A Country Made by War

Der Wahlsieg von Trump ist erklärungsbedürftig.

Mathias Bröckers mit einigen frühen machtpolitischen Analysen und geostrategischen Anmerkungen (Links) zu Trump als bespielter Spielfigur in einer herbeigeführten GAMECHANGER Anordnung. Lesenswert:

http://www.broeckers.com/2016/11/15/yankee-and-cowboy-war-2-0/

http://www.broeckers.com/2016/11/17/yankee-and-cowboy-war-2-0-2/

http://norberthaering.de/de/27-german/news/713-trump#weiterlesen


Update, 24.11.2016: Die Teile 3 und 4 der Blogartikel-Reihe von Mathias Bröckers:

Link: https://www.broeckers.com/2016/11/20/yankee-and-cowboy-war-2-0-3/

Link: https://www.broeckers.com/2016/11/22/yankee-and-cowboy-war-2-0-4/


Update 25.11.2016: Teil 5

Link: http://www.broeckers.com/2016/11/24/yankee-and-cowboywar-2-0-5/

 

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„He is deeply concerned with the style of his soul.“

Als die Todesnachricht von Leonard Cohen gegen 3 Uhr morgens MEZ über die Nachrichtenservices getickert kam, war es mit dem sich eine Gute Nacht Wünschen vorbei. Einer, der mit seiner Kunst über fünf Jahrzehnte wirklich Trost spenden konnte, war gegangen.

Ich habe mir heute, nach rund 15 Jahren wieder, das Direct Cinema Werk „Ladies and Gentlemen… Mr. Leonard Cohen“ von Donald Brittain und Don Owen (Kanada 1965, 44 Min., Produktion: NFB) angesehen. Das gesamte Beziehungsgeflecht, aus dem die Kunst von Leonard Cohen sich speisen konnte, entsteht hier, bereits komplett entwickelt, vor einem auf der Leinwand oder dem Bildschirm. Eine stimmungsvolle Zeitreise ins Montreal in der Mitte der 1960er-Jahre und ein zugleich ein Bericht von den Aufbrüchen der damaligen Zeit in ihrer wohl poetischsten Form: „Poetry is no a profession but a verdict“, heißt es bei „Ladies and Gentlemen… Mr. Leonard Cohen“, mit I-GING, Vegetarismus, Frauen und Freundschaft, Last und Sprungbrett der Familie, sozial erlebter Urbanität, Multisprachlichkeit, kultureller Offenheit, Neugier und Asketentum, Musik machen.

https://media1.nfb.ca/medias/nfb_tube/cache/d2/9b/d29bb2f9c9f7e1c460a4a20a8eeef7a1.jpg

Seit 2014 hat der National Film Board of Canada das Filmwerk bei Youtube kostenlos online gestellt: bitte anschauen!

Film-Link des NFB zu Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Uv4J7sID3Pk

Nachrufe zu Leonard Cohen aus der Presse:

Rüdiger Schaper im Berliner Tagesspiegel, 11.11.2016:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-leonard-cohen-sag-zum-abschied-leise-hallelujah/14831924.html

Rüdiger Schapers Rezension von „You Want It Darker“ im Tagesspiegel, 22.10.2016:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/neues-album-von-leonard-cohen-die-zwei-arten-der-liebe/14724626.html

Hier der Link zu dem in Rüder Schapers Nachruf genannten, letzten großen Interview von David Remnick für den New Yorker, geführt am 24. September 2016, veröffentlicht dort am 17. Oktober 2016:
http://www.newyorker.com/magazine/2016/10/17/leonard-cohen-makes-it-darker

Ian McGillis in der MONTREAL GAZETTE, 11.11.2016:
http://montrealgazette.com/entertainment/leonard-cohen-dead-at-82


PS: Mein Lieblingsalbum von Leonard Cohen ist „Recent Songs“ von 1979;
wirkliche Überlebensnahrung für die tristen 1980er Jahre.

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Verstehen ist Trump(f)

DILBERT am 6. September 2015 (!) über die zehn Kriterien, an denen man einen „Wizard“ erkennen kann:

http://blog.dilbert.com/post/128474925371/how-to-spot-a-wizard

„For example, I see the early history of America as a handful of wizards manipulating world events. And I believe they were aware of their powers. And I see Trump as a modern wizard who is baffling the media because he is playing three-dimensional chess on their two-dimensional chess board. Trump is talking directly to people’s subconscious. Everything else he says is just a carrier signal.“

fefe bemerkt am 10. November 2016 in seinem Blog etwas, das mir seit der Jahrtausendwende immer bewusster wurde, wenn ich den Online-Nachrichtenticker des Heise Verlags (und die darin nachrichtlich verbreitete Aneignung der Digitaltechnik durch die herrschenden Machtapparate) verfolgte:

Die digitale Kommunikationstechnik medialisiert ihrem Begriff nach nicht die Kommunikation zwischen Menschen, sondern medialisiert die Machtstruktur als Imprint, Abdruck zum Ausdruck (der Darstellung, zur Ausagierung) von Machtverhältnissen. Darin schaffen die Demokraten die AUTOBAHN als technische Infrastruktur für Handlungserzwingungen für künftige Machtapparate, die sich nicht notwendigerweise mehr als Demokraten einer offenen Gesellschaft, sondern vielmehr als Handlungserzwinger im höheren, besseren Auftrag verstehen können/werden:

http://blog.fefe.de/?ts=a6da31ef

Aus diesem Grund geht die Grundannahme, zeitlich nach der Snowdon-Gewissheit, in die Irre, wir bräuchten eine neue machtfreie, machtbefreite Technik (ohne Eingravur in die Hardware, bereits auf Chip-Architektur-Ebene). Was wir benötigen ist eine herrschaftsfreie, herrschaftsbefreite Gesellschaft und das dann überall. Um diesen Schwierigkeitsgrad überhaupt zipfelweise zu begreifen, wäre es dafür zunächst notwendig, wirklich zu wissen, in welcher Zeit man überhaupt lebt, mit welchen Zeitqualitäten in der Tiefenstruktur umzugehen ist. In dieser Tiefe hängen dann ANALOGON und DIGITAL miteinander zusammen.

Am gleichen Tag dann von fefe ein Blogeintrag zur allgemeinen Schwierigkeit hierzulande, im 21. Jahrhundert anzukommen und sich den es definierenden Problemen zu stellen, von der Schwierigkeit also, seine Zeit zu erkennen:

http://blog.fefe.de/?ts=a6da27f8

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Turbulente Zeiten für die USA (2016 – 2020)

Man braucht keinen Astrologen zu befragen, um voraussehen zu können, dass den USA – dem Staatswesen und ihrer Gesellschaftsdynamik – nach der Trump-Wahl turbulent-chaotische Zeiten bevorstehen.

Aber besser ist es schon (und bei der prognostischen Zeitdiagnose erst recht), einen solchen Zeitqualitäts-Diagnostiker zu befragen.

Und dann am besten auch gleich den Besten, der deshalb so gut ist, weil er methodisch auf der Höhe seiner Zeit ist, damit auch unserer Zeit.

Werner Held mit dem Moderator Michael Fielsch am Dienstagabend der US-
Präsidentschaftswahl, 8. November 2016, noch während des Wahlvorgangs also, mit der Radiosendung „Kosmos und Psyche„:

Link: http://www.werner-held.de/audio/kp-usa.mp3

Kosmos & Psyche am 08.11.2016: USA – Quo Vadis?

– Die US-Wahl (Horoskop des Wahltags, Widderingress und Wassermann- Oktilogramm), Clinton vs. Trump und die erst wirklich turbulente Zeit danach:

– Die Kriegszankapfel- bzw. gewaltsam polarisierende SoFi vom 26.02.2017 mit Achsengroßkreuz auf Washington, die 3. und letzte großgruppenpolarisierende Uranus-Eris-Konjunktion 17.03.2017 mit Achsengroßkreuz auf Washington, eine die USA durchkreuzende, polarisierende evtl. bürgerkriegsnahe (incl. einer „angstvoll-
strafenden Rache der Benachteiligten“) SoFi am 21.08.2017, Chaos Quadrat Chaos/Neptun sowie die kommenden orcischen d.h. u.a. angstvoll-wahnhaften bzw. strafenden Zeitqualitäten durch die 5 exakten Orcus-Wiederkehren 2017 – 2019 und die Saturn-Pluto-Parallele 2016 – 2020 mit dem Höhepunkt 2020

– Der Tiefenblick auf die Persönlichkeiten anhand den stark stehenden zusätzlichen archetypischen Kleinplaneten bei Trump: u.a. Apollo, Phaethon, Orcus, Chaos, Darwin, Münchhausen, Zeus, Industria, Sisyphus, Eris, Typhon, Sedna, Pyrrhus, Pholus, Pallas, Heracles, Ajax, Nessus, Ixion, Metis, Tisiphone, Mentor, Interpolierte Lilith, Skepticus, Phryne, Peitho

– und bei Clinton: Haumea, Pax, Laverna, Ceres, Rhea, Educatio, Hybris, Ogmios, Tantalus, Autonoma, Nephele, Discovery, Baucis, Manto, Chariklo, Themis, Martir, Herero, Melancholia, Phryne

– Das USA-Unabhängigkeits-Horoskop vom 04.07.1776 – incl. der Deklinationsebenen und der besonderen Rolle der zusätzlichen Himmelskörper: Orcus, Chaos, Typhon, Pallas, Interpolierte Lilith – und die Schatten der USA sowie dessen gegenwärtigen Transite

– was brachte die Vereinigten Staaten astrologisch in die Existenz und prägt noch heute ihre Eigenarten: die zahlreichen besonderen Wirkhoroskope der Gründungszeit der USA 1770 – 1778 und was sie uns über das Wesen des Landes verraten

http://www.werner-held.de/?page_id=29

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Ken Jebsen III

Mathias Bröckers hat unter dem Titel „Der Fall Ken Jebsen oder Wie Journalismus im Netz seine Unabhängigkeit zurückgewinnen kann“ ein Gesprächsbuch mit Ken Jebsen beim Westend-Verlag in Frankfurt/Main veröffentlicht:

https://www.westendverlag.de/buch/der-fall-ken-jebsen-oder-wie-journalismus-im-netz-seine-unabhaengigkeit-zurueckgewinnen-kann/

Zum Ersterscheinungstag ein längeres Interview von Jens Wernicke mit Ken Jebsen bei den Nachdenkseiten:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35640

und dazu auch gleich eine Fundamentalkritik von fefe in seinem Blog:

http://blog.fefe.de/?ts=a6e4dc00

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Retten Sie das Filmwerk von Volker Schlöndorff !

Eberhard Junkersdorf, über Jahrzehnte der Produzent unzähliger Filmkunstwerke von Volker Schlöndorff, hat sich in WELT24 am 29.10.2016 mit einem Beitrag unter dem Titel „Retten Sie die Murnau-Stiftung!“ unter Artikel-Nr. 159129545 zu Wort gemeldet. Jener Eberhard Junkersdorf, der jüngst bei der Tagung „Film:ReStored_01“ in Abwesenheit so viel Schelte bezog, weil er sich in seiner Produzentenverantwortung – im Gegensatz zu Wim Wenders und seiner Werkstiftung, der RW Fassbinder Foundation und der Edgar Reitz Stiftung, zum Beispiel – so gar nicht um seine ehemaligen Filmkunstwerk-Schützlinge bislang kümmerte und auch öffentlich derzeit wenig Anstalten macht, sich hinfort um die Werke von Schlöndorff und ihren Erhalt sowie ihre Präsentation zu kümmern. Selbst ist der Produzent, wenn er schon die Rechte erworben hat. Programmkinos klagen, dass sie Werke von Schlöndorff aufgrund der Materiallage nicht mehr aufführen können; ARTE bringt am 27.11.2016 übrigens Schlöndorffs „Diplomatie“ von 2014.

Was jener Beitrag allerdings sehr schön zeigt, ist der Umstand, dass eine Konsolidierung des deutschen Filmerbes (was immer das als Konvolut oder Kanon auch sein soll) demnächst bevor steht, am besten in einem Deutschen National-Filmarchiv, in dem dann die Sammlungen von SDK, DIF, Barch-FA, Murnau-Transit und DEFA allesamt aufgehen sollten – unter Verzicht auf die bisherigen Coporationen.

Kein Link übrigens wieder zu WELT24 als Teil von Springerles, von wegen Leistungsschutzrecht, Merkel und Oettinger. Selber suchen.

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A Dog’s Breakfast: Edward Hooper kommentiert die Hypothesen von Michael Worobey

Edward Hooper, Buchautor von „The River“ und Vorlage für den beim Globians Doc Fest damals aufgeführten Dokumentarfilm „The Origins Of AIDS“, – kommentiert in seinem Blog „AIDS Origins“ die aktuelle Veröffentlichung von Michael Worobey et al in NATURE:

http://www.aidsorigins.com/dogs-breakfast-michael-worobeys-new-paper-seeks-exonerate-patient-zero

http://www.nature.com/news/hiv-s-patient-zero-exonerated-1.20877

http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature19827.html

Es ist die Aufgabe des aufklärerischen Menschen, der Politik der Macht, ihrer Ökonomie und ihren Wissensmachtapparaten auf die Finger zu sehen und gegen den Strom („The River“) einer verallgemeinerter Meinung anzurecherchieren, auf dieser Basis zu publizieren.

Siehe dazu auch Bernhard Wiens‘ Beitrag in Telepolis zu den Ambivalenzen bei Slavoj Žižek:

https://www.heise.de/tp/artikel/49/49862/1.html

Die Programmübersichten des Globians Doc Fests (von 2005 bis 2013, 10 Durchläufe) sind hier ersichtlich:

https://www.hidrive.strato.com/share/7fq0ts40-i

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