keine gute Idee, wie Jürgen Zimmer diesen Sommer in Thailand leider auch erfahren musste. Allerdings hätte man sich einen nicht überall als Gastprofessor feiern lassen wollenden Thomas Elsaesser auch in hohem Alter nicht vorstellen können.

Veröffentlicht unter Verknüpfungen, Zeitsignal | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Thomas Elsaesser

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 3 | Dezember 2019

akiwiwa – als Kino wichtig war…

Audio-Podcast von und mit
Kilian Mutschke und Joachim Polzer

This time audio podcast only:
akiwiwa – die Kino-Lautsprecher

Folge 3

Dezember 2019

Spieldauer: 94 Minuten


Thema dieser Folge:
Jahresrückblick 2019
auf Kinokultur und Filmkunst,
zugleich Dekadenrückblick auf die 2010er-Jahre,
Rückblick auf die ersten 20 % des 21. Jahrhundert
und auf 124 Jahre Kino, am Vorabend des 125. Jubiläums.


Download dieser akiwiwa-Folge als Audiodatei

Download als .mp3-Datei (86 MB, 128kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F03_128.mp3

Download als .m4a-Datei (33 MB, 48kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F03_48.m4a

Download als .opus-Datei (17 MB, 24 kbs):
http://akiwiwa.de/audio/akiwiwa_F03_24.opus

Anmerkungen:
Der VLC-Player und Firefox/Chrome-Browser spielen .opus und AV1-Dateien ab.
VLC Download bei https://www.videolan.org


Die akiwiwa-Präsenz bei YouTube.com:

YouTube Channel
When Cinema Mattered
https://www.youtube.com/channel/UCxA4HTAIq5iJ-p2ClVb9y3g


Die akiwiwa-Präsenz bei Vimeo:

Vimeo Channel
When Cinema Mattered
https://vimeo.com/channels/1435418

Vimeo home section for akiwiwa
https://vimeo.com/akiwiwa

Vimeo video page for akiwiwa – Episode 3
Audio-Podcast

akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 3 | Dezember 2019
https://vimeo.com/419290460

Vimeo Album: Best of akiwiwa
https://vimeo.com/album/5842900


RSS-Feeds von akiwiwa

Allgemeiner RSS-Feed des akiwiwa-Podcasts:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/feed/

Der URL des RSS-Feeds von akiwiwa für Podcast-Player lautet:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast.rss

Der Podcast RSS-Feed für das Podcast-Abo bei iTunes geht auch so:
http://feeds.feedburner.com/akiwiwa_podcast

akiwiwa als Podcast-Eintrag bei iTunes von Apple im Web:
https://itunes.apple.com/de/podcast/akiwiwa-als-kino-wichtig-war/id1434776835


Das Archiv aller Podcast-Folgen von akiwiwa
mit dem Folgen-Archiv der Vorläufer-Podcasts
„DDD Diskurs Digitale Dämmerung“ sowie
„Kinogong und Platzanweiser“:
https://duskofdigital.wordpress.com/category/akiwiwa/

Das Blog zum akiwiwa-Podcast:
http://digitaledämmerung.de

Die Website des akiwiwa-Podcast:
http://akiwiwa.de


Diese Folge wurde am 01. Dezember 2019 aufgezeichnet.

Freunde und Fans von akiwiwa helfen als Patron mit Patronage
via PayPal-Transmissions als „Freunde an Freunde“:
paypal@akiwiwa.de

Veröffentlicht unter akiwiwa | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für akiwiwa – als Kino wichtig war | Podcast Folge 3 | Dezember 2019

Rudolf zur Lippe

Rudolf zur Lippe ist am 6. September 2019 gestorben, wie ich dem zwei Tage später, am 8. September, im Berliner Tagesspiegel online veröffentlichten und würdigen Nachruf von Hermann Rudolph entnahm. Und auch für mich plötzlich und unerwartet.

https://www.tagesspiegel.de/kultur/zum-tod-von-rudolf-zur-lippe-er-brachte-das-denken-zum-tanzen/24993316.html/

Seine Buchveröffentlichung Sinnenbewußtsein von 1987 war für mich in der Lektüre damals eine enorm prägende Erfahrung, für mich zeitlich gleich nach Moris Bermans The Reenchantment of the World (Cornell University Press, Ithaca NY 1981; dt. 1984, dt. TB 1985). Das waren in den 1980ern die Zeiten, wo man sich grundlegende Gedanken darüber machte, was falsch läuft und wie man es in den Tiefendimensionen (des Bewußtseins und der Sinnenwahrnehmung) ändern könnte. Als man „Erkennen“ wollte, statt nur noch „Verbieten“ zu wollen. Bermans „Reenchantment“ und RzLippes „Sinnenbewußtsein“ verweisen beide überdeutlich auf die überragende Bedeutung von Gregory Bateson im Bezug auf Erkenntnisprozesse.

Die einen nannten das „New Age“; der Rowohlt-Verlag nannte seine Taschenbuchreihe „transformation“. Das „Sinnenbewußtsein“ erschien damals in der Rowohlt-Reihe „Deutsche Enzyklopädie“ als einbändige Taschenbuch-Erstausgabe. Es liegt seit 2000 als zweibändige Hardcover-Ausgabe vor, wie vom Autor einst intendiert.

Ich war so fasziniert von Rudolf zur Lippes Texten und Bildern, dass ich mir ihn während meines Reise-studium-generale (damals, 1987/1988, mit dem „Tramper-Monats-Ticket“ der Deutschen Bundesbahn, zwischen Martin Greiffenhagen in Stuttgart, Robert Kudielka, Peter Simhandl sowie Hans Poser in Berlin und eben Rudolf zur Lippe in Oldenburg), ja, dass ich mir ihn einmal persönlich anschauen wollte, um zu sehen und mich durch Augenschein und Dabeisein davon zu überzeugen, ob seine Berichte von praktischen Universitätsübungen im „Sinnenbewußtsein“ auch tatsächlich und wirklich stimmten. Ich nahm an den damaligen Lehrveranstaltungen als studentischer Gasthörer teil. So kam ich in seinen Kreis der Privatissima, den „Kolloquien für selbständig denkende Menschen“, auch in der Residenz von RzL im Kloster Hude, wo ich mich an anschließende, lebhafte Gespräche mit Jan-Peter E.R. Sonntag erinnere. Durch den Einfluß von Ivan Illich auf den RzL-Kreis meine ich, mich auch an spätere Besuche von Bernhard Pörksen (oder Berichte davon) erinnern zu können. – Peter Gottwald war ebenfalls wesentlicher Teilnehmer des Hude’schen RzL-Kreises, der – mir sehr sympathisch als dortiger Lehrstuhlinhaber für Psychologie – sich sehr intensiv für eine Verwirklichung des „integralen Bewußtseins“ nach Jean Gebser einsetzte. Mit Gebsers Theoremen einer stufenweisen Bewußtseinsevolution konnte Rudolf zur Lippe damals jedoch so gar nichts anfangen, weil ihm das „zu pauschal“ war; er hatte seine Auffassung später vielleicht nochmals überdacht. Bei den Weisheitsmethoden der mythenbasierten Astrologie fand man bei ihm auch keinen Resonanzboden. – Jedenfalls war das Studienklima rund um den „Prinzenpark“ bei den Gebäuden der ehemaligen Pädagogischen Hochschule in Oldenburg ein hoch anregender Geistesraum, der neben den bereits genannten auch auf Arbeiten von Humberto Matorana, Hugo Kükelhaus und Viktor von Weizsäcker beruhte. So etwas hatte man in der deutschen Hochschullandschaft nicht oft, Oldenburg war darin ein Geistes-Unikat.

1989 drehte ich in Oldenburg an der Universität eine kurze Filmdokumentation über Franz Erhard Walther, der dort mit Standstellen (längliche Metallplatten im Boden zum Begehen und Draufstehen) „Kunst am Bau“ machen durfte und diese statt Vernissage persönlich vorführte und damit einweihte; RzL setzte den kunstphilosophischen Rahmen dazu. Reinhard Kahl war damals, stets auf der Suche nach Berichten über Reform-Pioniere der Bildung, mit Kamerateam auch öfters vor Ort.

Von Rudolf zur Lippes umfangreichem und mehrjährigem Projekt der „Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit“ während der 1990er-Jahre erfuhr ich durch seine Berichte und aus den Medien. Ich hatte mich für ein reguläres Studium in Berlin entschieden. Nach seiner Emeritierung und seinem Umzug in die Dovestraße in Berlin-Charlottenburg im Jahr 2002 setzte sich der private Studienkreis eine Weile weiter fort. Ich hielt über die Jahrzehnte immer mal wieder brieflich-freundschaftlichen Kontakt mit ihm, zuletzt zu seinem 80. Geburtstag, als ich ihm einige Aufzeichnungen seiner Rundfunkvorträge aus meinem privaten „Schallarchiv“ zusandte. Mein Geburtstagsgruß kam mit Verspätung an, da ich von seinem Umzug in die Eisenacher Straße und den Nollendorfkiez erst durch seinen Dankesanruf erfuhr.

Energetisch hat er bei mir meine Venus angesprochen und getroffen (3° Krebs in 5) und zwar mit seinem fast gradgenauen Trigon von Mars (1° Skorpion) und Venus (2° Fische). Könnte nicht besser passen und so eine „dynamische Beziehungskomponente“ zieht unvermeidlich die Bezogenen an. Wäre da nicht (in der Synastrie, dem Energiefluß zwischen zweien) meine Sonne (5° Zwilling) auf seinem Orcus, mein Merkur (20° Zwilling) auf seinem Chiron und mein Mars (27° Widder) auf seinem Nessus. Da hält man dann doch entschieden Distanz und bleibt auch dort. Er war mir im Freundschaftlichen stets eine „Sie-Person“ geblieben.

Jetzt wird mir auch klar, dass ich manches bei ihm nicht wirklich so ganz verstanden habe: Wie also die gesuchte Leib-Geistigkeit des Za-Zen-Sitzens bei Karlfried Graf Dürckheim seit 1960 mit den SM-Praktiken und dem Leder-Fetisch zusammenhingen (man kann vieles als Kunst-Performance verkaufen) und witterte dann doch eher Verrat, dass das eine vorgegeben wurde, um das andere anständig betreiben zu können. Vielleicht war es auch nur eine Kompensation von der erdrückenden Steinbock-Ordentlichkeit; sanfter formuliert: eine Leidenschaft in der Passion. Oder aber Dürckheim war eine Möglichkeit, Masochismus auf hohem geistigen Niveau nicht nur zu erlernen, sondern damals bereits avangardistisch als Leibpraxis auch schon betreiben zu können. Vielleicht gibt es einfach auch beides nebeneinander, völlig undramatisch: Die japanische, leibbasierte Geistigkeit bei Dürckheim und den Mr. B. für den Sex-Spaß. Kurse unter dem Titel „SM und Zen: Schmerz, Durchlässigkeit, Hingabe“, wie bei der Berliner Veranstaltungsreihe „Xplore04“, anzubieten, schien mir doch zu sehr den kapitalistisch- merkantilen Tausch-Faktor der Körperlichkeit nicht nur in der schwulen Sexszene Berlins zu ignorieren und ihr dadurch quasi auch noch „höhere geistige Weihen“ verleihen zu wollen, also geradezu das Gegenteil von Leibarbeit zu sein. – Mir erschienen die Forschungen zu Trieb und Gesellschaft bei Michel Foucault damals jedenfalls plausibler; auch wenn Rudolf zur Lippes Praxis –, den Lebensgrund der mystischen All-Einheit als punktueller, transzendierender Raumzeit-Ursprung durch verschiedene Weisen und Methoden vielschichtig sensorisch erfahren zu können (also durch Leibarbeit, Tanz, Bewegung, Agilität, bildnerische Kunstübung, Zen oder SM) – diese Unterscheidung wahrscheinlich egal war. Vieles mag der „schwankende Lebensboden“ der Kinderheit und Jugend erklären helfen, biographisch gesehen.

Und auch beim Berliner „Humboldt-Forum“ waren wir beispielsweise komplett anderer Ansicht. Er schwärmte vom unbedingt notwendigen „Forum der Kulturen“ im Humboldtschen Geiste an zentraler Stätte in Berlin (das ich im grünen Dahlem viel besser aufgehoben sah, weil eben nicht im Brenn-Spot(t) des Hauptstadttreibens) und so sah ich die übliche Berliner Provinzposse der Kulturpolitik im Geiste und in der Antizipation kommen, die wir jetzt mit der neuen Stadtschloss-Simulation auch haben. Mit Staatsakten, wie dem heutigen zum 250. Geburtstag von Humboldt als repräsentatives Event im besagten Ort, wird das „voneinander und miteinander Lernen der Kulturen“ jedenfalls nicht beginnen. Dieses: „es muß schon was ordentlich Reputables sein“, wie vielleicht ein Kloster-Herrenhaus oder ein Palast-Schloss, hat mich denn eher befremdet, auch wenn seine Kunstpraxis von jeglichem Bombast befreit war. Insofern passte der Nobilitätsgrad des „Prinzen“ wirklich. Und wer kann ohne einen in der Nähe zu haben, heutzutage wirklich gut leben? Seine Jugendlichkeit und Frische, gerade im Alter, ließen in mir die Illusion wachsen, er werde immer da sein. Jetzt ist er nicht mehr da und wir werden weiter mit den Erfahrungen, die wir mit ihm machen durften, mit ihm in diesem Sinne weiterleben, in diesen Erfahrungen der Beziehungen der Bezüge des Lebens. Sein Thema: Wie lebt das Leben?

Wenn bei Rudolf zur Lippe etwas im Lebensalltag ins Rutschen zu drohen kam (wie vielleicht mal meine freundschaftliche Bitte um ein Empfehlungsschreiben; Reaktion: Orcus, Nessus, Chiron), konnte er eine Instanz der Korrektheit und ablehnenden Reputationsachtung sein (Fische-Saturn Opposition Jungfrau-Neptun mit Steinbock-Sonne im harmonischen Punkt, ziemlich gradgenau). Jetzt beim Überlauf von Neptun über Saturn und von Saturn über Sonne ist er gestorben. Während die Medien bei den Sterbezeit-Genossen Robert Frank und György Konrád sich mit Nachrufen geradezu überschlugen, war es bis auf den dankenswerten Obituary-Schnellschuss von Hermann Rudolph jetzt eine Woche wirklich fast still um ihn. RzL hat Stille erzeugt. Ich fand, dass es jetzt Zeit wäre, diese zu durchbrechen. Verzeihung, wenn ich damit auch wieder Orcus, Nessus und Chiron mit-ausgelöst haben mag. Er hat wichtige Gedankengänge und Methoden hinterlassen; diese sollen bleiben und wirken, gerade heute.

Was bleibt? Sein Sinnenbewußtsein. Bitte wieder lesen!

+++

Klicke, um auf zum-gedenken-an-rudolf-prinz-zur-lippe.pdf zuzugreifen

https://trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/rudolf-prinz-zur-lippe

https://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2006/08/07/postproletarische-sinnerfullung/

https://uol.de/fk3/profil-und-struktur/prinzenpark
https://uol.de/kunst/prinzenpark

Reinhard Kahl, 1992, über die „Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit“:
https://taz.de/!1661724/

https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/bildung/hude-trauer-rudolf-zur-lippe-war-dem-kloster-eng-verbunden_a_50,5,3476944554.html

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/erfurt/erinnerung-an-rudolf-zur-lippe-id227083905.html

Video-Interview mit Rudolf zur Lippe, 2010, Link: https://www.youtube.com/watch?v=HWeoPHPlbj0

https://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/2019/299.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_zur_Lippe

Gereifter Blick auf Jean Gebsers Philosophie, anno 2009:
http://www.gewebewerk.silvia-klara-breitwieser.cultd.de/lippe/index.htm

Letzte Meldungen zum „Humboldt-Forum“ und deutscher Kulturpolitik:
https://taz.de/Notwendige-gegenseitige-Aufklaerung/!5631012/


Update 20. September 2019: Ergänzungen und Erweiterungen.
Update 28. September 2019: Ergänzungen und Erweiterungen.
Update 28. Oktober 2019: weitere Links
Update 09. November 2019: Ergänzungen und Erweiterungen
Update 03. Februar 2020: Ergängzungen, Erweiterungen und Korrekturen

Veröffentlicht unter Verknüpfungen, Zeitsignal | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Rudolf zur Lippe

„Caprice“ von Frank Tashlin aus dem Jahre 1967 mit Doris Day

Ich habe heute zum ersten Mal Caprice gesehen, 1967 herausgebracht, in der Regie von Frank Tashlin (1913 – 1972), mit Doris Day († 13. Mai 2019) und Richard Harris († 2002) in den Hauptrollen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Caprice_(Film)

Ich muß gestehen, ich kannte den bislang noch nicht – und erkenne erst jetzt, dass das Film-Duo aus Charade (1963) und Arabesque (1967) von Stanley Donen († 21. Februar 2019) hier zum Trio erweitert wurde, ein Follow-Up von Tashlin zu und gedreht nach Glass Bottom Boat (1966), zielt sowohl auf Donen als auch auf die damals noch frische aber boomende James-Bond-Serie mit ihren demonstrativ vorgeführten Schauplatz-Wechseln. Herr Bogner mit Skiszenen und das Schweizer Kleinstadtidyll mit Hinterzimmerlabor lassen ebenfalls grüßen.

Schon im Filmtitel als beschreibendes Substantiv verbindet Caprice sich mit Charade und  Arabesque, eine jeweils substantivierte, ästhetische Handlungsform.

Wikipedia sagt zu Cappriccio: „Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet es den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, ohne die Norm außer Kraft zu setzen. In die Kunstgeschichte führte den Begriff Giorgio Vasari ein, der ihn für all das verwendete, was dem Kunstkanon seiner Zeit widersprach.“

Insofern passt der Titel mit seinem Triple-Triple-Triple Double-Cross auch inhaltlich. Nicht nur lag Triple Cross in der Luft, die Verfilmung in der Regie von Terence Young mit Romy Schneider aus dem Jahr 1966. Das mehrfache Frontenüberschreiten war damals in der Hochphase des Kalten Kriegs ein Topos, der nur zu gerne filmisch ausgekostet wurde. Es trainierte im Kino mental sozusagen für das, was jenseits von 1968 gesellschaftlich dann sich vollzog. Das ist etwas, das uns heute fehlt, weil uns das Kino als gesellschaftliche Macht und als Diskursraum der Gesellschaft abhanden gekommen ist, auch wenn es als Absatzmarkt noch da sein mag. Uns geht es heute gesellschaftlich deshalb so schlecht, weil uns das Kino in diesem Sinne abhanden gekommen ist. Es gibt keinen in diesem Sinne sinnstiftend übergreifenden wie welterklärenden-integrativen Diskursraum mehr.  Talkshows und Blogs sind dafür keine Lösung.

Frau Saubermann kam damals, anno 1967, langsam in die Jahre, die Jahre nämlich der so genannten „sexuellen Befreiung“, really, fast schon zum Ende ihrer Spielfilmkarriere, die in den 1960ern ja gerade eben noch auf Hochtouren lief. Man sieht hier, wie sie langsam auf der Leinwand zum Zeitgeist „unpassend“ wird, gerade weil sie in einem so eleganten Film Frontenüberschreiterin spielt. Man schaut denn auch eher auf die Bond-Girls und die extravagant durch sie ausgestellten DorisDay-Modenschau-Kleider, was das Werk auch mit Thomas Crown Affair (Jewison, 1968) verbindet – so fashionable war alles geworden zum Ende der 60s. Norman Jewison etablierte sich als Regisseur 1963 mit The Thrill Of It All und 1964 mit Send Me No Flowers zur produktiven Zeit der Kraftmaschine Kappelhoff.

Musik, sehr John-Barry-haft zu visuellen „Bond-Effekten“, hier von Frank De Vol.
DOP Leon Shamroy, 30 Jahre lang Chefkammeramann der 20th Century Fox, war bereits der Kameramann bei The Robe (1953), dem ersten CinemaScope-Film, hier hat er in gelungener Farbregie und stets öffnenden, recht kurzbrennweitigen, Raumtiefe erfassenden, weitwinkligen, dann auch wieder gewagten Proportions-Kompositionen diesen letzten originalen CinemaScope-Film gedreht, bevor in USA alles Panavision wurde. Dass er die Breite von CinemaScope wirklich beherrschte (auch durch seine Erfahrungen mit CinemaScope-55-Filmen und Todd-AO-Produktionen im 65mm-Negativformat), führt Caprice geradezu drastisch vor.

Das „Kalb“, um das es in dem Film geht, ist zudem psycho-aktive Asche für den damals aufkommenden Psychodelika-Markt weltweit, neben den Kosmetik-Multis mit ihren neuerdings global boomenden Geschäften samt humanen Optimierungsfantasien.
Die Filmerzählung setzt das interessanterweise in eins: Drogenhandel und globalisierte Distributionssysteme der Kosmetikindustrie, ja auch auf stofflich-chemischer Ebene im Verbrennen des Kosmetik-Puders als tarnender Rohstoff, sind hier kausal verwoben. Der „mad scientist“ ist Psychopath; der in beiden Branchen beheimatete „mastermind“ hingegen kommt in Gewändern und Manieren des weltläufig umherjettenden Gentlemen daher.

Wikipedia zitiert den Evangelischen Filmbeobachter: „Alles wie gehabt: Clowniges Sommersprossengesicht, Hollywood-Perfektion, nette Gags und Attrappenluxus.“

Attrappenluxus! – Der ist uns irgendwie abhanden gekommen. Die anarchische Weltsicht des Frank Tashlin hätte uns auch heute noch viel zu bedeuten. Wie viele „mad scientists“ und „Gentlemen“ laufen heute frei herum?

Ich finde, der Film hat seine Meriten im Zeigen der Schauwerte seiner Zeit und taugt darüber hinaus, gegen Ende der Kino-Karriere von Doris Day mit dem Abschluss des originalen CinemaScope-Zeitalters darin durchaus als Zeitdokument einer darin doppelt zu Ende gehenden Epoche. Dass die Hauptfigur (Patricia Foster) sich ihren Film, in dem sie gerade spielt, in einem Kino selbst anschaut… (um der Bestuhlungsreihen-Vorsitzerin des allseits im hintersten Eck knutschenden Kino-Balkons Haarlocken zwecks Beweismittelsicherung mit einer Schere abzuschneiden und daraufhin in wildem Begrapschen ihrer Person samt Fall über die Brüstung in einem männlichen Popcorn-Schoß des Parketts landet) …und die Leuchtreklame des Kinos zuvor beim Zuströmen des Publikums hinwärts in der Filmhandlung genau für diesen Filmtitel mit dem „echten“ Darstellernamen (Doris Day) wirbt, das war sehr neu als Metamedienreferenz-Joke für ein damals heraufziehendes Weltzeitalter des Medien, das noch wirklich überraschen wollte und das seinen Ort im Kino für das Kino hatte.

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für „Caprice“ von Frank Tashlin aus dem Jahre 1967 mit Doris Day

Das Atrium. Home of 7OMM Film Cinema in Stuttgart, Germany

Hans Hänssler hat gestern auf der Fan-Website in70mm.com einen längeren Beitrag zur Entstehungs-, Betriebs- und Repertoiregeschichte des inzwischen geschlossenen Stuttgarter ATRIUM Kinos auf Englisch veröffentlicht:

https://in70mm.com/news/2019/atrium/index.htm

Sein jüngster Beitrag bei in70mm.com ist eine wichtige Ergänzung zu den bisherigen Darstellungen der Kinogeschichte des ATRIUM in Stuttgart hier im Blog:

https://duskofdigital.wordpress.com/2015/05/22/stuttgarter-kinogeschichten-leben-live-im-kino/

https://duskofdigital.wordpress.com/2015/04/21/ddd-diskurs-digitale-dammerung-joachim-polzer-im-gesprach-mit-hans-haenssler/

https://duskofdigital.wordpress.com/2015/05/24/ddd-diskurs-digitale-dammerung-joachim-polzer-im-gesprach-mit-peter-erasmus-150526/

https://duskofdigital.wordpress.com/2015/05/24/3-x-stuttgarter-kinogeschichten/

Dank an Jean-Pierre Gutzeit für den aktuellen Veröffentlichungshinweis.

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Das Atrium. Home of 7OMM Film Cinema in Stuttgart, Germany

MINDJAZZ: das Handwerk, das Material und das Netzwerk der Natur verstehen

Von Eberhard aus Stuttgart kam der Hinweis zum Dokumentarfilm „Campus Galli – Das Mittelalter-Experiment“ von Reinhard Kungel, den das sehr engagierte Dokfilm-Label MINDJAZZ PICTURES gerade in die deutschen Kinos bringt (und später auf BluRay-Disks). „Campus Galli“ ist eine Koproduktion mit dem SWR.
MINDJAZZ war mir bereits aufgefallen, als sie 2011 die Filmbio „An Ecology of Mind“ über Gregory Bateson herausbrachten, die ich kurz zuvor als Kurator des „Globians Doc Fests“ in Berlin, im Kino Toni, zeigte. Letztes Jahr brachte MINDJAZZ dann „Jane“ in die deutschen Kinos und auf BluRay. Thematisch zu Jane und Bateson passend, der demnächst startende Dokfilm „The Whale and the Raven“ als ARTE-NFB-Koproduktion.
Derzeit bewerben sie auf der Website die Filmbio „Das Leben zwischen den Bildern“ über Werner Nekes, dem 2017 verstorbenen Avantgarde-Filmkünstler des Filmhandwerks und seiner historischen Instrumente.

MINDJAZZ sind klein und fein und sie machen schon seit Jahren – in Deutschland neben Filmgalerie 451 – interessant kuratiertes and anspruchsvolles Programm. Dass mich der Sport-Doku-Zweig von ihnen gar nicht anspricht, liegt an mir. Wahrscheinlich ist der dann auch ökonomisch notwendig und liegt mit der allgemeinen Fussballbegeisterung in NRW auch nahe. Ja, es gibt auch interessante Dokfilme über Sportthemen, ich weiß.
In Deutschland gibt es als anspruchvolles Indy-Label darüber hinaus noch „absolut medien“; aber dort warte ich seit mehr als fünf Jahren auf die BluRay-Ausgabe des „Dekalogs“ von Kieslowski mit (auch) deutscher Tonspur. Der SFB war damals Koproduzent des „Dekalogs“ und hat die polnische Originaltonfassung damals sorgfältig deutsch synchronisiert. In UK bringt man statt dessen inzwischen die dritte Disk-Edition von „Dekalog“ (als 4K O-Kameranegativ-Scan bei Arrow-Video auf BluRay) heraus, ohne deutsche Tonspur.  Dass man auch in kleiner Auflage BluRay-Editionen, auf der Höhe des Zeit also, ökonomisch darstellen kann, beweist das Kölner Label offenbar stets erneut.

https://mindjazz-pictures.de/filme/campus-galli/
https://mindjazz-pictures.de/filme/jane/
https://mindjazz-pictures.de/filme/an-ecology-of-mind/
https://mindjazz-pictures.de/filme/the-whale-and-the-raven/
https://mindjazz-pictures.de/filme/werner-nekes-das-leben-zwischen-den-bildern/
https://de.wikipedia.org/wiki/Dekalog_(Filmreihe)
https://de.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Kie%C5%9Blowski

Veröffentlicht unter Verknüpfungen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für MINDJAZZ: das Handwerk, das Material und das Netzwerk der Natur verstehen